Nur bedingt Entwarnung in der Türkei
Obgleich ein Großteil der Waldbrände in der Türkei inzwischen unter Kontrolle gebracht werden konnte, spitzt sich die Lage in einigen Orten wieder zu. Das Feuer wird indes zu einem Politikum.
Obgleich ein Großteil der Waldbrände in der Türkei inzwischen unter Kontrolle gebracht werden konnte, spitzt sich die Lage in einigen Orten wieder zu. Das Feuer wird indes zu einem Politikum.
Kaum ebbt Corona ab, treffen die Großbrände am Mittelmeer auch den Tourismus. An der Katastrophe ist nicht nur der Klimawandel schuld.
Die Hitze im Süden Europas bleibt noch mehrere Tage. In Griechenland machen die hohen Temperaturen dem Energiesystem zu schaffen. Die „historische Hitzewelle“ führt auch in Italien, der Türkei und Frankreich zu Bränden.
Mehr als 4000 Feuerwehrleute bekämpfen in der Türkei Waldbrände. Italien hat alle Löschflugzeuge des Zivilschutzes nach Sizilien verlegt, um dort die Feuer einzudämmen. Die Temperaturen klettern auf bis zu 46 Grad.
Tausende Einsatzkräfte, evakuierte Dörfer und mindestens sechs Tote: Nach einer Hitzewelle sind die Großbrände rund ums Mittelmeer noch nicht alle unter Kontrolle. Auf Sizilien ist die Lage besonders ernst. Russland schickt der Türkei dringend benötigte Löschflugzeuge.
Temperaturen bis 46 Grad und zerstörerische Waldbrände: Urlaubsländer am Mittelmeer leiden schwer unter der sommerlichen Gluthitze. Auf Sizilien mussten Menschen vor Bränden bis an den Strand fliehen.
In der Türkei und in Italien brennen die Wälder. Schuld sind womöglich Brandstifter. Eine seit Anfang der Woche andauernde Hitzewelle in Griechenland geht indes auf ihren Höhepunkt zu – mit Temperaturen von bis zu 45 Grad.
Offiziellen Angaben zufolge brachen in 17 Provinzen an der türkischen Mittelmeerküste mehr als 60 Waldbrände aus. Drei Menschen verloren bisher ihr Leben und rund 100 wurden verletzt. Etwa 4.000 Feuerwehrleute sind im Einsatz unter anderem auch mit Helikoptern. Hohe Temperaturen und Winde erschweren die Arbeit.
Reinhard Ries leitet die Feuerwehr in Frankfurt. Das ist eine der größten in Deutschland. Er hat trotzdem noch Zeit, gegen Fluten zu kämpfen.
Der türkische Prediger Fethullah Gülen lebt seit 13 Jahren in den Vereinigten Staaten. Er verlässt kaum noch sein Haus in Sailorsburg. Trotzdem ist er überall. Auch in Amerika ist ein weitverzweigtes Netz seiner Anhänger entstanden.
Griechenland bekommt im Kampf gegen eine ganze Serie von Waldbränden Hilfe aus Frankreich, Italien und Spanien. Die Feuerwehr kämpfte am Freitag gegen mindestens sieben große Waldbrände von der griechisch-türkischen Grenze bis zum Stadtrand Athens.