Wenn die Kätzchen zu viele werden
Tierschützer beklagen die Folgen von „animal hoarding“. Aber brauchen Menschen, die viele Tiere in ihrer Wohnung halten, deshalb eine Therapie?
Tierschützer beklagen die Folgen von „animal hoarding“. Aber brauchen Menschen, die viele Tiere in ihrer Wohnung halten, deshalb eine Therapie?
Weil Nachbarn bei Chico ein aggressives Verhalten entdeckten, informierten sie den Tierschutzverein. Doch dieser sah keine Vernachlässigungen bei dem Kampfhund, der seine Besitzer totgebissen hat. Müssen die Hundebesitzer strenger kontrolliert werden?
Das Gemüt wird unendlich schwer beim Anblick von Versuchsäffchen. Wissenschaftler hingegen halten Tierversuche aus. Der Unterschied im Umgang hat viele Ursachen.
Was für ein Fleisch kaufe ich? Im Handel hat der Kunde immer öfter die Wahl zwischen Fleisch aus mehr oder weniger tierfreundlicher Haltung. Es gibt verschiedene Ansätze.
Etwa 300 Pelzfarmen gibt es in Norwegen – jedes Jahr werden dort mehr als 800.000 Tiere getötet. Das soll aufhören, hat die neue Regierung in Oslo nun beschlossen. Aber noch nicht sofort.
In der Ukraine helfen Tierschützer Bären, die unter anderem als Zoo- oder Zirkustiere gefangen gehalten wurden und unter fragwürdigen Bedingungen leben mussten. In dem Land hat ein Umdenken begonnen, berichtet eine Tierrechtsanwältin.
In Thüringen läuft eine Wölfin herum, die nach einer Liaison mit einem Hund sechs Mischlinge zur Welt gebracht hat. Nun liegen sich Natur- und Tierschützer in den Haaren: Soll man die Tiere abschießen oder nicht?
Etwa Nilgänse gelten als frech und hinterlassen Kot mit Salmonellen drin. Seit ein paar Wochen dürfen sie in Frankfurt geschossen werden. Dagegen macht nun Peta Front. Ein Jäger hält dagegen.
Ein Nashorn-Züchter in Südafrika will den Verkauf der Hörner legalisieren. Tierschützer befürchten, dass er dann salonfähig würde – und sich die Mär von der Wunderwirkung noch festigt.
Viele Tiere werden nicht artgerecht gehalten. Die Amtsveterinäre fanden bei ihren Kontrollen im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Missstände.
Es gibt zahllose Grusel-Geschichten über das Schlachten, Zubereiten und Verzehren von Hunden in China. Immer erfolgreicher kämpfen dort aber Aktivisten für den Tierschutz – auch weil viele Chinesen sich jetzt Haustiere halten.
Gibt es im Familienbetrieb der neuen NRW-Agrarministerin Christina Schulze Föcking Verstöße gegen den Tierschutz? Heimliche Aufnahmen von Tierschützern legen den Verdacht nahe. Der Staatsanwalt prüft.
Werden Roms Fiaker bald durch Elektrofahrzeuge ersetzt? Die Regierung um Bürgermeisterin Raggi plant das Aus der umstrittenen „botticelle“. Sehr zum Missfallen der Kutscher. Die wollen sich wehren.
Die Organisation „Animals’ Angels“ will bei Tiertransporten Mängel bei Tiertransporten aufdecken, die Amtsveterinäre übersehen. Mitunter kommt es dabei zu riskanten Begegnungen.
Unter gewissen Auflagen dürfen die kleinen Fische aus der Türkei fröhlich weiter knabbern. Einen Verstoß gegen geltendes Recht sieht das Freiburger Verwaltungsgericht nicht.
Tierschützer können einen Erfolg ihrer jahrelangen Proteste im In- und Ausland feiern: Die Stadt Yulin verbietet es Restaurants, Straßenständen und Markthändler in diesem Jahr, Hundefleisch während eines Festes zu verkaufen.
Weißes Fell und blaue Augen: Ein extrem seltener Albino-Orang-Utan ist auf der südostasiatischen Insel Borneo entdeckt werden. Tierschützer befreiten ihn aus einem Käfig.
Silvio Berlusconi hat kurz vor Ostern fünf Lämmer adoptiert und ist dafür im Video einer Tierschutzorganisation aufgetreten. Das Lämmerkuscheln sahen nicht alle Politiker gern. Nun diskutiert Italien über den Osterbraten.
James Brückner leitet die Artenschutzabteilung des Deutschen Tierschutzbundes. Nach dem Tod von Eisbärbaby Fritz in Berlin fordert er, die Nachzucht von Eisbären in Zoos zu stoppen.
Heftig kritisiert wird die Stadt Limburg, weil das Lied „Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“ auf Wunsch einer Veganerin aus dem Programm des Glockenspiels genommen wurde. Der Tierrechtsorganisation Peta geht der Schritt hingegen längst nicht weit genug.
Lange wurde über Agrarminister Schmidt gesagt, er wisse nicht, was er eigentlich wolle. Jetzt hat er einen Plan vorgestellt: Mit Lehrern, Tierwohl - und Start-Ups.
Ein Einkaufszentrum in China hält seit Jahren einen Bären. Bilder seines tristen Geheges lösten im Internet Empörung aus und riefen Aktivisten auf den Plan. Doch der Betreiber möchte von möglichen Verbesserungen nichts hören.
In Schwerin tobt ein Streit über den Auftritt eines Elefanten bei den Schlossfestspielen. Tierschützer laufen Sturm, doch Theaterintendant und Elefantenbesitzer geben sich unbeeindruckt.
Wildpferde zerstören die Landschaft, sagt die Regierung des Bundesstaates New South Wales. Sie will deshalb Tausende Tiere erschießen lassen. Tierschützer sind entsetzt.
Im Kampf gegen die Wilderei möchte Kenia einen gewaltigen Vorrat an beschlagnahmtem Elfenbein verbrennen. Es soll die größte je auf einmal vernichtete Menge an Stoßzähnen sein. Nicht jeder hält das für eine gute Idee.
Als ein Riesenkaninchen abgegeben wird, startet eine Tierschutzorganisation einen Aufruf. Jetzt hat Atlas eine neue Besitzerin – und einen eigenen Kinderwagen.
Die Stadt New York will langfristig die Zahl der Kutschpferde stark reduzieren – damit die Tiere auch mal ausspannen können, soll ihnen ein besonderer Urlaub verordnet werden.
Auch die ältesten Traditionen haben irgendwann ein Ende. So auch das Zürcher Sechseläuten, bei dem mit toten Fischen geworfen wird. Damit soll es jetzt vorbei sein, jedoch nicht aus Tierliebe.
Mit dem heutigen Martinstag beginnt offiziell die Gänsebraten-Saison. Geflügelhalter in Hessen stehen parat und haben die Tierschützer auf ihrer Seite.
Schnute, der letzte Berliner Stadtbär, musste eingeschläfert werden. Für viele geht damit eine Ära zu Ende. Doch Tierschützer sind erleichtert.
Die naturschutzpolitische Sprecherin der Grünen verteidigt den umstrittenen Entwurf für eine neue Jagdverordnung. „Es muss eine Rechtfertigung dafür geben, Leben zu vernichten.“
Beim Toro-de-la-Vega-Turnier soll an diesem Dienstag wieder ein Stier sterben. Der sozialistische Bürgermeister von Tordesillas ist für den Kampf - und bekam schon Morddrohungen. Den Stier lässt er mit besonderen Mitteln vor den Tierschützern schützen.
Tierschutz versus Tradition. Die Bayern streiten darüber, ob Kuhglocken die Tiere schmücken oder schädigen. Ein Argument ist dabei nicht zuletzt die Wiederkau-Dauer.
Eine Amtstierärztin bringt sich um. War der Druck von Landwirten auf der einen und Tierschützern auf der anderen Seite zu groß? Über die aufreibende Arbeit zwischen Massenviehhaltung und Tiereswohl.
Jedes Jahr werden 20 Millionen männliche Ferkel ohne Betäubung kastriert. Die Supermarkt-Kette Rewe will ab 2017 unter ihren Eigenmarken kein Fleisch mehr von solchen Tieren verkaufen.
In hessischen Parks und Wäldern streunen Zehntausende Katzen am Rande der Städte. Land und Tierschützer wollen die Vermehrung der Tiere besser kontrollieren. Kommunen stehen einer Kastrationspflicht für die Streuner verhalten gegenüber.