Erst das Fressen, dann das Tierwohl
In Deutschland leben die meisten Schweine ein schlimmes Leben. Tierschützer wollen, dass es ihnen besser geht, doch ob das gelingt, steht in den Sternen. Und die Verbraucher greifen meist zum Billigkotelett.
In Deutschland leben die meisten Schweine ein schlimmes Leben. Tierschützer wollen, dass es ihnen besser geht, doch ob das gelingt, steht in den Sternen. Und die Verbraucher greifen meist zum Billigkotelett.
Tönnies ist der größte Fleischkonzern des Landes. Die Unternehmensführung spricht über den Fleischkonsum der Deutschen, neue Wachstumsmärkte und Vorwürfe gegen die Arbeitsbedingungen.
In Frankfurt dürfen Katzen unregistriert und unkastriert frei herumlaufen. Tierschützer halten das für unverantwortlich und wollen dagegen vorgehen.
Tierschützer fordern ein Verbot der Veranstaltung. Wegen der zahlreichen Verletzten, manchmal auch Toten, sind die Stierrennen umstritten. Am Freitag sind in Pamplona mehrere Läufer leicht verletzt worden.
Weil es in Europa zu viele Rinder gibt und in Libyen und Libanon zu wenige, verschifft man sie übers Meer. Eine Win-win-Situation. Leider nur für die Menschen. Denn die Tiere erleben oft die Hölle.
Rehkitze liegen oft im hohen Gras versteckt. Um die Jungtiere vor der Mähmaschine zu retten, gehen ehrenamtliche Tierschützer nachts mit Wärmebilddrohnen auf die Suche.
Aufnahme der ersten Rettung der Tierschützer in diesem Jahr:: Um Rehkitze vor Mähmaschinen zu retten, suchen Ehrenamtliche Felder nach den Jungtieren mit Drohnen ab.
Im Senckenberg-Institut in Gelnhausen werden Proben von Wölfen und Bären untersucht. Der Leiter der Abteilung Naturschutzgenetik zeigt Verständnis für den Unmut von Schäfern und warnt vor gefährlicher Tierliebe.
Mit Obst in Falle gelockt: Die Bärin, die einen Jogger getötet hatte, ist gefangen worden. Sie wurde in ein Tierzentrum gebracht, das Tierschützer wegen nicht artgerechter Haltung in der Vergangenheit kritisiert haben.
Das Grand National ist deutlich gefährlicher als andere Rennen in England. Nach fatalen Unfällen flammt die Diskussion um den Schutz der Pferde wieder auf. Tierschützer protestieren gar auf der Bahn.
Mehr Platz, mehr Auslauf – in der Tierhaltung in Deutschland soll vieles besser werden. Doch auf eine zentrale Frage hat die Politik noch keine Antwort: Wer zahlt dafür? Viele Schweinehalter fühlen sich im Stich gelassen. Und geben auf.
Seit über einem Jahr ist das Kükentöten in Deutschland verboten. Verbessert hat das die Situation nur mäßig. Nun könnte der zuständige Minister Özdemir das Tierschutzgesetz lockern.
Cem Özdemir will eine Kennzeichnungspflicht für Mastschweine einführen. Die Landwirte Sven und Horst Mares sind offen dafür. Doch Tierschutz kostet Geld – das sie nicht haben.
Neko, ein flauschiger Mischlingskater, ist im Pariser Bahnhof Montparnasse von einem TGV überrollt worden. Seine Besitzerin hat eine Petition gestartet, Tierschützer haben die Staatsbahn SNCF angezeigt – und selbst der Innenminister reagiert.
Die meisten der für Versuche gezüchteten Tiere werden nicht genutzt, sondern getötet. Umstritten ist, ob dies strafbar ist – Staatsanwaltschaften prüfen dies derzeit, Forscher sind verunsichert.
Für Tierärzte gilt eine neue Gebührenordnung. Das kritisieren Tierschützer: Die Kosten seien nun zu hoch für viele Tierhalter.
Deutschlands Bauern sollen ihre Schweineställe tierfreundlicher machen. Bernd Meerpohl liefert mit seiner Firma Big Dutchman, was dafür nötig ist. Ob Tierfabrik oder Schweineparadies, er gewinnt immer.
Seit der Pandemie nimmt der Handel mit illegal gezüchteten Hunden stark zu, die Mehrheit davon kommt scheinbar aus Osteuropa. Viele Käufer erkennen das Leid der Tiere zu spät, obwohl es oft eindeutige Hinweise gibt.
Tierschützer fürchten, dass die Greifvögel mit den markanten weißen Flügelfedern zum Schreddergut werden könnten. Wissenschaftler bezweifeln das allerdings und kommen zu einem anderen Ergebnis.
Die Bauern haben abermals weniger geerntet als in den vergangen Jahren. Agrarminister Cem Özdemir spricht im Interview über das Interesse des Vegetariers an der Kuh, die Dürre in Deutschland – und warum die Kichererbse nicht der neue Weizen wird.
„Das Leiden war offensichtlich“: Der ausgehungerte Belugawal, der sich in die Seine verirrt hat, musste eingeschläfert werden. Zuvor hatten Tierschützer und -ärzte alles versucht, um das Tier noch zu retten.
Für Kosmetika sollen in der EU eigentlich keine Tiere sterben. Aber die Regeln für Chemikalien erzwingen Tests an ihnen.
Der Reitsport ist in der Defensive und kommt dort auch nicht so schnell heraus. Verbände und Turnierveranstalter reagieren zwar auf den Druck. Doch das alltägliche Verletzungsrisiko lässt sich nie ganz ausschließen.
Dem Elefantenweibchen Happy stehen keine Freiheitsrechte zu, entscheidet ein amerikanisches Gericht. Es wird weiter allein im Zoo leben. Vergeblich war die Klage dennoch nicht.
Vielen Betrieben machen stark gestiegene Kosten für Energie und Dünger zu schaffen. Vor diesem Hintergrund sind Lebensmittel im Supermarkt bereits teurer geworden. Landwirtschaftsminister Cem Özdemir geht davon aus, dass das noch nicht alles war.
Die Sängerin soll Steuern hinterzogen haben, Wolodymyr Selenskyj nutzt die Kraft der Symbole, und Drake verzockt 230.000 Dollar bei Formel-1-Wette – der Smalltalk.
Einige europäische Länder wollen zukünftig die private Haltung von Wildtieren untersagen. Die Initiative dient dem Tierschutz, da diese meist nicht artgerecht gehalten und versorgt werden.
Um bedrohte Tierarten zu schützen, will Umweltministerin Steffi Lemke gegen die Trophäenjagd und die Einfuhr solcher Präparate vorgehen. Die FDP bremst das Vorhaben und verteidigt die Jagd als „gelebten Artenschutz“.
Auch die ukrainischen Zoos leiden unter den Folgen des russischen Angriffskrieges. Die Tiere können kaum noch versorgt werden. Abermals rückt damit das System Zoo in den Mittelpunkt der Diskussion um Tierwohl.
Der aktivistische Investor Carl Icahn will McDonald’s zu mehr Tierschutz in der Lieferkette zwingen. Die Schnellrestaurant-Kette geht zum Gegenangriff über.
Ein Video zeigt, wie der frühere Vielseitigkeitsreiter Mark Todd mit einem Zweig auf die Kruppe eines ungehorsamen Schimmels schlägt. Die Empörung ist groß. Vorerst ist er als Trainer suspendiert.
Die türkische Regierung will das Halten von Kampfhunden verhindern. Seit Mitte Januar müssen die Tiere deshalb sterilisiert werden. Doch nicht jeder Besitzer kann sich das leisten. Tierschützer protestieren.
Das Züchten von Kampfhunden ist in der Türkei bereits verboten, nun müssen Besitzer ihre Tiere sterilisieren und registrieren lassen – ansonsten drohen hohe Geldstrafen. Daraufhin wurden viele Hunde ausgesetzt oder ins Heim gebracht.
Ein neues Tierschutzgesetz verbietet den Einsatz von Stachelhalsbändern bei der Hundeausbildung. In Berlin hat die Polizei die Schutzhunde deswegen nicht mehr eingesetzt. Nun darf sie es wieder – doch Fragen bleiben.
Im Lockdown haben sich viele Menschen einen Hund oder eine Katze zugelegt – mancherorts geben sie die Tiere nun reihenweise wieder im Tierheim ab. Der Tierschutzbund mahnt: Der Kauf eines Haustiers sollte gut überlegt sein.
Die Zirkustiere waren ausgebüxt und hatten sich einen bunten Abend in der spanischen Hauptstadt gemacht. Der Zirkus verdächtigt Tierschützer, die Tiere freigelassen zu haben.