Suizidprävention statt Suizidberatung
Pro Jahr sterben in Deutschland fast 10.000 Personen durch Suizid. Trotzdem gibt es keine bundesweite Hilfe in Lebenskrisen. Stattdessen vielleicht bald staatliche Suizidberatung. Ein Gastbeitrag.
Pro Jahr sterben in Deutschland fast 10.000 Personen durch Suizid. Trotzdem gibt es keine bundesweite Hilfe in Lebenskrisen. Stattdessen vielleicht bald staatliche Suizidberatung. Ein Gastbeitrag.
Menschen mit Suizidgedanken ohne Hilfe zurückzulassen, wäre fachlich und ethisch nicht zu verantworten. Es gilt, die Lebensbindung spürbar zu machen. Ein Gastbeitrag.
Für das Bundesverfassungsgericht ist Suizid ein Akt der Selbstbestimmung. Gilt das auch für Kinder und Jugendliche? Ein Gastbeitrag.
Jeder hat das Recht auf Hilfe beim Suizid. Das entschied das Bundesverfassungsgericht, nun soll ein Gesetz folgen. Doch wie soll die Selbsttötungen reguliert werden? Ein Gespräch mit der Psychiaterin Ute Lewitzka,
Protestant bleiben statt den Suizid evangelisch-kirchlich abzusichern. Ein Gastbeitrag.
Kryptowährungen +++ Bafin-Chef Hufeld +++ Suizidbeihilfe +++ Nord Stream 2 +++ Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte
Die von evangelischen Theologen geforderte Professionalisierung der Suizidhilfe erschafft erst genau die Normalität, die sie zu vermeiden beabsichtigt. Ein Gastbeitrag.
Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung zu Paragraph 217 StGB das Selbstbestimmungsrecht in Bezug auf den eigenen Tod gestärkt. Nun muss auch das Verbot der Tötung auf Verlangen überdacht werden. Ein Gastbeitrag
In der Corona-Krise gibt es immer noch kein Aufatmen für die Messe-, Kongress- und Kreativbranche. Veranstalter in Wiesbaden setzen nun auf hybride Angebote – auch für die Zukunft.
Robinhood steht in der Kritik. Nach einem tragischen Selbstmord verklagt die Familie des Opfers den Online-Broker.
Die katholische Kirche und ihre Caritas lehnen den assistierten ärztlichen Suizid ab. Mit guten Argumenten. Aber damit darf es nicht getan sein. Ein Gastbeitrag.
Seit etwa einem Jahr dürfen sich Sterbewillige in Deutschland legal professionelle Hilfe bei Organisationen holen. Ein Gesetz, das Sterbehilfe regelt, gibt es aber immer noch nicht. Also gehen die Vereine eigene Wege.
Auch ein Jahr nach Aufhebung des Verbots geschäftsmäßiger Sterbehilfe ist eine neue Regulierung nicht in Sicht. Die Verunsicherung ist groß. Auf das ausstehende „Schutzkonzept“ hat nun auch das Bundesverfassungsgericht verwiesen.
Ein Mann erschießt in der Nacht zu Montag in Wiesbaden seine Frau und verletzt ihre Schwester schwer. Danach tötet er sich selbst. Die Hintergründe liegen im Dunkeln.
Zwei Fraktionen innerhalb der evangelischen Kirche streiten sich. Darf die Kirche die Hand zum assistierten Suizid reichen? Beide Seiten argumentieren theologisch.
Nachdem Karlsruhe die alte Regelung zur Suizidbeihilfe gekippt hat, kommt nun ein fraktionsübergreifender Vorstoß aus dem Bundestag. Er will das Recht auf Hilfe beim Sterben verbriefen. Eine zentrale Funktion käme Beratungsstellen zu.
Die Debatte unter evangelischen Theologen über professionell assistierten Suizid in kirchlich-diakonischen Einrichtungen bewegt die Leser der F.A.Z. Hier kommen sie zu Wort.
Evangelische Theologen haben für einen professionell assistierten Suizid in kirchlichen Einrichtungen plädiert. Das darf niemandem gleichgültig sein, dem an der öffentlichen Präsenz des Christentums gelegen ist. Ein Gastbeitrag.
Debatte über den assistierten professionellen Suizid
Uns ist eine Kultur des Heilens, der Lebensfreude und des Verabschiedens eigen. Diese hat im Recht ein Fundament, empfängt aber ihre Impulse von der Ethik. Ein Gastbeitrag.
Damit „selbsternannte Sterbehelfer“ nicht „machen, was sie wollen“, brauche es schnell ein Gesetz, sagt Klaus Reinhardt. Ihre Berufsordnung könnten die Ärzte bald selbst ändern.
Die Führung der evangelischen Kirche stellt sich gegen den Vorstoß evangelischer Theologen, assistierten Suizid in kirchlichen Einrichtungen zu ermöglichen. Im „heute-journal“ berief sich der EKD-Vorsitzende Bedford-Strohm auf das Fünfte Gebot zum Schutz des Lebens.
Die evangelischen Theologen, die für den multiprofessionell assistierten Suizid eintreten, haben das Recht auf ihrer Seite. Und sie wissen, was sie wollen, Schäubles Unbehagen hin oder her.
Sie wollen den Tiger reiten: Theologen positionieren die Kirche auf dem Markt der Suizidbeihilfe. Ein Selbstmissverständnis?
Theologen fordern, den Suizid in kirchlichen Einrichtungen zu ermöglichen. Nun reagieren die Kirchen. Der EKD-Vorsitzende warnt, es dürfte sich kein Graben zwischen den Kirchen auftun.
Kirchliche Einrichtungen sollen bestmögliche Palliativversorgung gewährleisten, sich aber dem Suizid nicht verweigern. Einem Sterbewilligen sollen sie in Respekt vor der Selbstbestimmung Beratung, Unterstützung und Begleitung anbieten. Ein Gastbeitrag.
Kirchlich-diakonische Einrichtungen sollen bestmögliche Palliativversorgung gewährleisten, sich aber dem Suizid nicht verweigern und Sterbewillige beraten, unterstützen und begleiten. Das fordern evangelische Theologen.
Die Familie des britischen Models Stella Tennant hat mitgeteilt, dass die Fünfzigjährige Suizid begangen habe. Die Angehörigen wollen so Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen schaffen.
Kinder leiden oft unter den psychischen Erkrankungen der Eltern. Das kann gefährlich werden. Um Suizide zu verhindern, erforscht ein Team am Universitätsklinikum Frankfurt, wie man helfen kann.
Die Zahl der Suizide ist im Jahr 2019 abermals zurück gegangen. Allerdings liegen die Zahlen im Osten Deutschlands über dem bundesweiten Mittel. Die Auswirkungen der Corona-Krise sind noch offen.
Trauer, Wut, Vorwürfe. Wenn sich ein geliebter Mensch das Leben nimmt, hilft der Verein Agus Angehörigen, die eigene Gefühlslage zu verstehen. Die Hälfte der F.A.Z.-Leser-Spenden geht dieses Jahr an ein Projekt, das Hilfe in die Frankfurter Stadtteile trägt.
Der Film „Gott von Ferdinand von Schirach“ beschwört eine heftige Kontroverse herauf. Palliativmediziner und Psychologen werfen ihm vor, er stelle die Frage nach dem Recht auf assistierten Suizid falsch. Andere Palliativmediziner und Juristen sagen nun, die Kritiker verzerrten alles von A bis Z.
Der kontroverse Film „Gott“ von Ferndinand von Schirach soll zur Diskussion einladen. Wie wir leben und sterben gilt längst als eine Frage menschlicher Selbstbestimmung. Die Frage ist nur, ob uns die Konsequenzen bewusst sind.
Die ARD verfilmt Ferdinand von Schirachs neues Theaterstück „Gott“ als interaktives TV-Event. Schon vor der Ausstrahlung gibt es einen offenen Brief und Diskussionen.
Die ARD zeigt „Gott von Ferdinand von Schirach“. Das Stück verhandelt die Frage, ob es ein Recht auf Suizid gibt. In einem offenen Brief kritisieren Mediziner und Psychologen, die Frage müsse lauten, ob es einen Rechtsanspruch auf assistierten Suizid gebe.
Wer Suizide verhindern möchte, der muss darüber sprechen. Insbesondere über Erkrankungen, die dem Todeswunsch meist zugrunde liegen. Und auch über Auswege aus seelischen Krisen. Das ist ein Ziel des diesjährigen F.A.Z.-Spendenprojekts.