Stellen Sie sich vor, Sie berichten aus Malmö
Wie kommt es eigentlich, dass eine so harmlose, völkerverbindende und insgesamt fröhliche Veranstaltung wie der Eurovision Song Contest in den deutschen Medien überwiegend niedergeschrieben wird?
Wie kommt es eigentlich, dass eine so harmlose, völkerverbindende und insgesamt fröhliche Veranstaltung wie der Eurovision Song Contest in den deutschen Medien überwiegend niedergeschrieben wird?
Der Brief von Bundesinnenminister Friedrich zur Armutseinwanderung ist in der EU-Kommission auf Zurückhaltung gestoßen. Man verlange konkrete Belege, sagte Sozialkommissar Andor.
Nordkorea sagt, in Deutschland werde die Versammlungsfreiheit mit Füßen getreten. Russland beklagt exzessive Polizeigewalt. Wie in Genf die Menschenrechte in Deutschland verhandelt werden.
Das erste Problem stellt sich, bevor es überhaupt losgeht: Was ziehe ich an? Ich will Berlin mithilfe eines Führers als Jogger erkunden, „Sightjogging“ nennen
h.r. DARMSTADT. Mit rund 20 Jahren ist „Mathilde“ noch blutjung. Andererseits sind zwei Jahrzehnte für ein nichtkommerzielles Frauenmagazin eine beachtliche ...
Auf Kritik ist in Ungarn die Verleihung eines Medienpreises durch die Regierung an den Fernsehmoderator Ferenc Szaniszló gestoßen.
Der ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ erzählt die Kriegserlebnisse aus der Perspektive junger Menschen. Was sagen Journalisten dazu, die heute so alt sind wie die Protagonisten im Film?
Warum ist es so schwierig, über Armutseinwanderung zu sprechen? Weil jede Aussage auch gleich eine Diskriminierung ist? Ist es schon diskriminierend zu sagen, Sinti und Roma würden diskriminiert? Und wie soll man dann überhaupt darüber diskutieren?
h.r. DARMSTADT. Die Stadt, der Landesverband Hessen der Sinti und Roma, die Jüdische Gemeinde und die Initiative Gedenkzeichen Güterbahnhof haben gestern an ...
h.r. DARMSTADT. Die Stadt Darmstadt, die Jüdische Gemeinde, der Landesverband Hessen der Sinti und Roma sowie die Initiative Gedenkzeichen Güterbahnhof werden ...
Seit zwanzig Jahren forscht Klaus-Michael Bogdal über das Bild der Roma in der Literatur. Der Zigeuner erweist sich als das hartnäckigste europäische Klischee. Welche Mechanismen sind hier am Werk?
Für ihre Dokumentation „Slum“ zog die in Deutschland aufgewachsene Filmemacherin Lidija Mirkovic neun Monate lang in einer Belgrader Romasiedlung. Im Interview spricht sie über ihr Leben in „Belleville“, sichtbare und unsichtbare Zigeuner.
Amerikanische Historiker haben die nationalsozialistischen Lager gezählt und kommen auf 42.500. Diese Zahl trifft vermutlich zu. Falsch ist es aber zu behaupten, man könne jetzt den Holocaust besser verstehen.
„Und alle haben geschwiegen“: Dror Zahavis Film über das Los von Heimkindern in der jungen Bundesrepublik erschüttert, ohne die Verantwortlichen populistisch anzuprangern.
Alte Stoffe vertragen eine Pop-Abreibung im Kino gelegentlich ganz gut. Aber nicht so! Im Film „Hänsel & Gretel: Hexenjäger“, der ab heute im Kino zu sehen ist, wird schamlos ein Märchen verheizt.
Zwangsarbeit war ein unübersehbares und in der deutschen Historiographie erst spät in seinen wirklichen Dimensionen bearbeitetes Stück Alltagsgeschichte des „Dritten Reiches“.
Romani Rose erklärt, warum die Probleme Osteuropas nicht in Deutschland gelöst werden können. Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma spricht über Armutszuwanderung und Rassismus.
Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Rose, warnt in der Sonntagszeitung davor, Roma in die „Kriminalitätsecke“ zu drängen. Deutschland könne die Probleme in den Herkunftsländern aber auch nicht lösen. Dazu gehören ausbeuterische Clanstrukturen, wie F.A.S.-Recherchen belegen.
Viele Roma sind in einem Elendskreislauf gefangen. Europa muss sie als Bürger annehmen und aufhören, sie wie die letzte wilde Horde des Kontinents zu behandeln.
Schriftsteller und Juristen haben viele Gemeinsamkeiten. Beide ringen mit der Sprache und der Gerechtigkeit. Was eine Dichterin der deutschen Rechtsprechung für das Jahr 2013 wünscht.
Erinnerungspolitik bleibt ein politisch umkämpftes Terrain nicht nur in Staaten wie Polen und Ungarn, sondern auch in alten Demokratien wie Frankreich und der Schweiz.
now. BRÜSSEL, 25. Januar. Der belgische Senat hat sich zur Verantwortung von Regierung und Behörden des Landes bei der Verschleppung von jüdischen Bürgern ...
Wenn die Dinge sprechen könnten, würden sie uns ihre wahren Namen verraten - doch so laut wir die Dünen Obervoltas, die Dschungel Burmas oder die Häuser
h.r. DARMSTADT. Mit einer Ausstellung über Häftlinge im Konzentrationslager Dachau wird heute in Darmstadt ein Gedenkjahr unter dem Motto „Gegen das ...
Jetzt soll in Berlin eine Gedenkstätte für die italienischen Soldaten errichtet werden, die vom Herbst 1943 bis zum Kriegsende 1945 in Deutschland in Haft
Was stimmt, was stimmt nicht? Und wer ist die reale Familie hinter dem Erfolgsroman „Landgericht“, mit dem Ursula Krechel dem Richter Robert Bernd Michaelis ein Denkmal setzte?
STUTTGART, 14. Dezember. Als im Südwesten noch die CDU regierte, tauschten die Abgeordneten im Stuttgarter Landtag in der Adventszeit ein paar „Gutsle“ aus.
KIEL, 28. NovemberFünfzehn Jahre ist es her, dass die Bundesrepublik das Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten unterzeichnete.
Wer ist diese ältere Dame, die es schafft, den großen Haifa-Saal im Mainzer Rathaus an diesem Abend bis auf den letzten Platz zu füllen? Sie heißt Ruth Barnett
h.r. DARMSTADT. Zwei Jahre lang hat die Zukunft des Darmstädter Schlossmuseums in den Sternen gestanden. Nun öffnet sich überraschend eine Perspektive für ...
Die grün-roten und rot-grünen Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben einen Entwurf für einen neuen Südwestrundfunk-Staatsvertrag
Im Asylbewerberheim von Wrexen, einem Ortsteil von Diemelstadt im Nordwesten Hessens, sollen „indiskutable“ Zustände herrschen.
Die rassenideologische Ausgrenzungs- und Vernichtungspolitik zielte im „Dritten Reich“ auf die Auslöschung von Leben. Aber auch jegliche Erinnerung an die 1933 rund 800 im Kölner Stadtgebiet ansässigen Sinti und Roma sollte nach dem Zweiten Weltkrieg getilgt werden. Bis in die 1970er Jahre hinein war dies im öffentlichen Bewusstsein tatsächlich der Fall.
Zu den Artikeln „Ein Urteil und seine Folgen“ und „Visafreiheit steht in Frage“ (F.A.Z. vom 16. und 17. Oktober): Auch wenn es die Bundesverfassungsrichter ...
Romani Rose ist, jedenfalls in der deutschen Politik, das Gesicht der Sinti und Roma im Land. Als am Mittwoch in Berlin das Denkmal für die im ...
Es hat lange gedauert, nun wurde das „Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas“ in Berlin eröffnet. Der Weg dorthin war steinig.