Ende der Waschbeton-Kultur
In Darmstadt werden von März an zwei zentrale Plätze neugestaltet. Dafür werden Friedens- und Karolinenplatz zunächst einmal entrümpelt.
In Darmstadt werden von März an zwei zentrale Plätze neugestaltet. Dafür werden Friedens- und Karolinenplatz zunächst einmal entrümpelt.
Bisher waren die meisten Inseln des Mergui-Archipels militärisches Sperrgebiet. Jetzt kommen Touristen auf Segelyachten in den Süden Burmas
Welchen Schwerpunkt hat die kommende Berlinale? Warum gibt es so viele Filme aus Deutschland im Wettbewerb und so wenige aus Amerika? Und wie übersteht man das Festival? Antworten von Dieter Kosslick.
Der stellvertretende Parteivorsitzende der AfD sagt der politisch korrekten Sprache den Kampf an. Ein Vorbild sieht er im künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten.
Dagmar Lieske befasst sich mit der Verfolgung einer bislang weitgehend unbekannten Haftgruppe in der NS-Zeit. Anhand einzelner Schicksale werden sowohl die kriminalpolizeiliche Praxis als auch die Situation der „Berufsverbrecher“ im Lager sowie innerhalb der Häftlingsgesellschaft behandelt.
Die vor der Weißfrauenkirche campenden Roma sollen in die B-Ebene der Hauptwache umziehen. Ein erprobtes Verfahren oder eine bloße Verlagerung des Problems?
Die Flüchtlingsfrage spaltet die Deutschen, sie spaltet Europa. Nun, da sich mit sinkender Flüchtlingszahl die Emotionen etwas gelegt haben, ist eine Inventur der Argumente angebracht, um die gesellschaftliche Atmosphäre etwas zu entgiften.
Gegen Muslime und andere Minderheiten: Eine neue Studie zeigt rechtsextreme und autoritäre Einstellungen in Deutschland. Besonders verbreitet sind sie unter AfD-Wählern.
Wieder steht ein ehemaliger SS-Mann vor Gericht. Der Vorwurf: Beihilfe zum Mord in 170.000 Fällen. Reinhold H. sagt nur wenig. Ein Überlebender aber spricht ihn direkt an.
Schweden ist ein Schlüsselland in der europäischen Flüchtlingskrise. Zwei verstörende Foto-Ausstellungen in Stockholm werfen ein Licht auf die politisch brisante Lage des Landes.
Im ZDF prallen heute Welten und Generationen aufeinander: Hannelore Hoger spielt eine verbitterte Frau, die einen jungen Sinto trifft und ihre Vorurteile über Bord kippt. Damit wären aber noch nicht alle Fragen geklärt.
Aus Österreich stammend, zählte Arthur Seyß-Inquart zu den wenigen führenden Köpfen deutscher Kriegsherrschaft in Europa, die weder auf eine NS-Karriere im engsten Parteimilieu, noch auf eine Verwurzelung im SS-Machtapparat, noch auf unmittelbare Hitler-Nähe verweisen konnten.
In den Baracken nahe der Pyrenäen wurden all jene zwangsinterniert, die zwischen die Mühlsteine der Kriege des 20. Jahrhunderts gerieten. An diesem Freitag eröffnet Frankreichs Premierminister die Gedenkstätte.
Ein Mann hat in Nordfrankreich ein sechs Monate altes Baby und drei Erwachsene erschossen, darunter einen Gendarm. Drei weitere Menschen wurden bei der Schießerei schwer verletzt.
Der Tiergarten in Berlin ist mehr als nur ein großer Park im Herzen der Stadt. Zwischen Brandenburger und Charlottenburger Tor hat sich die deutsche Geschichte so sehr verdichtet, dass man ihr heute direkt ins Auge blicken kann - und heilfroh um die Gegenwart ist.
In der Debatte über sichere Herkunftsländer und die Unterbringung von Flüchtlingen sollte nicht vergessen werden, dass auch die Würde von Sinti und Roma unantastbar ist.
Auf dem Balkan werden Roma diskriminiert. Deswegen kehren sie ihrer Heimat massenhaft den Rücken. Dagegen muss etwas getan werden - aber nicht durch mehr Freizügigkeit in Deutschland.
Nach Informationen der F.A.Z. stellen Roma ein Drittel der Flüchtlinge aus dem West-Balkan. Schon jetzt fällt die Integration von Bulgaren und Rumänen schwer - unter ihnen sind viele Arbeitslose und Hartz-IV-Bezieher.
Bei den Nazis ist es Tradition, das Zentrum für politische Schönheit macht ein Geschäft daraus: Hässliche Parolen, obszöne Emotionen und Blutzeugen werden gegen eine differenzierte Migrationsdebatte in Stellung gebracht.
„Wir haben eine besondere Pflicht zur Solidarität mit jenen Ländern, die Opfer des Hitler-Stalin-Pakts waren“, sagte der Historiker Heinrich-August Winkler zum Weltkriegsgedenken im Bundestag. FAZ.NET dokumentiert seine Rede in Auszügen.
Alwin Meyer hat Geschichten von Menschen zusammengetragen, die als Kinder in Auschwitz waren. Ihre Berichte ergeben ein großes trauriges Gedächtnisbuch, in dem die autobiographischen Passagen eingebaut sind in eine Überblicksdarstellung der Vernichtung des europäischen Judentums.
Noch 70 Jahre nach Kriegsende ist der 8. Mai für Schüler ein bedeutender Tag – vor allem für die aus Einwandererfamilien. Ein Besuch in einem Geschichts-Leistungskurs, der sich mit dem Gedenken beschäftigt.
Hausbesitzer vermieteten zu horrenden Preisen Ramschwohnungen an rumänische Familien. Eine katholische Einrichtung hat reagiert und die Wohnungen gekauft. Wer sich helfen lässt, darf bleiben.
Weil die Zahl der Wohnungseinbrüche seit Jahren steigt, will die Politik den Einbau von Sicherheitstechnik fördern. Was sind die dreistesten Tricks der Täter? Und wie kann man sich schützen?
Bundespräsident Joachim Gauck hat die Menschen in Deutschland 70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor einem Schlussstrich unter den Holocaust gewarnt. Bundestagspräsident Norbert Lammert fordert von den Jüngeren, „Zeugen der Zeugen“ zu werden.
1944 mussten jüdische Frauen in Walldorf Zwangsarbeit leisten. Noch in den Siebzigern leugneten manche Walldorfer die Existenz des Lagers. Seitdem hat sich einiges getan. Auch dank der Arbeit von Cornelia Rühlig.
Fast die Hälfte der Deutschen hat eine negative Einstellung zu Asylbewerbern, zeigt eine neue Studie zu Rechtsextremismus. Besonders Anhänger der AfD neigen demnach rechtsextremen Argumentationsmustern zu.
Die Polizei fahndet weiter nach dem Mörder des acht Jahre alten Armani aus Freiburg. Im Netz sind falsche Spuren gelegt worden. Die Polizei kam dennoch ein Stück weiter.
Das Fremdsein kennt sie, nicht nur deshalb macht Natalia Mateo Musik, die ihrer Seele guttut. Und immer mehr Leute finden das großartig. Jetzt ist sie mit ihrer Band in Mainz zu Gast.
Fünf Wochen nach dem Volksentscheid tritt nun das „Volksgesetz“ zum Erhalt des Tempelhofer Feldes in Berlin in Kraft. Und die Berliner reiben sich die Augen: Sie haben mit überwältigender, partei- und bezirksübergreifender Mehrheit ein Loch in der Stadt durchgesetzt. Warum?
Die norwegische Regierung will das Betteln verbieten - wegen straff organisierter Banden aus Osteuropa. Bald soll damit Schluss auf den Straßen sein. Warum nicht auch bei uns?
Warum die Klischeebilder von "Zigeunerinnen" und "Zigeunern" in der Popindustrie alles andere als harmlos sind.
Bundesinnenminister de Maizière hat einen Gesetzentwurf verteidigt, mit dem drei Balkanstaaten als sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden. Die Staaten müssten ihre Minderheiten selbst schützen, sagte er. Damit entfielen zahlreiche Asylgründe.
Berufskläger finden immer neue Vorwände, um auf Schadenersatz zu klagen. Das treibt mitunter interessante Blüten: Ein Gericht hatte etwa zu klären, ob „Ossis“ eine Ethnie sind.
Eine Studie der Universität Leipzig zeigt einen starken Rückgang rechtsextremer Einstellungen in Deutschland. Trotzdem ist noch immer jeder fünfte Deutsche ausländerfeindlich.
Am achten Mai jährte sich die Befreiung durch die Alliierten. An den Frühling nach dem Krieg erinnert Hans Fallada in „Der Alpdruck“. Es ist auch heute noch lesenswert.