Wie der Dax die Virus-Sorgen ausblendet
In Deutschland steigen die Corona-Infektionen sprunghaft, die Sorge vor einem zweiten Lockdown wächst. Und der deutsche Aktienindex? Der steigt über 13.000 Punkte.
In Deutschland steigen die Corona-Infektionen sprunghaft, die Sorge vor einem zweiten Lockdown wächst. Und der deutsche Aktienindex? Der steigt über 13.000 Punkte.
Und zugleich ist es auch anders: Brachten zuerst Reiserückkehrer das Coronavirus mit, findet die Übertragung inzwischen im Alltagsleben statt. Und die Infizierten haben mehr Kontakte – für die Gesundheitsämter ist das ein großes Problem.
Es sei möglich, dass es bald mehr als 10.000 Infektionsfälle pro Tag geben werde, sagt der Leiter des Robert-Koch-Instituts. Auch der Bundesgesundheitsminister zeigt sich besorgt – und mahnt zur richtigen Balance zwischen Zuversicht und Wachsamkeit.
Das RKI hat mehr als 4000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet, das ist der höchste Stand seit dem Frühjahr. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nannte die Zahl der Neuinfektionen „besorgniserregend“. RKI-Chef Lothar Wieler warnte davor, dass die Epidemie „unkontrollierbar“ werden könnte.
Die Zahl der neuen Corona-Fälle in Deutschland steigt wieder deutlich schneller. Erst am Mittwoch war ein neuer Höchstwert der täglich gemeldeten Neuinfektionen seit April erreicht worden. Diese Marke wurde nun abermals weit übertroffen.
Wie kommt Deutschland angesichts steigender Corona-Neuinfektionen durch den Herbst? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler informieren auf einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage. Verfolgen Sie Pressekonferenz im Livestream.
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist sprunghaft angestiegen. Laut Robert-Koch-Institut wurden binnen 24 Stunden mehr als 4000 Neuansteckungen gemeldet.
Die Sperrstunde für Frankfurt ist bereits beschlossen. Der kritische Wert für die Eskalationsstufe Rot ist indes auch am Mittwoch noch nicht offiziell überschritten.
Nicht nur die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter – auch die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten nimmt zu, teilt das Robert-Koch-Institut mit.
Die Rhein-Main-Region bleibt Hessens Sorgenkind: In Frankfurt ist das Infektionsgeschehen unverändert hoch, in Offenbach schnellt der Inzidenzwert in die Höhe. Auch im Landkreis Groß-Gerau wird ein kritischer Wert überschritten.
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland bleibt auf hohem Niveau: Am Dienstag zählt das Robert-Koch-Institut 2639 neue Infektionen und zwölf Todesfälle.
Während der ersten Pandemiewelle benötigten etwa fünf Prozent aller an Covid-19 erkrankten Menschen eine intensivmedizinische Betreuung. Uwe Janssens im Gespräch über steigende Fallzahlen, Kapazitäten von Intensivbetten und die Zukunft der Pflege in Deutschland.
Spätestens bis Dienstag wollen die Gesundheitsämter und die zuständigen Dezernenten in Frankfurt und Offenbach über neue Verhaltensregeln in ihren Städten entscheiden. Frankfurt nähert sich der kritischen Obergrenze.
Der Ausbruch in einem Postverteilzentrum in Obertshausen hat auch Auswirkungen auf Frankfurt: Die Inzidenz der Stadt liegt über der dritten Eskalationsstufe. Auch eine andere Stadt stellt sich auf steigende Fälle ein.
Ob eine Grippe-Impfung den Corona-Krankheitsverlauf abmildert ist unklar - aber sie kann das Gesundheitswesen entlasten. Doch die Bereitschaft ist wohl nicht allzu groß.
Erfahrungsgemäß melden weniger Gesundheitsämter am Sonntag neue Corona-Infektionen. Trotzdem liegt die Zahl bei 2279. Schleswig-Holstein weist drei innerdeutsche Risikogebiete aus - in Berlin.
Zum dritten Mal in Folge zählen die Gesundheitsbehörden in Deutschland über 2500 Fälle pro Tag. In den letzten 24 Stunden sind 19 Menschen an dem Virus verstorben.
Weite Teile der Niederlande, Gebiete in England und ganz Schottland gelten ab sofort als Risikogebiete. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung ausgesprochen. Aufatmen können zwei Regionen in Österreich.
In München fällt die Maskenpflicht auf manchen Straßen. Dagegen verpflichtet Berlin neu zum Mund-Nasen-Schutz in Büros, lässt gleichzeitig aber mehr Teilnehmer auf öffentlichen Veranstaltungen zu.
Frankfurt übersteigt einen neuen Grenzwert: Ein Zuschauerausschluss beim Heimspiel von Eintracht Frankfurt ist aber nicht vorgesehen. Das Infektionsgeschehen sei klar einzugrenzen.
In den anstehenden Herbstferien nochmal ans Meer oder in die Berge? Wohin man in diesem Jahr überhaupt noch reisen kann und welche Quarantänebestimmungen gelten, lesen Sie hier nach.
Nicht nur die Zahl der Corona-Fälle steigt in Deutschland, sondern auch die Anzahl an intensivmedizinisch betreuten Patienten. Das Robert Koch-Institut verweist auf die Genauigkeit der Corona-Tests.
Außer Berlin und Bremen stand Bayern bei den Neuinfektionen wochenlang im Blickpunkt. Nun aber hat Hessen dieses Süd-Land bei einer Corona-Kennziffer überholt. Die Zahl der Covid-19-Opfer stagniert. Offenbach fällt wieder unter die dritte Warnstufe.
Zuletzt wurden in Deutschland im April mehr als 2500 Corona-Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Corona-Hotspots sind die Städte Hamm und Remscheid, der nordbayerische Rhön-Grabfeld-Kreis und Berlin-Mitte.
Außer Belgien und Island sind auch weitere Regionen, unter anderem in Frankreich und Großbritannien, zum Risikogebiet erklärt worden. Für Gebiete in Kroatien und der Schweiz sind gleichzeitig Reisewarnungen aufgehoben worden.
Nach einem weiteren Anstieg der Zahl der Corona-Neuinfektionen hat Offenbach die dritte Warnstufe erreicht und muss weitere Schritte unternehmen. In Frankfurt entspannt sich die Lage etwas. Groß-Gerau reglementiert derweil private Feiern.
Die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus bleibt unter der Marke von 2000 Fällen pro Tag. Gleichzeitig steigt die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Patienten – und auch der R-Wert liegt wieder über eins.
In Hessen setzt sich die nur vereinzelt unterbrochene Serie dreistelliger Neuinfektionen fort. Frankfurt und Offenbach verzeichnen weiter steigende Fallzahlen und nähern sich der dritten Warnstufe.
Das Robert Koch-Institut verzeichnet 2089 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, elf weitere Menschen starben infolge einer Infektion mit Sars-Cov-2. Der Sieben-Tage-R-Wert liegt knapp unter 1.
Immer mehr Urlaubsländer werden zum Corona-Risikogebiet. Strengere Quarantäne-Regeln machen das Reisen noch unangenehmer. Und die Kontrollen werden schärfer.
Privatfeiern in Nordrhein-Westfalen haben gleich mehrere Städte zu Corona-Hotspots gemacht und verschärfte Regeln nach sich gezogen. In Gelsenkirchen zogen Polizei und Ordnungsamt nun die Notbremse.
Die hessischen Gesundheitsämter haben nach einer Serie dreistelliger Neuinfektionen nur 37 neue Fälle gemeldet. Allerdings haben drei Großstädte und zwei Kreise die zweite Warnstufe erreicht, ein Landkreis liegt sogar darüber.
Noch immer unterschätzt: Die Spätfolgen von Covid-19 sind hartnäckig und zehren an der Psyche. Dabei ist völlig unklar, wen es trifft.
Angela Merkel zweifelt daran, dass die Berliner Landesregierung ernsthaft versucht, Maßnahmen gegen die Corona-Ausbrüche einzuleiten. Sie warnt davor, dass Deutschland an Weihnachten Zahlen wie Frankreich haben könnte.
Die sehr hohe Zahl vom Samstag wird laut den neuesten RKI-Zahlen nicht mehr erreicht – das liegt aber auch am Wochenende. Es gibt fünf neue Todesfälle.
Der Stand der Neuinfektionen erreicht einen weiteren Höhepunkt. Mehr als 2500 Corona-Tests sind laut Robert-Koch-Institut positiv ausgefallen. Auch die Reproduktionszahl ist gestiegen.