„Man vergeudet schnell 20 Therapiestunden mit Reden“
Psychotherapieplätze sind rar, und nicht jeder Therapeut passt zu den eigenen Bedürfnissen. Wie man das richtige Angebot findet und wie Betroffene mithelfen, dass die Therapie gelingt.
Eine psychotherapeutische Behandlung hilft vielen Menschen, kann aber auch Symptome verschlechtern oder zu Abhängigkeiten führen. Worauf Patienten achten sollten und wann eine Zweitmeinung sinnvoll ist.
Psychotherapieplätze sind rar, und nicht jeder Therapeut passt zu den eigenen Bedürfnissen. Wie man das richtige Angebot findet und wie Betroffene mithelfen, dass die Therapie gelingt.
Frauen weisen oft nicht die typischen Eigenheiten von Narzissten auf. Wie man sie trotzdem erkennt und warum die Ursachen oft in der Kindheit liegen.
Arbeit schützt vor Einsamkeit – und vor der eigenen Endlichkeit. Doch was, wenn sie plötzlich wegfällt? Eine Psychiaterin erklärt, wie man psychische Krisen beim Eintritt in den Ruhestand vermeidet.
20 noch lebende israelische Geiseln wurden aus der Gewalt der Hamas entlassen. Die britische Psychologin Sarah Whittaker behandelt weltweit Opfer von Folter und Geiselnahmen. Im Gespräch erklärt sie, wie man Menschen rettet, die entmenschlicht wurden.
Die Arbeit ist der Hauptauslöser von schlechtem Schlaf, sagt die Psychologin Jette Völker. Was dagegen hilft und wie Führungskräfte Schlafvorbilder sein können.
Das Thema Hoffnung hat derzeit Konjunktur. Man kann lernen, sich mit kleinen Schritten in zuversichtliche Stimmung zu bringen – indem man Hoffnung weniger als informatives, sondern als performatives Konzept begreift.
Viele Hochintelligente wissen nichts von ihren Fähigkeiten. So wie Sybille Beyer, die erst mit 53 Jahren einen IQ-Test macht. Zunächst ist sie erleichtert – dann folgt Verzweiflung. Hier erzählt sie, warum.
Wir überschätzen unsere Gefühle, sagt die Psychotherapeutin Gitta Jacob. Nicht jeder müsse gleich zum Therapeuten gehen. Mit welchen einfachen Tipps wir besser mit unseren Emotionen umgehen können, verrät sie im Interview.
Digitale Ansätze versprechen Entlastung gegen den Mangel an Therapieplätzen. Der Psychologe Stefan Lüttke gibt Einblicke, was virtuelle Therapien wirklich leisten können.
Es soll gegen Depression helfen und vor Alzheimer schützen: Kreatin wird in den sozialen Medien als Wundermittel gefeiert. Was ist dran?
Künstliche Intelligenz wird zu unserem ständigen Ratgeber – auch wenn es um Gefühle geht. Die Psychologin Yvonne Beuckens erklärt, welche Chancen und Gefahren damit verbunden sind.
Nicht erst seit den Angriffen von Aschaffenburg und Hamburg ist klar: Menschen mit Schizophrenie können ein erhöhtes Gewaltrisiko haben. Warum werden sie dann nicht besser behandelt?
Toxische Eltern wirken nach außen oft ganz normal. Auch Kinder hinterfragen das Verhalten oft nicht. Es gibt aber eindeutige Hinweise.
Eine Künstliche Intelligenz, die Depressionen lindert? Erstmals zeigt eine große Studie, dass das funktionieren kann – und wie groß die Risiken sind.
Wenn die Seele krankt und der Frust steigt, steht heute psychologische Unterstützung durch Chatbots bereit. Was die KI-Helfer können und warum der Mensch unersetzlich bleibt: Eine Recherche im therapeutischen Neuland.
Toxisch, narzisstisch, traumatisch: Wenn Menschen nach psychotherapeutischen Mustern abgestempelt werden, verfehlt man sie als konkrete andere Personen.
An den Gefühlen zum Partner oder zur Partnerin zu zweifeln – das kann quälend sein. Wie kann man die zwanghaften Zweifel überwinden?
Vor zehn Jahren brachte ein psychisch kranker Pilot ein Flugzeug zum Absturz und tötete 149 Menschen und sich selbst. Danach änderten sich die Vorgaben für fliegerärztliche Untersuchungen – zum Besseren?
Der Psychosomatiker und Psychotherapeut Claas Lahmann erklärt, was gegen Überarbeitung hilft, woran man erkennt, ob man den falschen Beruf gewählt hat – und welche Last er den Menschen gerne nehmen würde.
Immer mehr Menschen suchen Hilfe für ihre psychischen Probleme, doch die Wartelisten für Therapeuten sind lang. Gute Zeiten für Coaches, Influencer und Ratgeberliteratur – kurz: die „Psycho-Industrie“.
Manche Paare gehen auseinander, obwohl die Gefühle füreinander stark sind. Oft gibt es keine bessere Lösung. Aber manchmal ist die Trennung auch ein Fehler. Eine Entscheidungshilfe.
Für viele ist es ein Traumberuf, aber die Ausbildung ist lang und teuer. Lohnt sich das? Zwei Therapeutinnen geben Einblicke in ihre Einkünfte und Kosten.
Wer narzisstische Eltern hat, ist häufig doppelt gestraft. Die Betroffenen neigen dazu, sich später selbst einen narzisstischen Partner zu suchen.
In Magdeburg helfen Rettungskräfte den Opfern, und Ermittler suchen Erklärungen. Der Fahrer des Wagens, der mindestens zwei Menschen tötete, passt nicht ins Dschihadisten-Profil. Falschmeldungen verbreiten sich.
Werden Jugendliche erwachsen, brechen sie häufig ihre Psychotherapie ab. Das ist problematisch, sagt Psychiater Gerd Schulte-Körner. Er erklärt, wie man das verhindern kann.
Er habe sich „innerlich leer“ gefühlt, berichtet der Moderator erstmals in einem Podcast. Unter anderem habe er sich eingestehen müssen, sich nach dem frühen Tod seiner Mutter lange selbst belogen zu haben.
Warum immer mehr Gefühle oder Verhaltensweisen, die früher als normal galten, heute in den Bereich des Pathologischen geschoben werden, erklärt der Psychologe Marcus Roth. In manchen Fällen könnte eine Psychotherapie sogar schaden.
Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Zahl der Lehrer vervierfacht, die ihre Arbeit aufgeben, teilt das Kultusministerium in Stuttgart mit. Und nennt mehrere Gründe.
Immer mehr Menschen leiden an einer Depression. Viele von ihnen bekommen Antidepressiva verschrieben. Warum die Medikamente keine Heilung garantieren und sogar schaden könnten, erklärt ein Psychiater im Gespräch.
Lena Jackisch studiert Psychologie und Psychotherapie an der Universität Mainz. Sie lobt das Unigelände, hat aber trotzdem einen Wunsch an den Präsidenten.
Wir überfrachten unsere Sexualität mit Ansprüchen. Dabei sind unterschiedliche Wünsche in der Beziehung normal. Und Leidenschaft ist kein Beweis für Liebe. Trotzdem sagt eine Paartherapeutin: Unser Begehren ist auch ein Auftrag.
Teure Ausbildung, ungewisse Zukunft: Wer Psychotherapeut werden will, muss viel investieren. Warum sich das lohnen kann.
Nicht jeder mit besonderen Talenten oder hoher Intelligenz ist darüber glücklich. Damit Menschen mehr Freude an ihren Potentialen finden, müssen wir uns von Klischees befreien, fordert ein Psychotherapeut im Gastbeitrag.
Seit zehn Jahren bietet das Studierendenwerk Frankfurt eine psychosoziale Beratung an. Die Psychologin Nina Müller ist fast von Anfang an dabei. Im Interview sagt sie, welche Sorgen Studenten umtreiben und wie ihnen geholfen werden kann.
Wer psychische Leiden behandeln lässt, kann Probleme in Sachen Versicherung oder Verbeamtung bekommen. Um die Chancen zu verbessern, gibt es einiges zu beachten.
Manchmal neigen wir dazu, uns ausgerechnet in die Menschen zu verlieben, die nicht gut für uns sind. Woran liegt das? Und was können wir dagegen tun – damit wir jemanden finden, der dauerhaft zu uns passt?