Warum haben plötzlich alle ein Trauma?
Geburt, getrennte Eltern, ein verpasster Zug: Fast jedes Ereignis unseres Lebens hat neuerdings angeblich psychische Schäden zur Folge. Doch damit tut sich unsere Gesellschaft keinen Gefallen.
Monica Lewinskys Geschichte wurde schon oft erzählt, aber dieses Mal von ihr selbst. In ihrem Podcast „Reclaiming with Monica Lewinsky“ spricht sie mit ihren Gästen über Schicksalsschläge und Traumata, Hoffnung und Resilienz.
Geburt, getrennte Eltern, ein verpasster Zug: Fast jedes Ereignis unseres Lebens hat neuerdings angeblich psychische Schäden zur Folge. Doch damit tut sich unsere Gesellschaft keinen Gefallen.
20 noch lebende israelische Geiseln wurden aus der Gewalt der Hamas entlassen. Die britische Psychologin Sarah Whittaker behandelt weltweit Opfer von Folter und Geiselnahmen. Im Gespräch erklärt sie, wie man Menschen rettet, die entmenschlicht wurden.
Gewalterfahrungen oder Schicksalsschläge können Familien über Generationen hinweg prägen. Aber stimmt es, dass die Effekte sich sogar in unsere Zellen einschreiben?
Manche Traumata werden über Generationen hinweg weitergegeben. Wie lässt sich das bewältigen? Eine Hirnforscherin und ein Psychologe geben Antworten.
Mareike Fallwickl inszeniert Sisi als unsterblichen Geist am Burgtheater. Ein Theaterabend mit Stefanie Reinsperger und der Zwei-Frauen-Band Jopa.
Die zweite Liga ist zu einer spannenden Spielwiese des deutschen Fußballs geworden. Die Hälfte der Klubs hat noch Chancen auf den Aufstieg. Woran liegt das?
Toxisch, narzisstisch, traumatisch: Wenn Menschen nach psychotherapeutischen Mustern abgestempelt werden, verfehlt man sie als konkrete andere Personen.
Ein Date verändert Natalies Leben. Mit K.-o.-Tropfen wird sie betäubt und anschließend missbraucht. Sie beschließt, den Kampf gegen ihren Peiniger aufzunehmen.
Ehrgeiz, Realismus und präzise Phantasie prägen das Kino-Regiedebüt von Ariane Labed. Vor allem aber hat „September & July“ zwei großartige Hauptdarstellerinnen.
Arthurs Miller Tragödie „Ein Blick von der Brücke“ im Schauspiel Frankfurt erzählt auf gespenstische Weise von den Konflikten der Einwanderung.
Wie durch ein Wunder überlebte Yuval Raphael das Massaker der Hamas auf dem Supernova-Festival. Danach fand sie zur Musik – und vertritt nun ihr Land beim Eurovision Song Contest Anfang Mai.
In der Dunkelheit wird ein Danach geformt. Wer von Heilung spricht, muss erst einmal die Verletzungen kennen. Wie wir als Ukrainer die Traumata des Krieges überwinden könnten.
Bangladeschs Studenten stürzten die autoritär regierende Ministerpräsidentin. Jetzt wollen sie ihr Land neu aufbauen. Aber die Gewaltherrschaft hat viele gezeichnet. Unser Korrespondent hat mit den Opfern gesprochen.
Bei den „Jüdischen Filmtagen“ in Frankfurt läuft die Verfilung des Bestsellers „Zu viele Männer“ noch vor dem Kinostart. Mit den Stars der Serie „Die Zweiflers“ wird bei einem Dinner gefeiert.
Dank eines gewaltigen Kraftakts krönt Oliver Zeidler seine famose Ruderkarriere mit Olympiagold. Nun will der 28-Jährige seinen Platz in den Geschichtsbüchern sichern.
So nah dran waren die Niederlande selten: Doch wieder einmal scheitert die Elftal in einem EM-Halbfinale. Warum Bondscoach Ronald Koemann trotzdem optimistisch in die Zukunft blickt.
Wenn Kinder mit Fluchterfahrungen am Schulunterricht teilnehmen, wird in der Regel nicht gefragt, ob deren Traumata bewältigt oder ob ihre Lehrer auf sie vorbereitet sind. Eine Schule will beiden Seiten helfen.
Eine Oper über Traumata, weit über den Holocaust hinaus, wird zum Versuch, mit dem Massaker des 7. Oktober umzugehen: Chaya Czernowins „Pnima ... ins Innere“ packend inszeniert am Staatstheater Darmstadt.
Als Kleinkind entkam Eva Umlauf dem Holocaust. Das Trauma des Terrors sollte ihr Leben und das ihrer Kinder nicht bestimmen, sagte sie sich. Porträt einer unbeugsamen Frau.
Spontaner Spielplanwechsel: Um mit dem Trauma des 7. Oktober umzugehen, probt das Staatstheater Chaya Czernowins Oper „Pnima“. Karsten Wiegand und Wen Hui suchen neue Bilder.
Die Schriftstellerin Marlen Haushofer hat weit mehr geschrieben als ihren berühmten Roman „Die Wand“. Jetzt erscheint ihr Werk in einer Gesamtausgabe.
Marcell Engel ist Tatortreiniger. Er weiß, wie er Blut aus dem Teppich kriegt und den Geruch des Todes loswird. Oft räumt er die letzten Spuren eines Lebens weg – doch er liebt den Job.
Die brutalen Attacken der Hamas haben das Leben aller Israelis verändert. Im Podcast sprechen wir über die Situation für Frauen, arabische Israelis und Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz gesucht haben.
Mit einem 5:2 gegen Nordmazedonien überwindet Italiens Fußball-Nationalteam ihr Trauma von der WM-Qualifikation. Doch noch ist das EM-Ticket nicht sicher.
Die Schauspielerin Megan Fox schreibt schon lange über traumatisierende Erlebnisse, hat ihre Texte jedoch nie veröffentlicht. Jetzt ist ihr Gedichtband erschienen, mit dem sie eine Botschaft an Frauen senden möchte.
Seelische Zerstörungen durch Katastrophen können noch die Nachfahren psychisch belasten. Wie genau sie vererbt werden, das wollen Epigenetiker herausfinden.
Für die Traumata von Flüchtlingen interessierten sich die Behörden bislang nur am Rande. Dabei werden manche von ihnen zu einer Gefahr für andere. Eine Früherkennung soll mehr Sicherheit schaffen und die Integration verbessern.
Wer mit psychischen Symptomen zu tun hat, die sich aus der eigenen Biografie nicht erklären lassen, sollte einen Blick auf seine Familiengeschichte werfen.
Der Volksaufstand in der DDR war der erste offene Aufruhr im Ostblock. Die SED war hilflos und musste sich von der sowjetischen Armee retten lassen. Das verfolgte die Partei bis zu ihrem Ende.
Manche Menschen leiden an Ängsten, die sie sich einfach nicht erklären können. Der Schlüssel kann in solchen Fällen in der Familiengeschichte liegen: in einem Trauma, das frühere Generationen weitervererbt haben.
Freiburg schafft die Überraschung im DFB-Pokal. Erstmals überhaupt gewinnt der Sport-Club ein Spiel bei den Bayern. Die Spieler träumen vom Titel. Nur einer bleibt fast emotionslos – und ist irritiert.
„Nichts als die Wahrheit“ nun auf Deutsch: Georg Gänsweins Buch über sein Leben mit Papst Benedikt XVI. verspricht aufschlussreiche Interna, hat jedoch ein Rollenproblem.
Reisebuch
Vier Jahre, nachdem die gemeinsame Tochter ermordet wurde, greift der Mann seine Ehefrau in Bad Vilbel bei Frankfurt mit einem Messer an. Die Suche nach dem Motiv ist schwierig.
Scham und Angst statt Freude an der Bewegung – ausgerechnet in der Schulturnhalle machen viele Kinder demütigende Erfahrungen. Das kann fürs Leben prägen. Dabei müsste es nicht so sein.
Als packendes Solo hat „Im Herzen tickt eine Bombe“ die Saison am Schauspiel Frankfurt abgeschlossen. Von September an kann das Stück für Schulen gebucht werden.