Ertrinkt das Mittelmeer in Plastik?
Ob Antarktis oder Mittelmeer: Kein Fleck auf der Erde scheint mehr sicher vor Plastik zu sein. Proben einer Greenpeace-Expedition zeigen nun erschreckende Ergebnisse.
Ob Antarktis oder Mittelmeer: Kein Fleck auf der Erde scheint mehr sicher vor Plastik zu sein. Proben einer Greenpeace-Expedition zeigen nun erschreckende Ergebnisse.
Die EU will Einweg-Artikel aus Plastik verbieten, doch der meiste Müll stammt aus Asien. Indonesien will dagegen nun vogehen – und wendet sich an die religiösen Führer des Landes.
Neben dem Klimawandel und der dadurch verursachten Eisschmelze, setzt der Antarktis und ihren Gewässern auch die Verschmutzung durch Mikroplastik zu. Schuld daran ist der Mensch.
Manchmal können 15 oder 20 Cent eine große Wirkung haben. Zum Beispiel bei Plastiktüten: Die verwenden die Deutschen viel weniger, seit sie kaum mehr gratis zu haben sind.
Die Meere sind voller Plastik. Das meiste davon kommt nicht aus Europa. Trotzdem sollen die Europäer noch mehr Plastik einsparen. Ist das fair?
Ein halbtoter Grindwal ist an einem Kanal an der Grenze zu Malaysia gefunden worden – in seinem Magen befinden sich dutzende Plastiktüten. Nicht unüblich an der Küste Thailands.
Die EU will Geschirr und Strohhalme aus Plastik verbieten. Sie spielt den Joker der vermüllten Ozeane – aus rein politischem Kalkül?
Die EU sagt dem Plastikmüll den Kampf an. Damit sollen auch Strohhalme aus Plastik verboten werden. Unsere Grafik zeigt: Das dürfte sich lohnen.
Mit einem Verbot von Einweg-Produkten aus Plastik und einer Recycling-Quote sagt die EU dem Müll in den Meeren den Kampf an. Zuvor werden aber noch Jahre vergehen.
Plastikmüll soll drastisch reduziert werden: Neben dem Verbot von Einweg-Strohhalmen, Besteck und Geschirr sollen Staaten darüber hinaus eine Müll-Abgabe zahlen. Der deutsche EU-Kommissar nennt eine konkrete Zahl.
Rewes Vorstandschef Lionel Souque über die Digitalisierung im Einzelhandel, die Konzentration der Branche. Und Umsatzschübe durch Fußballfeste.
Dünger, Pestizide und Mikroplastik: Laut Umweltschützern des BUND sind deutsche Flüsse und Seen zu sehr mit Schadstoffen belastet. Ein besserer Gewässerschutz sei dringend notwendig.
Plastikmüll landet tonnenweise in den Weltmeeren und richtet verheerende Schäden an. Die EU denkt über Zwangsmaßnahmen nach. Ob das etwas bringt, ist fraglich.
Fahren mit weggeworfenen Verpackungen: Das Unternehmen Ecogy will aus Plastikabfall Treibstoff herstellen. Im Main-Kinzig-Kreis soll dafür eine neue Anlage entstehen.
Die Supermarktketten gerieren sich mit ihrem Bann für Plastiktüten ökologisch. Unser Autor hat sich die Sache genauer angeschaut. Und kommt in seinem Offenen Brief zu ganz anderen Ergebnissen.
Steuern auf Plastik, Steuern auf Zucker – es gibt viele Ideen für den Staat, sich Geld zu holen. Nicht so schnell!
Die Welt versinkt in Plastikmüll, da ist guter Rat zur Reduzierung teuer. Die Briten versuchen nun, mit einem Verbot von Strohhalmen und Wattestäbchen aus Plastik einen Beitrag zu leisten.
Forscher haben ein Enzym entdeckt, das PET zersetzt und für Bakterien verdaubar macht. Die Entdeckung könnte dabei helfen, das Problem mit dem Plastikmüll auf der Erde zu lösen.
Im Kampf gegen Plastikmüll haben Forscher per Zufall einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Und zwar mit der Entdeckung einer neuen Enzymvariante, die Plastik frisst.
Die Deutschen sind Europameister beim Verpackungsmüll. Dass so viel und aufwendig eingepackt wird, hat vielschichtige Gründe: Manche leuchten ein, andere weniger. Und die Gurke spielt auch eine Rolle.
In Mainz will eine Studie des Wirtschaftsbetriebs in den nächsten Monaten herausfinden, wie stark die Belastung mit sogenannten Problemstoffen wie Medikamentenreste, Hormone oder Mikroplastiken in Klärbecken ist.
Durch ein Dorf in Zentralmexiko fährt ein Güterzug, vollgepackt mit blinden Passagieren: Menschen, die von den Vereinigten Staaten träumen. Die „Las Patronas“ helfen ihnen dabei – mit selbstgekochtem Essen.
Keine Strohhalme und Plastikflaschen mehr im Buckingham-Palast: Die Queen möchte, dass die königliche Familie weniger Plastikmüll produziert. Offenbar steckt ein Naturfilmer dahinter.
Mülltrennung beherrscht in Deutschland jedes Kind. Dabei schönen Exporte unsere Recyclingbilanz. Ein Importverbot in China zwingt jetzt zum Umdenken.
China nimmt unseren Plastikmüll nicht mehr ab, die EU-Kommission schlägt eine Plastiksteuer vor: Wie kriegen wir dieses Abfallproblem in den Griff?
Weil China die Grenzen für Altplastik dicht macht, muss das deutsche Recyclingsystem noch mehr Kunststoffabfall bewältigen. Es geht um gewaltige Mengen. Für Kunden wird es teuer.
Die Plastiktüte ist umweltfreundlich herzustellen, aber sie verursacht Müll. Das ist ein Problem für Länder ohne ordentliches Abfallsystem. Was tun?
Die Deutschen verbrauchen deutlich mehr Plastik als ihre europäischen Nachbarn. Und es wird immer mehr. Nur eine Sache machen die Deutschen ziemlich gut.
Regional, bio und natürlich ohne Kunststoff: Mit dieser Vorstellung gehen viele Verbraucher einkaufen. Doch oft sind regionale und Bio-Produkte in Plastik gehüllt. Warum?
Das Problem heißt Mikroplastik: Kleine Teilchen von Arznei und Dünger schwimmen im Abwasser. Nur zwei Drittel der Teilchen können weggefischt werden. Das wird teuer.
Naturfasern müssen nicht immer aus Baumwolle sein. Wie wäre es mit einem Vorhang aus Kiefernnadeln oder einem Sofabezug aus Milch?
An der Berger Straße in Frankfurt liegen Stofftaschen aus, um der Plastiktüte den Garaus zu machen. Ein Versuch mit Anlaufschwierigkeiten.
Die kanadische Popband Arcade Fire, früher mal ein Wanderzirkus der Gitarrenmusik, tut auf ihrer neuen Platte „Everything now“ so, als läge das Seelenheil in Kitsch und falschen Posen.
Die beiden großen Discounter gehen voran: Sie schaffen nicht nur Plastiktüten ab, sondern auch Alternativen, die nur ein Mal verwendet werden können. Stattdessen gibt es künftig etwas anderes.
Die Hoffnung der Frankfurter Stadtregierung, das Aufstellen neuer Papierkörbe verringere das Müllproblem am Mainufer, geht wohl doch nicht auf.
Könnte eine kleine Raupe das Problem des weltweiten Plastikmülls lösen? Eine zufällige Entdeckung lässt hoffen.