Merkel schließt Stopp von Nord Stream 2 nicht aus
Die Kanzlerin sei der gleichen Meinung wie der Außenminister, sagt ihr Sprecher. Man dürfe in der Diskussion nichts ausschließen, so Steffen Seibert. Der Kreml gibt sich demonstrativ gelassen.
Die Kanzlerin sei der gleichen Meinung wie der Außenminister, sagt ihr Sprecher. Man dürfe in der Diskussion nichts ausschließen, so Steffen Seibert. Der Kreml gibt sich demonstrativ gelassen.
Will man einem Herrscher, der Nervengift gegen Oppositionelle einsetzt, die Möglichkeit geben, seinen Einfluss auf uns zu vergrößern? Die Antwort auf diese Frage entscheidet die Zukunft der Pipeline.
Von der Braunkohlegrube zum Naherholungsgebiet: Die Lausitz und Cottbus entwerfen ihre Zukunft im Geist des genialen Abenteurers Fürst Pückler-Muskau. Innerhalb von wenigen Jahren soll hier Außergewöhnliches geschehen.
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Außenminister Maas denken laut über einen Stopp der Ostsee-Pipeline nach. Unterstützung kommt aus Frankreich. Der ukrainische Botschafter in Deutschland geht noch weiter.
Der Absatz von Wohnmobilen steigt seit Ausbruch der Corona-Krise rasant. Hersteller Knaus Tabbert will nun an die Börse. Ein Gespräch über Camping und mehr.
In der Partnerschaft zwischen Amerika und Europa knirscht, rumpelt und kracht es gewaltig. Und doch bleibt sie unverzichtbar. Dieser Realismus ist so schmerzlich wie notwendig.
Die Partner taten immer so, als ginge es bei der Ostsee-Leitung allein um Gas und Geld. Dabei hat kaum ein Projekt so viele politische Gräben aufgerissen. Eine Rekonstruktion.
Nach dem Giftanschlag auf Aleksej Nawalnyj fordert nun auch der CDU-Politiker Friedrich Merz einen Stopp von Nord Stream 2. Das Gaspipelineprojekt hat aber in der großen Koalition mächtige Unterstützer.
Trotz des Giftanschlags auf Aleksej Nawalnyj will SPD-Fraktionschef Mützenich an der Gaspipeline Nord Stream 2 festhalten. Sein Argument: Politische Probleme gebe es auch in anderen Gas- und Ölförderstaaten.
Ein Ende der Gaspipeline Nord Stream 2 wäre das deutlichste denkbare Signal an Putin, dass die Vergiftung Nawalnyjs nicht folgenlos bleibt. Aber der Westen hat noch weitere Mittel gegen das Regime in Moskau in der Hand.
Der Giftanschlag auf Alexej Nawalnyj ist für den stellvertretenden FDP-Vorsitzenden noch kein Grund, den Bau der Erdgasleitung einzustellen. CDU-Außenpolitiker Röttgen setzt gegenüber Putin indes auf Härte.
Toni Kroos hat als Fußballprofi fast alles erreicht. Nur ein EM-Triumph fehlt ihm noch. Entsprechend ernsthaft geht er den wohl letzten Anlauf mit der Nationalmannschaft an – davor gibt er interessante Einblicke in die Nominierungspraxis.
Seit 1992 ist der Kleine Feigling auf dem Markt. Die Brüder Waldemar und Rüdiger Behn haben ihn zum berühmten Partygetränk gemacht. Die modernen Spitituosen-Start-ups sehen sie kritisch.
Seit Anfang Juli gilt in Schweden wieder die Wehrpflicht. Verteidigungsminister Hultqvist erklärt, warum die Entscheidung in seinem Land so populär ist – und wieso das kleine Land noch eigene U-Boote und Kampfflugzeuge baut.
In der Nordsee werden wieder Seepferdchen gesichtet. Kehren die Meerestiere in unsere Gewässer zurück?
Im August 1980 erschütterte die Gewerkschaft Solidarność die kommunistische Diktatur. Damit eröffnete sie einer ostdeutschen Physikerin den Weg in Freiheit und Demokratie.
Regen, Nebel und Wolken: Die letzten Tage des meteorologischen Sommers werden grau. Dafür ist vor allem das Tief „Lynn“ verantwortlich.
„Was früher ein heißes Jahr war, dürfte künftig ein Normaljahr sein“, sagt der Hydrologe und Umweltforscher Dietrich Borchardt. Ein Gespräch über den Klimawandel, Pools in Gärten – und das Potential von „Schwammstädten“.
Washington dehnt sein Recht über Gebühr auf andere Länder aus. Doch niemand darf anderen etwas diktieren. Einen Weltpolizisten, zumal im internationalen Wirtschaftsleben, gibt es nicht.
Reisewarnungen machen viele Urlaubspläne zunichte. Wer im Herbst trotzdem weg will, muss sich gut absichern.
Die Generalprobe vor der DM beschert den deutschen Beachvolleyball-Nationalteams mehr Fragezeichen als Sicherheit. Zwei Spieler sind zudem verletzt. Am besten schneiden zwei Brüder ab, die nicht zur EM nominiert sind.
Allein mit allen denkbaren Offshore- Windkraftanlagen könnte man den elffachen Strombedarf der Welt decken. Die neueste Technik: Giganten, die im Meer schwimmen, kleine Generatoren ohne Rotorblätter – oder fliegende Anlagen.
Einmal so stark fühlen, wie die Frau vom „We can do it!“-Plakat: Rein in den Jumpsuit, zack, wir sind Fallschirmjägerin. Wir haben sechs Modelle anprobiert.
Unter der Erwärmung der Ostsee im Zuge des Klimawandels leiden besonders Miesmuscheln und deren Räuber, die Seesterne. Letztere treffen bei höheren Wassertemperaturen immer häufiger auf magere Beute.
Ostdeutschland steht in Sachen Pandemiebewältigung viel besser da als der Westen. Ist das nur Glück oder lässt sich daraus angesichts steigender Infektionszahlen etwas lernen? Besuch in einem Landkreis, dessen Bewohner vieles anders machen.
24 von 27 EU-Ländern halten die angedrohten amerikanischen Sanktionen offenbar für rechtswidrig. Die amerikanische Botschaft reagiert: Die russische Dominanz auf Europas Gasmarkt lasse Amerika keine Wahl.
So kann man sich täuschen: Wer Oldenburg besuchen will, sollte beachten, dass es davon zwei Stück gibt.
Dramatische Rettungsaktion in der Nordsee: In der Nacht sinkt vor Cuxhaven die Segelyacht, mit der der Hamburger Hans-Otto Schümann 1973 den Admiral’s Cup gewann. Sieben Segler werden unverletzt gerettet.
Die Kritik am amerikanischen Vorgehen gegen Nord Stream 2 wächst. Nach der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern wählt auch die EU-Kommission klare Worte.
Monat für Monat verrechnen die Netzbetreiber das Aufkommen aus der EEG-Umlage mit den Ausgaben für staatlich geförderten Ökostrom. Im Juli vergrößerte sich der Fehlbetrag abermals.
Das erste Unternehmen warnt davor, dass die Gasleitung Nord Stream 2 womöglich nicht zu Ende gebaut wird. „Kein Staat hat das Recht, der EU ihre Energiepolitik zu diktieren“, sagt der deutsche Außenminister Maas in Richtung Washington.
Die größte Hitze mussten am Montag Menschen und Tiere in zwei baden-württembergischen Orten ertragen. Auch die kommenden Tage versprechen keine Abkühlung. Meteorologen warnen vor teils heftigen Hitzegewittern.
Auslöser der Beschwerde des Außenministers bei seinem amerikanischen Amtskollegen war ein Brief republikanischer Senatoren an den Fährhafen Sassnitz auf Rügen. Darin hatten sie den Betreibern und Aktionären des Hafens mit Sanktionen gedroht.
Flucht aufs Wasser: In der Corona-Krise erleben Hausbootverleiher einen Ansturm. Wer jetzt noch schippern möchte, braucht viel Geduld.
Es geht noch heißer: Die Temperaturen klettern in einigen Teilen Deutschlands wohl bis auf 38 Grad. Und ein kleiner Junge verschaffte sich nachts sehr kreativ Abkühlung.
Von der Ostsee bis nach Frankreich: Eine klassische hochsommerliche Hitzewelle legt sich zurzeit und in den kommenden Tagen über Europa.