Goldmedaille für Graffiti
Die bescheidensten Spiele aller Zeiten und zudem auch noch demokratisch und nachhaltig: Wie sich Berlin mit seiner Olympia-Bewerbung der Welt als Zukunftsmodell empfiehlt.
Die bescheidensten Spiele aller Zeiten und zudem auch noch demokratisch und nachhaltig: Wie sich Berlin mit seiner Olympia-Bewerbung der Welt als Zukunftsmodell empfiehlt.
Der Friedhof Campo Santo Teutonico in Rom ist eigentlich Mitgliedern der Erzbruderschaft vorbehalten. Nun wurde dort jedoch ein Obdachloser bestattet. Die Statuten mussten dafür großzügig ausgelegt werden.
Kurz vor Kriegsende zerbombten alliierte Luftflotten 1945 viele deutsche Städte. Das war militärisch sinnlos. Eine Erkundung in Wesel, Pforzheim, Würzburg und Nordhausen.
Seit Jahrzehnten schwindelt sich ein Obdachloser als falscher Geistlicher durch die Welt. Zum Teil sehr erfolgreich. Nun lügt er sich von Frankfurt bis Süddeutschland. Und die Polizei muss ihn laufen lassen.
Im Winter wird die Armut in Berlin besonders sichtbar – in Suppenküchen oder Sparbäckereien. Und es ziehen immer mehr Arme in die Hauptstadt.
Unerschrocken und kompromisslos: David Carr, Medienkolumnist der „New York Times“, war Journalist mit Haut und Haaren. Doch hätte sein Leben einst eine ganz andere Wendung nehmen können.
Der „Wutbürger“ bekommt angesichts der Attentate von Paris und Kopenhagen eine böse Bedeutung. Denn diese Anschläge kommen nicht von außen. Sie werden von Staatsbürgern der Gesellschaften begangen, gegen die sie gerichtet sind.
Bereits am Mittwoch wurde die Leiche eines Mannes am Frankfurter Hauptbahnhof gefunden. Nun ist gewiss, dass der Obdachlose in der Kälte erfroren ist.
Mehr als 70.000 Frauen in Deutschland leben auf der Straße. Auf der Suche nach einer besonderen Form der Obdachlosigkeit.
Was macht denn der Freddy da? Im Kölner „Tatort“ tanzt Kommissar Schenk in den zweiten Frühling, bis Kollege Ballauf ihm die Leviten liest. Ein erstklassig gespielter Fall mit dichter Atmosphäre.
Der zweite Tag in Angoulême: Das Comicfestival zeigt sich enttäuscht über die Undankbarkeit seiner Gewinner und ruiniert zugleich einen eigenen Mythos.
Für viele Argentinier war der Sonderermittler Alberto Nisman ein Held. Sie wollen die These, er habe Selbstmord begangen, nicht glauben – und halten es für möglich, dass die Staatspräsidentin den Hintermännern des Amia-Anschlags Straffreiheit zusicherte.
Saul Leiter trank lieber Kaffee, hörte Musik und malte, anstatt Karriere als Fotograf zu machen. Die späte Entdeckung feiert ihn als Meister der Farbe - eine Ausstellung in Frankfurt.
Rund 150 Obdachlose schlafen auf Frankfurts Straßen - auch im Winter bei eisiger Kälte. Die Helfer vom Kältebus touren mit Tee und warmen Worten zu ihren Schlafstätten. Es sind Fahrten durch die Tiefe der Gesellschaft.
Das Leben am „Big Apple“ kommt langsam wieder in Fahrt. Zuvor war wegen des Schnees ein Fahrverbot erlassen worden. U-Bahnen fuhren nicht, Busse und Autos standen still. Öffentliche Einrichtungen aber bleiben geschlossen.
Die Pläne für die Nordmainische S-Bahn werden konkreter und noch nie war die Chance so groß, dass das Millionen-Projekt umgesetzt wird. Doch alles hängt von der Frage ab, als wie dringlich das Projekt einzustufen ist.
Unter Neonazis: Der Wut-Kommissar Faber ermittelt in Dortmunds rechter Szene. Wie sie gezeigt wird, kommt der Realität nahe. Aber nicht nur deshalb spielt dieser „Tatort“ in der ersten Krimi-Liga.
In einem Kraftakt hat Frank Plasberg eine Sondersendung zum Massaker in der Redaktion der Pariser Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ zusammengestellt. Dass die Gravität der Stunde jede Pauschalisierung verbietet, war nicht allen Gästen klar.
Anderthalb Jahrzehnte verbrachte Adam auf Frankfurts Straßen und schlug sich als Schnorrer durch. Nun will ihm eine Gruppe geschäftstüchtiger Studenten eine neue Aufgabe geben.
Die Bilder waren erschreckend: zerstörte Häuser, Schiffe, die ins Landesinnere getrieben waren. Wir zeigen, wie sich die Tsunami-Gebiete des Jahres 2004 auf Sumatra verändert haben.
Jeder kennt Menschen, die dümmer sind als er selbst. Aber warum lacht man sie dafür aus? Ein Kommentar.
Weihnachten ist, wo die Spendierhose zwickt – eine Chronik der alltäglichen Überforderung im Advent.
Auf einer Brache in Kreuzberg sollen Luxuswohnungen entstehen. Aus Protest haben Unbekannte jetzt Berlins berühmteste Graffiti übermalt.
Erstmals haben sich Demonstranten in den Dresden den „Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ in den Weg gestellt. Die Demonstranten bekommen Zulauf - trotz der kriminellen Vergangenheit ihres Anführers.
Günter Grass hat in der vergangenen Woche über zwangseinquartierte Flüchtlinge in deutschen Haushalten nachgedacht. Der neue „Tatort“ hat ihr Schicksal jetzt in deutsche Wohnzimmer gebracht. Tat er das angemessen?
Papst Franziskus rügt Europa für seine Flüchtlingspolitik. Dabei nimmt der Vatikan selbst keine Einwanderer auf.
Entscheidungen über Asylanträge und Arbeitserlaubnisse müssten rascher gefällt werden, forderte die CDU-Politikerin Rita Süssmuth bei einer Diskussion über den Umgang mit Flüchtlingen.
Im Kino ist er gerade als fieser Chef zu sehen. Im Interview spricht der Schauspieler Christoph Waltz über Freiheit, Festanstellung und Rebellion. Und darüber, welcher seiner beiden Oscars der wichtigere war.
Für die Winterzeit hat Frankfurt 400 Schlafplätze für Wohnsitzlose in Containern und Heimen arrangiert. Damit niemand auf der Straße erfriert, tourt nachts ein Kältebus durch die Stadt.
Ein allein lebender Arbeitsloser, der sich und andere Menschen schon aufgegeben hat. Plötzlich stößt er, aus einem aktiven Impuls heraus, auf das Glück. Wie ein Einsiedler aus der Isolation findet.
Das Mädchen mit den Hooliganhänden: Christoph Scheurings Roman „Echt“ ist eine Studie unter Jugendlichen am Großstadtbahnhof mit zarter Liebesgeschichte.
Bereits Mao Tsetung erkor den Großen Panda zum Wappentier des modernen China. Nun zeigt sich, ob das Land dem Symbol gerecht werden kann.
Im Fall eines in Limburg erschlagenen Mannes aus Ruanda verdichten sich die Hinweise auf einen rechtsextremen Hintergrund der Tat. Auf einem Mobiltelefon fanden Ermittler ein Foto, das zwei der drei Tatverdächtige mit dem Hitler-Gruß zeigt.
Makabere Souvenirs oder ein schlechter Scherz? Zwei Amerikaner haben versucht, präparierte Leichenteile aus einem Museum in Bangkok in die Vereinigten Staaten zu schicken. Schon früher fielen die beiden mit geschmacklosen Aktionen auf.
Ein Lied kann eine Brücke sein – das wissen die Ostpark-Singers. Sie alle lebten einmal auf der Straße. Mancher von ihnen hat mittlerweile wieder Fuß gefasst.
Die Werbeplakate zur ARD-Themenwoche „Toleranz“ haben viele auf die Barrikaden gebracht. Warum regen die sich eigentlich so auf?