Metamorphose auf dem Gustavsburgplatz
Das Frankfurter Gallus wird vom Arbeiterviertel mehr und mehr zum schicken Wohnquartier. Jetzt erneuern straffällig gewordene Jugendliche das Stadtteildenkmal „Living Stone“.
Das Frankfurter Gallus wird vom Arbeiterviertel mehr und mehr zum schicken Wohnquartier. Jetzt erneuern straffällig gewordene Jugendliche das Stadtteildenkmal „Living Stone“.
Die DNA eines Mordopfers taucht Tage später in einer frischen Blutspur an einem zweiten Tatort auf. Gibt es dafür eine wissenschaftliche Erklärung - oder hat Münster in Biologie geschlafen?
Im neuen „Tatort“ aus Münster geben sich Gerichtsmediziner Boerne und Kommissar Thiel da Jawort. Allerdings nicht aus romantischen, sondern aus ganz hintersinnigen Gründen.
Wenn sich Eltern radikalisieren, kann das für ihren Nachwuchs gefährlich werden. Jugendämter und Polizei sind alarmiert, denn die Fälle häufen sich.
Am 17. Mai 2014 sprengte sich Yannick N. aus Freiburg im Breisgau an einem Kontrollpunkt der irakischen Armee in die Luft. Nun versuchen die Behörden in Deutschland aufzuklären, wie sich ein junger Obdachloser in Baden-Württemberg derart radikalisieren konnte.
Eine etwas andere Sicht auf Prostitution, Drogenkonsum und Obdachlose im Bahnhofsviertel: Der „Alternative Drogenbericht“ hält provokante Vorschläge parat, wie man Junkies begegnet.
Die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Janine Wissler, über politisch motivierte Gewalt, Blockupy und die Frage, wie sich die CDU bei der Französischen Revolution verhalten hätte.
Eine Ausstellung erinnert anlässlich des Kriegsendes vor 70 Jahren an die Opfer, die Zerstörung der Stadt und den Wiederaufbau.
In Baltimore gehen die Proteste friedlich weiter. Kaum ein Afroamerikaner traut hier mehr der Polizei. Doch die wahren Schuldigen sehen sie an anderer Stelle.
War die Armut in Deutschland wirklich noch nie so ausgeprägt wie derzeit? Und die regionale Zerrissenheit noch nie so groß? Warum irreführende Armutspolemik niemanden weiterbringt.
Der Mainzer Obdachlosenarzt Gerhard Trabert geht im Juni an Bord der „Sea Watch“. Dort will er Flüchtlinge im Mittelmeer retten. Seinen Einsatz hält er auch für einen politischen Akt.
Hausbesitzer vermieteten zu horrenden Preisen Ramschwohnungen an rumänische Familien. Eine katholische Einrichtung hat reagiert und die Wohnungen gekauft. Wer sich helfen lässt, darf bleiben.
Ein mutmaßlicher Mord aus angeblichem Fremdenhass wird vor dem Landgericht Limburg verhandelt. Das Opfer: Ein Mann aus Ruanda. Der Tatort: Ein Heim für Obdachlose. Das Verfahren startet mit einem Geständnis.
Im Herzen von Silicon Valley müssen sich auch Obdachlose online für einen Wohnheimplatz bewerben. Ein gemeinnütziges Technologielabor hilft jenen, die weder Computer noch Smartphone besitzen.
In Südafrika fürchten Ausländer um ihr Leben, seit es in mehreren Städten zu fremdenfeindlichen Übergriffen gekommen ist. Nun reagiert die Regierung mit dem Einsatz von Soldaten.
An einem Tag brennen zwei Flüchtlingsheime in Deutschland: Eines in Hamburg, eines in Berlin. Zwei Menschen werden leicht verletzt.
John Langley will in die englische Lokalpolitik gehen. Er tut das aber nicht des Geldes wegen. Denn das verdient er anders.
Vor einigen Jahren kamen in Athen noch überwiegend Migranten zu den Armenspeisungen. Heute sind es mehr und mehr Griechen, deren Rente nicht reicht. In der Innenstadt sind aber wenige Bettler zu sehen – denn viele Griechen verstecken ihre Armut.
Wieder erschießt in Amerika ein weißer Polizist einen unbewaffneten Schwarzen. Der Fall Walter Scott ist ein weiterer Punkt einer Eskalation. Ein Überblick über zwölf Monate, in denen der Rassenkonflikt in Amerika so offen zutage getreten ist wie schon lange nicht mehr.
Shahak Shapira wurde bekannt, nachdem er in der Berliner U-Bahn antisemitische Gesänge filmte und dafür verprügelt wurde. Jetzt soll er häufig was sagen, wenn eine jüdische Stimme gefragt ist – er, der von sich selbst sagt, er sei der schlechteste Jude der Welt.
Im Alkoholrausch soll ein 48 Jahre alter Mann zwei seiner Trinkkumpanen getötet und ihre Leichen anschließend in Reisekoffern verpackt im Stuttgarter Schlossgarten abgelegt haben. Das Landgericht Stuttgart verurteilte ihn deshalb zu lebenslanger Haft.
Dieses Album ist schwarz. Dieses Album ist eine durchkomponierte Rap-Oper. Dieses Album ist eine Bombe. Bei Kendrick Lamars „To Pimp a Butterfly“ muss man erst einmal die Luft anhalten. Und zuhören.
Nichts da mit feiernden Spaniern und Kinderwagenrennen in Prenzlauer Berg: Im neuen „Tatort“ aus Berlin wird die Stadt von Wowereits Erbe gereinigt. Stattdessen glänzt der Schmutz der Großstadt.
Einst geschmäht, jetzt angesagt: Kapstadts quirliger Stadtteil Woodstock ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Sein Flair macht ihn auch als Wohngegend attraktiv. Das hat Folgen.
Am Mittwoch will die Blockupy-Bewegung Frankfurt lahmlegen. Die Polizei baut die Europäische Zentralbank, deren neue Zentrale dann offiziell eröffnet wird, zur Festung aus. Mit Rebellion kennt sich die Main-Metropole aus – die Stadt blickt auf eine aufrührerische Vergangenheit zurück.
Wer Unsinn postet, wird mit Shitstorm bestraft: Wird das Internet wirklich von Politischer Korrektheit beherrscht? Tilo Jung, Elisabeth von Thurn und Taxis, Jeremy Clarkson: drei Fälle führen zu einem Ergebnis
Die Masern gehen um, und für einige Menschen heißt das: Besser zuhause bleiben! Eine Mutter erzählt von ihren verlorenen Jahren und warum sie die Privatisierung dieses Problems satt hat.
Der griechische Finanzminister ist bekannt aus Funk und Fernsehen. Am Sonntagabend diskutierte er bei Günther Jauch. Für seine Show hat er lange geübt. Eine TV-Journalistin hat ihn vor drei Jahren mit der Kamera begleitet. Ein Bericht vom Set.
Die Einwohner Vanuatus leben auf 80 Inseln verstreut, viele hausen in Hütten an der Küste. Dem Zyklon „Pam“, einem der gewaltigsten aller Zeiten, waren sie schutzlos ausgeliefert. Dutzende kamen wohl ums Leben.
Er provoziert, er polarisiert. Aber vereinnahmen lässt Franziskus sich nicht. Das gläubige Volk hält zu diesem Papst. Bis jetzt.
Eine „Vogue“-Redakteurin postet ein Foto einer Obdachlosen, vergreift sich im Ton und landet in einem Shitstorm. Sie wäre leicht davon gekommen, wenn sie nicht eine Turn und Taxis wäre.
Oskar Roehler hat einen Roman über das wilde West-Berlin der achtziger Jahre geschrieben, der „Mein Leben als Affenarsch“ heißt. Und ihn gleich selber verfilmt: „Tod den Hippies - Es lebe der Punk!“
Elisabeth von Thurn und Taxis macht ein Foto von einer Obdachlosen, die „Vogue“ liest. Ein Schnappschuss auf Instagram, ein gedankenloser Kommentar – und schon hetzt die Internet-Gemeinde gegen Glorias Tochter.
In Los Angeles wird ein Obdachloser am helllichten Tag von der Polizei erschossen. Die Beamten sprechen von Notwehr, der Mann wurde per Haftbefehl gesucht. Über seine wahre Identität ist fast nichts bekannt. Demonstranten fühlen sich an die Vorfälle in Ferguson und New York erinnert.
Das Konzept der Pfandringe klang vielversprechend. Viele Städte waren begeistert. Doch die Bilanz nach einem Jahr fällt ernüchternd aus.
Saad Waed ist einer der wenigen, der einen „Yeezy“ bekommen hat. Der Adidas-Schuh ist streng limitiert. Doch im Regal verstauben oder verkauft werden soll das gute Stück nicht.