Wenn man nur noch wimmern kann
Meghan, die Herzogin von Sussex, hat in dieser Woche ihre Fehlgeburt öffentlich gemacht. Auch unsere Autorin wusste nicht, wie schmerzhaft der Verlust von jemandem sein würde, der nie auf der Welt gewesen ist.
Meghan, die Herzogin von Sussex, hat in dieser Woche ihre Fehlgeburt öffentlich gemacht. Auch unsere Autorin wusste nicht, wie schmerzhaft der Verlust von jemandem sein würde, der nie auf der Welt gewesen ist.
Lockdown ist Lieferando-Zeit. Aber wie geht es eigentlich einer Fahrerin, die durch die Stadt jagt, um Essen auszuliefern? Wir sind mitgefahren.
Was kann es heißen, die Wissenschaften vom Altertum zu „dekolonisieren“? In den Vereinigten Staaten wird unter dieser Losung ein umgekehrter Rassismus propagiert, der die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft gefährdet. Ein Gastbeitrag.
Corona lässt uns Weihnachten zum Fest der Harmonie verklären. Als lebten hierzulande nur glückliche Familien, die es gar nicht erwarten können, gemeinsam unter dem Baum zu sitzen. Was für ein Irrtum.
Die Wählergemeinschaft „Kronberg für die Bürger“ und die CDU wollten den Bau einer Gemeinschaftsunterkunft in der Stadt stoppen. Nun sollen Mobilheime für Flüchtlinge und Obdachlose aufgestellt werden.
In seinen Erzählungen findet der neue dänische Literaturstar Jonas Eika den Sound unserer verschwimmenden Gegenwart. Seine Texte verdichten politische und ökonomische Fragen.
Mehr als 180.000 neue Infektionen an einem einzigen Tag: In vielen Teilen der Vereinigten Staaten hat der Pandemie-Winter begonnen. Die Zahl der Toten steigt. Und die der Armen.
Drei Männer stehen vor Gericht, weil sie eine Frau in einem verlassenen Haus die ganze Nacht über vergewaltigt haben sollen. Am ersten Prozesstag sagt das Opfer aus – und erzählt nicht nur Schreckliches über einen der Angeklagten.
Die Verletzungen an Händen, Füßen und Rücken, die Elena durch Prügel bekommen hat, schmerzen noch immer. Aber die junge Mutter gibt trotz häuslicher Gewalt nicht auf. Sie hat sich Hilfe bei der „Starken Bande“ geholt.
Bei den Stichwahlen in Georgia im Januar wird sich zeigen, welche Partei die Kontrolle im Senat erringt. Die Republikaner brauchen den Wahlkämpfer Trump darum noch.
Fünf Tropenstürme sind in nur einem Monat über die Philippinen gefegt. Der jüngste war besonders heftig. „Vamco“ hat die Hauptinsel Luzon getroffen. Tausende Menschen haben kein Zuhause mehr.
Mehr als zwei Jahre nach dem Brückeneinsturz in Genua ist die Polizei gegen ehemalige und aktuelle Manager des Autobahnbetreibers vorgegangen. Die Manager seien sich mutmaßlicher Mängel an der Brücke bewusst gewesen, hätten sich aber nicht darum gekümmert.
Ein Mann aus Frankfurt terrorisiert das Haus, in dem er wohnt. Er ist offenbar psychisch krank. Alle Beteiligten bräuchten Hilfe. Die gibt es, theoretisch. Praktisch passiert nichts.
In einer Januarnacht hat ein Wohnhaus in Hanau gebrannt, das Feuer war offensichtlich gelegt worden. Jetzt verhandelt das Landgericht über einen versuchten Mord aus Rache.
Laut DGB sei es ein „großer Fehler“ gewesen, den pandemiebedingten Kündigungsschutz für Mieter im Juni auslaufen zu lassen, gerade jetzt müsse „das Zuhause sicher sein“. Die Linken warnen vor wachsender Obdachlosigkeit im Corona-Winter.
Im Westjordanland lässt die israelische Besatzungsmacht eine komplette Beduinensiedlung abreißen. Dass dies am amerikanischen Wahltag geschah, sei kein Zufall, glauben die Palästinenser. Von den UN kommt scharfe Kritik.
Ob Lebensmüde Hilfe bekommen, hängt auch von ihrem Wohnort und Umfeld ab. Die Spenden der F.A.Z.-Leser sollen direkt in besonders betroffenen Siedlungen wirken.
Der Sturm hinterlässt überschwemmte Dörfer mit zerstörten Häusern und obdachlosen Familien. „Eta“ nimmt Kurs auf Kuba und Südflorida.
Keine Spur vom zweiten Lockdown? An der Zeil und der Fressgass’ in Frankfurt geht der Konsum mit kleinen Einschränkungen weiter.
Eine legendäre Buchhandlung am Broadway kämpft um ihre Existenz, während die Geschäftsführerin in Amazon-Aktien investiert. Über einen Kampf mit fragwürdigen Mitteln.
Schon wieder haben Aktivisten mehrere Autobahnbrücken in Mittelhessen blockiert. Und Kinder sollen nicht mehr von ihren Großeltern aus der Kita abgeholt werden. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Stadt Frankfurt öffnet unter Corona-Bedingungen wieder die Notübernachtungsstätte am Eschenheimer Tor. Denn Hunderte Menschen haben keine Wohnung.
Sascha Lobo und Michael Bohmeyer wollen die Arbeitswelt verändern – aber über das bedingungslose Grundeinkommen sind sie sich nicht einig. Hier streiten sie.
Zentren für wohnungslose Frauen wie „Evas Haltestelle“ in Berlin stoßen durch die Corona-Pandemie an ihre Grenzen.
Ein 41 Jahre alter Mann ist in Frankfurt-Seckbach niedergestochen worden. An der Frankfurter Taunusanlage wurde ein Mann mit einer Spritze erpresst. Ein Obdachloser hat einen ebenfalls wohnsitzlosen Mann attackiert.
Mit dem langjährigen Hotelmanager Eduard Singer hat Frankfurt jetzt einen Profi für das Citymarketing. Die Innenstadt braucht ihn mehr denn je.
Ist Religion ein Relikt aus der Welt von Gestern oder eine Kraft, die Welt zu überwinden? Katharina Thoma verknüpft an der Oper Frankfurt „La serva padrona“ und das „Stabat mater“ von Giovanni Battista Pergolesi zu einem schönen, sinnfälligen Abend.
Evangelische und katholische Gemeinden in Hessen sammeln in der Pandemie weniger Geld. Darunter leiden vor allem alle wohltätigen Einrichtungen, die bisher von der Großzügigkeit der Gottesdienstbesucher profitierten.
Ohio wurde in den vergangenen Jahren von einer Opiumkrise heimgesucht. Zehntausende sind abhängig. Wie viel schwieriger ist es, den Betroffenen in der Corona-Pandemie zu helfen? Ein Ortsbesuch.
Das Klischeebild eines Mannes ist geprägt von Stärke, Risikobereitschaft und körperlicher Überlegenheit. Doch die meisten Männer entsprechen diesem Bild nicht. Das hat Folgen.
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Wie geht es den ukrainischen Soldaten an der Front? Artem Tschech beschreibt Szenen aus dem Alltag der Kämpfer und ist damit die literarische Stimme des Kriegs in der Ost-Ukraine.
Texanische Polizisten führten ihn mit einem Seil ab. Nun verklagt der Afroamerikaner Donald Neely seine Stadt. Es gehe ihm aber nicht nur ums Geld.
Mit herkulischer Kraft: Die Manifesta als zweitgrößte Kunstbiennale Europas wurde von Corona eingeholt. Sie schlägt sich dennoch wacker – gerade weil das Damoklesschwert der Lebensbedrohung sie existenziell macht.
Papst Franziskus spricht den 2006 im Alter von 15 Jahren gestorbenen Italiener Carlo Acutis selig. Dabei liegt der aufgebahrte Acutis da, als schlüge er jeden Moment die Augen auf – das mutet je nach Betrachtungsweise numinos oder unheimlich an.
Trump hat Corona am eigenen Leib studiert. Kann er jetzt besser Krisenpolitik machen? Wohl kaum. Auch andere Politiker könnten ruhig vom Betroffenheitszug abspringen.