Wenn zu Hause bleiben keine Option ist
Hunderttausende Menschen haben in Deutschland keine eigene Wohnung, Zehntausende leben auf der Straße. Mit Ausbruch des Coronavirus hat sich ihre Lage noch verschlimmert.
Hunderttausende Menschen haben in Deutschland keine eigene Wohnung, Zehntausende leben auf der Straße. Mit Ausbruch des Coronavirus hat sich ihre Lage noch verschlimmert.
Mitte März vergangenen Jahres soll ein Obdachloser im Rheingau-Taunus-Kreis Schienenbefestigungen abmontiert haben, um einen Zug entgleisen zu lassen. Am ersten Prozesstag hat der Mann geschwiegen – und will es wohl auch weiterhin tun.
Vor gut einem Jahr haben Forscher begonnen, nach einem Ausweg aus der Corona-Krise zu suchen. F.A.Z.-Redakteure haben sie in dieser Zeit begleitet. Eine Reportage aus Schanghai, Paris, New York, Frankfurt, London, Stuttgart und Tel Aviv.
Der Mann aus Lettland ist in Berlin gestrandet und obdachlos. Sein Schlafsack, so sagt er, sei jetzt sein Zuhause. Passanten tun so, als ob er unsichtbar sei.
Die Karibikinsel habe „wiederholt internationale terroristische Verbrechen unterstützt“, heißt es aus Washington. Der Schritt kommt kurz vor dem Machtwechsel in Amerika.
In Madrid schwächt sich der Wintersturm ab – große Teile Spaniens hat er aber weiter fest im Griff. Ein kleines Mädchen kommt auf der Autobahn zur Welt. Und die Impfkampagne kommt praktisch zum Erliegen.
Caritativer Zweck statt Kaufhaus: Wegen der Corona-Pandemie werden Obdachlose während der Winteraktion der Katharinenkirche auch in der ehemaligen Sport-Arena von Karstadt in Frankfurt empfangen.
Unsichtbare Verlierer: RTL2 begleitet sieben Obdachlose und will ihnen helfen, ihr Schicksal zu wenden. Ergreifen sie diese einmalige Chance?
Peter van der Auweraert, Leiter der UN-Organisation für Migration in Bosnien-Herzegowina, zeigt sich schockiert über den Zustand vieler obdachloser Geflüchteter. Dabei würde es nicht an Kapazitäten fehlen, sondern nur an politischem Konsens.
Das Kopenhagener Restaurant „Noma“ wurde mehrmals eines der besten Restaurants der Welt ausgezeichnet. Wie geht Chef und Spitzenkoch René Redzepi mit der Coronakrise um? Er macht zusätzlich einen Burgerladen auf.
In Bosnien irren Hunderte Migranten obdachlos umher. Der Ton der Menschen ihnen gegenüber ist ein ganz anderer als in Deutschland. Niemand will sie aufnehmen.
„Black Lives Matter“ hat viel in Bewegung gebracht. Erstmals hat die Stadt Philadelphia nun um Entschuldigung gebeten: dafür, dass ihre Polizei 1985 das Haus schwarzer Öko-Radikaler bombardierte.
Frei zugängliche Tampons für alle? Manche finden das nicht gut. Andere regen sich darüber auf. Dabei sollte die Antwort klar sein. Und den wichtigsten Punkt streift die Debatte gar nicht erst.
Manche Planeten ziehen ohne Stern durchs All, und die meisten flogen schon bald nach der Geburt aus ihrem Sonnensystem. Nicht so unsere Heimatwelt, doch irgendwann könnte ihr das trotzdem noch passieren.
An den Gleisen und in den Geschäften am Frankfurter Hauptbahnhof geht es am Sonntag nach den Feiertagen ruhig zu. Nur einmal wird es hektisch.
Was lehrt 2020? Es gibt Probleme. Aber wir können das neue Jahr mit der berechtigten Hoffnung beginnen, dass es besser wird als sein Vorgänger. Und nicht jeder, der jammert, hat ein wirklich schweres Päckchen zu tragen.
Am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages soll das 16 Jahre altes Mädchen den Obdachlosen mit zahlreichen Tritten gegen Körper und Kopf attackiert haben. Der Mann hatte zuvor in einem Tunnel neben seinem Rollstuhl geschlafen.
Gedränge vermeiden, Kontakte minimieren: In Zeiten von Corona müssen auch wohltätige Organisationen wie die Tafel umdenken. Trotz Pandemie versorgen sie weiter Bedürftige – gerade zu Weihnachten.
Die frühere Frau von Amazon-Chef Jeff Bezos hat sich in kurzer Zeit als einflussreiche Wohltäterin profiliert. Sie verfolgt dabei einen ganz anderen Ansatz als Stifter wie Bill und Melinda Gates.
In Frankfurt mussten die Familien an Weihnachten 1945 mit dem wenigen zurechtkommen, was kurz nach Kriegsende zu bekommen war. Es gibt verblüffende Parallelen zu heute. Für die Festtage gab es Lockerungen.
Seit Beginn der Pandemie nehmen Spenden und andere internationalen Überweisungen zur Hilfe deutlich zu. Die höchsten Beträge kommen nicht aus Deutschland.
Das Silicon Valley in Kalifornien galt lange als Magnet für die Technologiebranche. Dann begann die Abwanderung. Und nun?
Zwischen Weltuntergang und Abenteuer: Bei Lorenz Just stehen die wilden Berliner neunziger Jahre nicht für gelebte Utopie, sondern für die Verlorenheit einer ganzen Generation.
Das Europäische Parlament hat neue Trinkwasser-Richtlinien verabschiedet. Was die mit strikteren Schadstoffgrenzwerten und der ersten erfolgreichen EU-Bürgerinitiative zu tun hat.
Bloß keine Überstunden? Die Kommissare Bibi Fellner und Moritz Eisner ermitteln im „Tatort“ bei den „unteren Zehntausend“, die sonst unsichtbar bleiben.
Was hilft Menschen, die auf der Straße leben? Der Ortsvorsteher Oliver Strank des besonders betroffenen Frankfurter Bahnhofsviertels schlägt vor: eine bedingungslose Wohnung und Arbeit.
Kein anderes westliches Land ist so von der Pandemie überwältigt worden wie die Vereinigten Staaten. Das liegt nicht nur am katastrophalen Krisenmanagement des scheidenden Präsidenten.
Im ZDF müssen drei „Weihnachtstöchter“ über akute Geldnot hinweg zueinander und ihren Frieden finden. Die Damen Cukrowski, Uhlig und Woll schlagen sich prächtig, während die Männerfiguren zur Unterkomplexität neigen.
Für Obdachlose sind die kalten Wintermonate mitunter gefährlich. Eigentlich gibt es viele Hilfsangebote für sie, doch nicht immer kommen sie an. Warum das so ist – und was besorgte Menschen machen können.
Nicht nur öffentliche, auch private Einrichtungen wollen Obdachlosen durch den Winter helfen. In Frankfurt will eine Stiftung am Sonntag Currywürste und Pommes verteilen.
Als er zum Kino kam, brachte er extreme Erfahrungen mit. 2017 wurden Vorwürfe gegen ihn erhoben, er hätte Schauspielerinnen vergewaltigt. Verurteilt wurde er nie. Zum Tod des südkoreanischen Filmregisseurs Kim Ki-duk.
Jeden Mittwoch sucht der Fotograf Joel Stevenett in Berlin am Kottbusser Tor nach Menschen für seine Typologie unserer Zeit.
Mit lebensgefährlichen Verletzungen kommt ein Obdachloser ins Krankenhaus. Der 44 Jahre alte Mann soll an seiner Schlafstätte angezündet worden sein. Eine Mordkommission der Kölner Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Für viele gibt es hierzulande kein höheres Gut als frohe Weihnachten. Dabei läuft dieses Fest oft alles andere als harmonisch ab. Besonders für Paare ist es die kritischste Zeit im Jahr.
Die Vereinten Nationen und die Entwicklungsbanken schlagen Alarm. Die Corona-Krise trifft Millionen bitterarme Menschen. Die Arbeitslosigkeit steigt und die humanitäre Hilfe steht vor Engpässen.
Im Frankfurter S-Bahn-Verkehr kam es am Vormittag zu Verspätungen. Der Grund: Der Tunnel musste wegen Personen auf den Gleisen zwischenzeitlich gesperrt werden.