Mordlust als Motiv?
Im Prozess zur tödlichen Attacke im Regionalzug ergeht am Mittwochvormittag das Urteil. Der Attentäter soll gemordet haben, ohne seine Opfer zu kennen. Die Frage nach dem Warum bleibt.
Im Prozess zur tödlichen Attacke im Regionalzug ergeht am Mittwochvormittag das Urteil. Der Attentäter soll gemordet haben, ohne seine Opfer zu kennen. Die Frage nach dem Warum bleibt.
Der Hollywoodstar ist bei einem Spaziergang von einem Mann geschlagen und zu Boden gestoßen worden. Ende März wurde bereits sein Schauspielkollege Michael Stuhlbarg von einem Obdachlosen angegriffen.
Zwei Mädchen haben eine Freundin getötet. Danach fordern Politiker eine Diskussion über die Herabsetzung der Strafmündigkeit. Fachleute warnen jedoch vor überstürzten Reaktionen.
Nach den heftigen Regenfällen im Norden Afghanistans ist die Zahl der Toten auf mehr als 300 gestiegen. Laut UN sind die Fluten „eine deutliche Erinnerung“ daran, wie sehr das Land dem Klimawandel ausgesetzt ist.
Seit der Einführung des Bürgergeldes treten weniger Arbeitslose eine Stelle an. Das muss nicht unbedingt schlecht sein.
In seinem neuen Erzählungsband „Tag der Befreiung“ durchdringt der preisgekrönte Schriftsteller George Saunders die komplexen Konflikte der amerikanischen Gegenwart und Seele.
Sie wird inzwischen „Rooftop Ninja“ genannt: Eine Amerikanerin richtet sich im Hohlraum einer Reklametafel in Midland häuslich ein – inklusive Drucker und Kaffeemaschine. Dann fliegt sie auf.
Ein 17-Jähriger sitzt in U-Haft, weil er im Allgäu einen Obdachlosen zusammengeschlagen haben soll. Das Opfer ist später trotz medizinischer Behandlung gestorben.
In Deutschland und Russland wurde des Zweiten Weltkriegs auf ähnliche Weise gedacht. Deswegen wurde übersehen, wie Putin die Geschichte zur Vorbereitung eines neuen Kriegs nutzte. Ein Gastbeitrag der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission.
Keine Berliner U-Bahn-Linie gilt als so dreckig und gefährlich wie die U8. Nun wird hier rund um die Uhr geputzt und patrouilliert. Unterwegs mit der Reinigungsstreife, von der Sozialarbeiter sagen: Sie verdrängt das Problem nur.
Oskar Roehler hat jetzt seinen Roman „Selbstverfickung“ verfilmt. „Bad Director“ ätzt ununterbrochen gegen die Branche, aus der er kommt. Hat der Regisseur das alles so satt wie seine Hauptfigur?
In Ostafrika starben durch die Fluten mehr als 300 Menschen, allein in Kenia sind es 179 Tote – Dutzende werden noch vermisst. In Nairobi berichten Anwohner von lokal völlig unterschiedlichen Regenmengen.
Nach Überflutungen und Erdrutschen steigt in den ostafrikanischen Ländern die Zahl der Toten und Obdachlosen. Besonders dramatisch ist die Lage in Kenia – und Meteorologen können keine Entwarnung geben.
Zigarettenrauchzeichen ergeben noch keine Erfolgsgeschichte: Zwei Bonner Tagungen über das Bonner Grundgesetz und die Bonner Republik.
Da ist Musik drin: Robert Gwisdeks Debütfilm „Der Junge, dem die Welt gehört“ ist ohne klassische Filmförderung entstanden und jetzt im Kino zu sehen.
Das „Sexy Crazy“ im Frankfurter Bahnhofsviertel war einst eines der größten Bordelle Europas. Möglicherweise werden dort bald Crack-Konsumenten versorgt.
Auch in Zukunft wird man noch zum Einkaufen in die Stadt gehen. Doch riesige Kaufhäuser braucht niemand mehr. Das ist eine große Chance. Kommunen und Eigentümer müssen ganz neu denken.
Nach dem Willen der Bundesregierung soll es bis zum Jahr 2030 keine Wohnungs- und Obdachlosigkeit mehr geben. Wie das gelingen soll, bleibt im neuen Aktionsplan aber vage.
Die Wohnungslosigkeit in Deutschland nimmt zu. Soziologe Timo Weishaupt erklärt, warum manche Menschen durchs System fallen und was andere Staaten besser machen.
Wir definieren Armut so, dass der Anteil der Armen stabil bleibt, auch wenn sich die materielle Lage aller verbessert. Daran wird wohl auch die Kindergrundsicherung nichts ändern.
Der „Polizeiruf 110: Der Dicke liebt“ mit Peter Kurth und Peter Schneider als Kommissare handelt von der Ermordung eines Kindes, falschen Verdächtigungen und Rache. Ein Unterhaltungskrimi ist das nicht.
Gut gemeinte Spendenaktionen von Privatleuten im Frankfurter Bahnhofsviertel sorgen eher für Chaos, als dass sie helfen. Die Stadt bündelt dieses Angebot jetzt deswegen.
Die Unibibliothek in Darmstadt fahndet in ihren Beständen nach Büchern, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt worden sind.
Ein Sammelband erzählt die Lebensgeschichten vergessener NS-Verfolgter: Prostituierte, Obdachlose und Kleinkriminelle.
Britisches Boulevard-Blatt warnt vor Frankfurter Slum, in Darmstadt ist ein 15-Jähriger wegen Mordes angeklagt und Rüdesheim legt Pläne für Bundesgartenschau vor. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Paris jenseits des großen Restauranttheaters: In den Vororten der französischen Hauptstadt hat sich eine ebenso ausgefallene wie aufregende Kochkunst entwickelt. Sie macht als La Cuisine faubourgeoise Furore.
Die Hälfte der 150 Kirchen in Frankfurt wird nicht mehr benötigt. Eine Ausstellung zeigt, wie sie künftig genutzt werden könnten.
Ein 15 Jahre alter Jugendlicher hat mit im vergangenen November einen Obdachlosen mit Schlägen und Tritten tödlich verletzt. Nun hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt den Jugendlichen wegen Mordes angeklagt. Auch sein Bruder muss sich vor Gericht verantworten.
In Wangen im Allgäu attackiert ein in Syrien geborener Niederländer ein vierjähriges Mädchen. Seitdem ist die Stimmung im Ort angespannt. Die Polizei und der Bürgermeister bekommen Hassmails und die AfD versucht die Tat zu skandalisieren.
Sein „normal“ ist nicht normal - als Jude in Kiel von heute.
Nach der Tötung eines Obdachlosen in Dortmund durch ein Kind will NRW-Innenminister Herbert Reul Überlegungen zur Strafmündigkeit anstoßen. Derweil laufen die Ermittlungen gegen andere mögliche Tatbeteiligte weiter.
Müll sammeln, Brot an Obdachlose verteilen, für Frieden in der Welt demonstrieren. Vieles, was gutwillige Menschen tun, bleibt ohne nachhaltige Wirkung. Oder vielleicht doch nicht?
In Frankreich werden gerade die Bauten für die Olympischen Spiele 2024 fertiggestellt. Sie sollen den Startschuss für eine neue Stadtbaukunst geben. Gelingt das? Ein erster Rundgang.
Am Donnerstag ist in Dortmund ein obdachloser Mann gewaltsam ums Leben gekommen. Ein 13-Jähriger soll ihn erstochen haben. Von der Tat gibt es laut den Ermittlern ein Handyvideo.
Ein Mittel zum politischen Zweck: Wie die Soziokultur seit fünfzig Jahren unser Verständnis von Kultur verändert. Ein Gastbeitrag.
Dank der Spenden der F.A.Z.-Leser erhalten Menschen abermals Hilfe – sowohl in akuten Notlagen als auch dabei, ihre Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen. Die Summe kommt etwa je zur Hälfte der Bahnhofsmission in Frankfurt und World Vision in Kenia zugute.