Von Boxerehre und Lektionen
Im Prozess um den Mordanschlag auf Profiboxer Manuel Charr hat der Angeklagte die Tat gestanden. Er wollte dem Boxer eine Lektion erteilen.
Im Prozess um den Mordanschlag auf Profiboxer Manuel Charr hat der Angeklagte die Tat gestanden. Er wollte dem Boxer eine Lektion erteilen.
Die Eltern eines zwölf Jahre alten Mädchens sollen einen Facebook-Freund ihrer Tochter ermordet haben, weil sie ihn für einen Pädophilen hielten. Dem Opfer war das tatsächliche Alter des Kinds nicht bekannt.
Lebenslange Haft ohne Chance auf vorzeitige Entlassung fordert die Anklage im Limburger Mordprozess gegen einen Geisterfahrer. Ende Januar war der Mann auf einer Bundesstraße in falscher Richtung gefahren und mit einem Auto zusammengestoßen. Dabei kam eine Frau ums Leben.
Wegen des Mordes an ihrer 19 Jahre alten Tochter sollen die Eltern aus Sicht der Anklage zu lebenslanger Haft verurteilt werden. „Ich lebe mein Leben weiter wie bisher“, kündigte der Vater in Darmstadt an.
Auf der Flucht vor der Polizei rast ein Mann mit seinem Auto frontal in einen anderen Wagen, eine junge Frau stirbt. Die Anklage wirft dem damaligen Freigänger Mord vor. Er habe eine illegale Autofahrt verdecken wollen.
Ein 28 Jahre alter Mann ersticht einen Gutachter in einem Jobcenter in Rothenburg, nachdem dieser ihm eine schizophrene Psychose diagnostizierte. Nun beginnt der Prozess. Die Staatsanwaltschaft hält den Täter „für die Allgemeinheit gefährlich“.
Um die Familienehre wiederherzustellen, habe er seine 19 Jahre alte Tochter getötet, heißt es in der Anklageschrift über den Vater. Der Vater gestand. Eine weitere Tochter sagte gegen die Eltern aus.
Vor acht Jahren verschwand die acht Jahre alte Jenisa. Ihr mutmaßlicher Mörder, der in der Zwischenzeit für den Mord an einem anderen Kind verurteilt wurde, steht nun vor Gericht. Der Prozess dürfte kompliziert werden.
Im April 2014 wurde ein Rocker in Frankfurt-Bonames erschossen. Im laufenden Prozess hat der Angeklagte die Tat gestanden. Er warf aber auch kein gutes Licht auf den getöteten Rocker und seine Begleiter.
Mit 13 Stichen hat Leslek K. eine Frau in Oberursel umgebracht, weil er Geld von ihr wollte. Vor Gericht sagte er nun, dass er sich jeden Morgen seine Zähne mit Sekundenkleber im Mund befestige. Mildert das seine Schuld?
Zwei Männer sollen dem Schwiegersohn des kasachischen Präsidenten bei einem Doppelmord geholfen haben. Der Fall wird in Österreich vor Gericht verhandelt. Die Details sind kinoreif.
Oscar Pistorius muss sich in einem Berufungsprozess wegen Mordes verantworten. Die Richterin ließ den Antrag der Staatsanwaltschaft zu. Im ersten Verfahren war der frühere Sprintstar nur der fahrlässigen Tötung schuldig befunden worden.
Das Opfer wurde mit fast 40 Stichen getötet. Vor Gericht räumt ein junger Mann nun die Bluttat ein, macht aber Erinnerungslücken geltend. Es geht um Mord, ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.
In Ingolstadt muss sich Stefan B. wegen Mordes an der zwölf Jahre alten Franziska verantworten. Im Vorfeld des lange verschobenen Prozesses hatten mehrere Menschen den Angeklagten bedroht.
Der Mordprozess gegen Debra Milke wird vorerst nicht wieder aufgerollt. Das letzte Wort im Fall der gebürtigen Berlinerin, die nach dem Tod ihres Sohnes 22 Jahre in einem amerikanischen Gefängnis verbrachte, ist aber noch nicht gesprochen.
Der Krankenpfleger Niels H. soll über mehrere Jahre hinweg Patienten getötet haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen acht seiner früheren Kollegen. Sie sollen von den Taten gewusst haben.
Der Pfleger, der Patienten im Klinikum Delmenhorst Medikamente in tödlicher Dosis gespritzt haben soll, hat womöglich auch bei seinem früheren Arbeitgeber getötet. Einem Gutachter zufolge könnte es in Oldenburg zwölf weitere Opfer geben.
In Berlin stehen Hells Angels wegen gemeinschaftlichen Mordes vor Gericht. Einer hat gesungen – und gewährt nun Einblick in einen Club, der zuletzt auch für Rockerverhältnisse ungewöhnlich skrupellos agierte.
Im Fall des ermordeten fünfjährigen Dano legt der Angeklagte Ibrahim B. über seine Verteidigerin ein Geständnis ab. Zu seinem Motiv sagt sie etwas, was wenig erklärt, dafür umso mehr verstört.
In Bielefeld hat der Mordprozess im Fall Dano begonnen. Ein Nachbar soll den fünf Jahre alten Jungen getötet und seine Leiche versteckt haben. Gegen ihn wird in einem weiteren Mordfall um ein acht Jahre altes Mädchen ermittelt.
Der Paralympics-Sportler Oscar Pistorius ist vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. Sollte er seine Freundin im vergangenen Jahr aber fahrlässig getötet haben, drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. Das endgültige Urteil soll erst am Freitag fallen.
Ein Amerikaner will die Leiche seines Mitbewohners entsorgen, weiß aber nicht wo. Also bittet er Apples Sprachassistentin Siri um Rat – und die gibt tatsächlich eine Antwort.
Seine Frau habe ihn mit einem Messer bedroht, anschließend habe sich ein Schuss gelöst: So lautet zumindest die Version des angeklagten Ehemannes von der Bluttat. Der Staatsanwalt spricht dagegen von Mord.
Nach fast 40 Verhandlungstagen nähert sich der Prozess gegen Oscar Pistorius dem Ende. In seinem mehrstündigen Schlussplädoyer stellte der Staatsanwalt den Angeklagten als unverantwortlichen und lügenden Waffennarr dar.
Nun legt auch die Verteidigung ihr psychiatrisches Gutachten vor: Der Paralympics-Star Oscar Pistorius sei suizidgefährdet und leide an einer schweren posttraumatischen Störung.
Vier Fachleute haben einen Monat lang geprüft, ob Oscar Pistorius unter psychischen Problemen litt. Das Ergebnis: Der Paralympics-Sportler war voll zurechnungsfähig, als er seine Freundin erschoss.
Fachleute sollen klären, ob Oscar Pistorius richtig von falsch unterscheiden konnte, als er seine Freundin Reeva Steenkamp erschoss. Einen Monat lang muss er nun jeden Tag für sieben Stunden in eine psychiatrische Klinik.
Dramatische Wende im Mordprozess gegen Oscar Pistorius: Der Paralympics-Star muss psychiatrisch untersucht werden. Die Verteidigung plädiert nicht auf Unzurechnungsfähigkeit, doch die Richterin will kein Risiko eingehen.
Oscar Pistorius erschoss seine Freundin durch die Toilettentür - aus Notwehr, sagt er. Die Anklage wirft ihm Mord vor. Die Aussage eines Ballistikers könnte zu beiden Versionen passen.
Im Mordprozess gegen Oscar Pistorius greift der Staatsanwalt den Sportler mit harten Fragen an. Pistorius sei ein verantwortungsloser Egomane, die Reue gespielt. Seine getötete Freundin Reeva Steenkamp habe er fortwährend erniedrigt, so der Staatsanwalt.
Mehrfach war der Prozess zuletzt abgebrochen worden, weil den Angeklagten die Kraft verließ. Nun muss sich Oscar Pistorius erstmals den Fragen des Staatsanwalts stellen. Und der war so forsch, dass ihn die Richterin bremsen musste.
Erstmals sagt der wegen Mordes angeklagte Sportler vor Gericht aus, es sind emotionale Momente. Die Anklage kann ihre Fragen vorerst aber nicht stellen, der Prozess wird vertagt - weil Pistorius erschöpft ist.
Abermals erinnert sich eine Zeugin an die Tatnacht anders als der Paralympics-Star Oscar Pistorius und will Frauenschreie gehört haben. Zudem deckt ein Handyexperte auf, dass Steenkamp Angst vor ihrem Freund hatte.
Offenbar wegen der steigenden Prozesskosten will der wegen Mordes angeklagte Oscar Pistorius sein Haus verkaufen - in dem er im vergangenen Jahr seine Freundin Reeva Steenkamp erschossen hat.
Im Februar 2008 verschwand Sigrid G. aus Königswinter spurlos. Ihr Ehemann erzählte den Kindern jahrelang, sie habe die Familie verlassen. Nun ist er wegen Totschlags verurteilt worden.
Ein „großer Liebhaber“ von Feuerwaffen: Kurz bevor er seine Freundin erschoss, hatte der wegen Mordes angeklagte Oscar Pistorius drei Pistolen, zwei Revolver und ein Gewehr bestellt.