Kameras am Kreml überwachen den Tatort nicht
Die Kameras am Kreml waren wohl angeschaltet, zeigen den Mord an Boris Nemzow aber nicht, weil sie nicht auf die Brücke gerichtet seien. Vorher hatten Medien über ausgeschaltete Kameras berichtet.
Die Kameras am Kreml waren wohl angeschaltet, zeigen den Mord an Boris Nemzow aber nicht, weil sie nicht auf die Brücke gerichtet seien. Vorher hatten Medien über ausgeschaltete Kameras berichtet.
In Bangladesch ist der mutmaßliche Mörder des atheistischen Bloggers Abhijit Roy gefasst worden. Die Polizei nahm einen 28 Jahre alten Islamisten fest.
Der Schock nach dem Mord am russischen Oppositionspolitiker Nemzow sitzt tief. Die Opposition muss sich neu sortieren und zugleich an die eigene Sicherheit denken. Viele fürchten, dass die Tat nie aufgeklärt wird - wie frühere Attentate auf andere Kremlgegner.
Zehntausende Menschen haben in Moskau an den ermordeten Kremlkritiker Boris Nemzow erinnert und ihn als Helden gefeiert. Die Ermordung von Nemzow war jedoch nicht das einzige Thema der Protestler.
Russlands Kreml-Gegner haben einen führenden Kopf verloren. Diese Männer werden sich nach dem Mord an Boris Nemzow weiter gegen den russischen Präsidenten stemmen.
Das Beileid aus dem Kreml nach dem Mord an Boris Nemzow schmeckt gallenbitter. Die politische Führung Russlands hat über Jahre hinweg ein Klima geschaffen, in dem Andersdenkende zum Abschuss freigegeben wurden.
„Hinterhältig“ sei die Bluttat und „zynisch“. Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilt den Mord an einem seiner prominentesten Kritiker. Gegenüber der Mutter Boris Nemzows legt er ein öffentliches Versprechen ab.
Wenige Stunden, bevor er erschossen wurde, kritisierte Oppositionspolitiker Nemzow in den Einsatz russischer Truppen in der Ostukraine. Unmissverständlich geißelte er die Kaperung von Macht und Geld durch eine Elite um Präsident Wladimir Putin.
Nach den tödlichen Schüssen auf den Kreml-Kritiker Boris Nemzow richten sich alle Blicke auf Wladimir Putin. Noch kurz vor seinem Tod hatte Nemzow den russischen Präsidenten scharf kritisiert und neue Enthüllungen über den Ukraine-Krieg angekündigt. Ein Kreml-Sprecher bezeichnet das Attentat als eine „politische Provokation“.
Im Mai 2014 drehte ein Mann mit schizophrener Psychose komplett durch: Mit 86 Messerstichen tötete er seinen fünf Jahre alten Sohn. Nun muss er für viele Jahre in die Psychiatrie. Doch die Kindsmutter sagt: Er hat nicht nur im Wahn gehandelt.
Der ehemalige Krankenpfleger Niels H. ist wegen zweifachen Mordes und zweifachen Mordversuchs zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Im Prozess hatte er sogar gestanden, für bis zu dreißig Tode verantwortlich zu sein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Neun Jahre nach dem Kasseler NSU-Mord bringt ein Telefonat zwischen Verfassungsschützern den Ministerpräsidenten in Erklärungsnot. Die Liste der Ungereimtheiten wird immer länger.
In der Türkei wird eine junge Studentin versucht, zu vergewaltigen und ermordet. Der Fall führt zu landesweiten Protesten: Die Frauen wollen nicht länger über Gewalt und Sexismus schweigen.
Vor dem Landgericht Ingolstadt hat Stefan B. gestanden, eine Zwölfjährige getötet zu haben. Er ist auch des sexuellen Missbrauchs und der Vergewaltigung mehrerer junger Frauen angeklagt. Worte des Bedauerns findet er nicht.
Als Zeuge wurde Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier schon einmal zu dem Kasseler NSU-Mord befragt. Nach seiner Vernehmung im Untersuchungsausschuss des Bundestages 2012 dürfte der frühere Innenminister nun zum Münchner NSU-Prozess geladen werden.
Auch neun Jahre nach dem NSU-Mord an Halit Yozgat in Kassel sind viele Hintergründe der Bluttat unklar. Nun rückt der hessische Verfassungsschutz wieder in den Fokus. Anwälte vermuten, dass er womöglich von dem bevorstehenden Mordanschlag wusste.
Wie ein Spionagethriller des Kalten Krieges: Erst seit das Verhältnis zu Moskau schlecht genug ist, wagen die britischen Behörden die öffentliche Untersuchung im Mordfall Alexander Litwinenko. Dessen Witwe „will nur die Wahrheit wissen“.
„Mit Abstand das Schrecklichste, was wir je gehört haben“: Das Nürnberger Landgericht hat eine Tonaufnahme vom Mord an einem fünfjährigen Kind zur Beweisaufnahme abgespielt. Vor Gericht steht der psychisch kranke Vater des Jungen.
Bis zu 30 Patienten hat der ehemalige Krankenpfleger Niels H. nach eigenen Angaben bei seiner Arbeit getötet. Das Motiv dafür scheint nicht einmal er selbst zu kennen. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haftstrafe.
Weil er in den Sechzigern fünf Menschen jeweils zur Mittagszeit tötete, wurde ein Mann als „Mittagsmörder“ bekannt. Seit fast 50 Jahren sitzt er im Gefängnis, so lange wie kaum ein Häftling vor ihm. Jetzt wird er in die Freiheit entlassen.
Nach der Enthauptung 21 ägyptischer Kopten weitet das Regime Abd al Fattah al Sisis seinen Krieg gegen den „Islamischen Staat“ auf Libyen aus. Dahinter steckt auch innenpolitisches Kalkül.
Eineinhalb Wochen lang kein Mordfall – in der Millionenmetropole New York ist das ein Rekord. Manche Polizisten wollen aus Aberglaube gar nicht darüber sprechen. Andere warnen davor, sich zu früh zu freuen.
Der Mord an einer Schülerin erschüttert einen kleinen Ort. Jeder verdächtigt jeden, Familien entfremden sich, die Idylle ist hin. Haben wir das nicht viel zu oft gesehen? Nicht so wie in „Tod eines Mädchens“.
In Ingolstadt muss sich Stefan B. wegen Mordes an der zwölf Jahre alten Franziska verantworten. Im Vorfeld des lange verschobenen Prozesses hatten mehrere Menschen den Angeklagten bedroht.
Alter Wein und frischer Mord: Am Bodensee ermitteln sich die Kommissare durch eine Historienklamotte.
Nach dem grausamen Mord an einem jordanischen Piloten reagiert die islamische Welt mit Abscheu auf den IS. Diese Reaktion hat aber lange auf sich warten lassen. Erst brauchte es ein radikales Umdenken.
Jordanien hat Munitionsdepots und Ausbildungslager des IS bombardiert. Der Angriff soll erst der Anfang einer Vergeltungsaktion für die Ermordung eines jordanischen Piloten sein.
Wegen eines Streits am Filmset soll Rap-Produzent Suge Knight zwei Männer mit seinem Truck überrollt haben. Er stellte sich selbst der Polizei und wurde angeklagt – während sein Anwalt den Vorfall „ein Versehen“ nennt.
Einer der Pariser Terroristen hat den Anschlag mit einer GoPro-Kamera gefilmt. Medienberichten zufolge konnte er die Aufnahmen an eine Kontaktperson senden, bevor die Polizei ihn tötete.
Mit Höchststrafen ahndet das Berliner Landgericht den Mord an einer jungen Frau, deren Freunde sich entschlossen hatten, ihrem Leben ein jähes Ende zu setzen.
Nach der Tötung eines Flüchtlings aus Eritrea wurden vorschnell Rechtsextreme verdächtigt. Das hat die Stimmung in der Nachbarschaft vergiftet, beklagen andere Asylbewerber aus Dresden. Sie wollen weg.
Die Handhabung des „Blasphemie“-Paragraphen 166 durch die Justiz ist völlig unbefriedigend. Diffamierung von Religion im Namen von Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit kennt in Deutschland praktisch keine Grenzen.
Unsere Gewaltethik: Wer mit Mord droht, den bekämpfe notfalls mit Gewalt, also töte (nicht morde!) den Mörder, damit dieser nicht weiter morde.
Die Spaßgesellschaft, die nichts ernst nimmt und der nichts heilig ist, stößt auf heiligen Ernst, der keinen Spaß versteht und der sie für gottlos und dekadent hält.
Vier Monate nach dem mutmaßlichen Mord an 43 Studenten in Mexiko gibt es ein weiteres Geständnis, das auf ein kaltblütiges Verbrechen schließen lässt.
Spaziergänger finden in Berlin die verbrannte Leiche einer jungen, hochschwangeren Frau in einem Waldstück. Die Polizei fasst schnell zwei Verdächtige, einer davon gesteht seine grausige Tat.