Ausreisepflichtig und eine Sicherheitsgefahr
Die Hamburger Messerattacke zeigt, welches hohe Risiko von Verzögerungen bei Abschiebungen ausgeht. Die verantwortlichen Behörden müssen schneller handeln. Nur wie?
Die Zahl der Ermittlungen gegen islamistische Terrorverdächtige steigt rapide. Derzeit werden rund 40 islamistische Gefährder in Hessen vermutet. Auch Rückkehrer aus Syrien oder dem Irak beschäftigen die Behörden.
Die Hamburger Messerattacke zeigt, welches hohe Risiko von Verzögerungen bei Abschiebungen ausgeht. Die verantwortlichen Behörden müssen schneller handeln. Nur wie?
Wann ist ein Islamist gefährlich? Bisher galt die Ideologie als entscheidend. Doch wichtiger ist es, die Gewaltbereitschaft zu erkennen. Eine neue Methode soll dabei helfen.
Einem Asylbewerber wird vorgeworfen, seine Partnerin mit einem Dönermesser ermordet zu haben. Eine weitere Person soll er auf der Flucht schwer verletzt haben. Im Prozess geht es nun auch um seine Motive.
Die Union streitet wieder über die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Obwohl die Umstände des Anschlags von Berlin noch unklar sind, fordert CSU-Chef Seehofer ein Umdenken bei Zuwanderung und Sicherheit. Widerspruch kommt aus dem Merkel-Lager.
Die CSU fordert eine Überprüfung von Flüchtlingen durch internationale Geheimdienste. Dadurch sollen als Asylbewerber getarnte Terroristen leichter identifiziert werden.
1,5 Kilogramm höchstgefährlicher Sprengstoff und ein Mann mit IS-Kontakten: Mit der Verhaftung von Jaber Albakr haben die Behörden offenbar einen verheerenden Anschlag verhindert. Der Innenminister sieht eindeutige Parallelen zu Paris und Brüssel.
Der Generalbundesanwalt hat sich in die Ermittlungen zum Sprengstofffund in Chemnitz eingeschaltet – auch ein mit dem flüchtigen terrorverdächtigen Syrer bekannte Mann ist festgenommen worden. Derweil sind über die Hintergründe des Anti-Terror-Einsatzes neue Details bekanntgeworden.
Die Anschläge in den europäischen Nachbarländern haben die Deutschen verunsichert. Viele fragen sich: Importieren Flüchtlinge die Gewalt?
Eine Umfrage des Sinus-Instituts zeigt, wie der Terror die Einstellung junger Menschen in Europa verändert. Nach dem Anschlag von Nizza sehen viele das Leben anders.
Würzburg, München, Ansbach: In der Sicherheitsdebatte bedauert ein AfD-Abgeordneter aus Sachsen, dass die Anschläge „leider“ nicht die Regierung Merkel getroffen hätten.
Entwarnung in Eisenhüttenstadt: In der brandenburgischen Stadt war wohl doch kein Anschlag geplant. Die Polizei hat in der Wohnung des Verdächtigen dennoch mehrere Poster mit IS-Symbolen gefunden.
Die Behörden machen Druck auf die islamistische Szene. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen nehmen sie einen Verdächtigen fest. Ihre Razzia könnte auch Verbindungen zu einem früheren Anschlag haben.
Die Attentäter von Würzburg und Ansbach hatten offenbar Kontakt mit IS-Mitgliedern in Saudi-Arabien. Chatprotokolle legen zudem nahe, dass sich der Angreifer in Ansbach versehentlich selbst tötete.
Die AfD überholt nach nach dem Anschlag in Ansbach laut einer Umfrage die Grünen und die Linkspartei. Bei der Frage, ob Angela Merkels „Wir schaffen das“ zutrifft, ist Deutschland gespalten.
Der Attentäter von Ansbach hat kurz vor seinem Anschlag offenbar von Personen im Nahen Osten konkrete Anweisungen erhalten. Auch der Würzburger Axt-Attentäter hatte Kontakt in die Region.
Nach dem Attentat in Ansbach kritisierte die Fraktionschefin der Linken die Flüchtlingspolitik. Führende Linken-Politiker reagieren entsetzt. Sie fordern Wagenknechts Rücktritt – und eine Kursänderung der Partei.
Der Flüchtling, der sich in Ansbach selbst in die Luft sprengte, soll sich schon vor Jahren radikalislamischen Gruppen angeschlossen haben. Einem IS-Magazin zufolge hat der Attentäter schon in Syrien und dem Irak Sprengsätze gezündet.
Die Ermittler in Bayern haben Hinweise darauf, dass der Attentäter von Ansbach Kontakt zu einer unbekannten Person hatte, die auf das Attentat „maßgeblich Einfluss“ genommen hat. Das sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann.
Der Anschlag in Ansbach sollte offenbar ein Open-Air treffen. Nun hinterfragen auch Veranstalter in der Region ihre Sicherheitskonzepte - und reagieren.
Nach Würzburg, München und Ansbach will Bayern strengere Grenzkontrollen durchsetzen. CSU-Innenminister Herrmann plant zudem, straffällig gewordenen Flüchtlingen den Status abzuerkennen. Auch der Ministerpräsident wird deutlich.
Der Amoklauf von München und der Anschlag in Ansbach haben Horst Seehofer erschüttert. Doch statt in politischen Aktionismus zu verfallen, vermeidet Bayerns Ministerpräsident schnelle Schuldzuweisungen.
Der Attentäter von Ansbach verstärkt die Terrorangst in Deutschland. Es spricht viel dafür, dass der 27 Jahre alte Flüchtling aus Syrien ein Islamist war. Seine Asylakte zeichnet das Bild eines traumatisierten Mannes.
Nach dem Bombenanschlag von Ansbach hat die IS-nahe Agentur Amaq ein Bekennervideo veröffentlicht. Darauf soll der mutmaßliche Täter zu sehen sein, der in Ansbach 15 Menschen verletzt und sich selbst getötet hatte.
Gerade erst hatten CSU und CDU ihre Konflikte beendet. Der Anschlag von Ansbach könnte den Streit zwischen Berlin und Bayern allerdings neu beleben. Das liegt vor allem an einer Frage.
Auf dem Handy des Täters von Ansbach hat die Polizei ein Video gefunden, in dem sich der Syrer auf die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ bezieht. Die Bundesanwaltschaft hat deswegen nun die Ermittlungen aufgenommen.
Die Menschen in Ansbach wirken nach dem Bombenanschlag aufgewühlt, aber nicht panisch. Sie sind sich bewusst: Es hätte noch viel mehr passieren können.
+++ Polizei findet Video mit Ankündigung +++ Herrmann: islamistische Überzeugung +++ 15 Verletzte +++ Bombenanschlag in Ansbach +++ Die Entwicklungen im News-Blog.
+++ Selbstmordanschlag in Ansbach +++ Zahlreiche Verletzte +++ Mutmaßlicher Täter ein 27 Jahre alter abgelehnter Asylbewerber aus Syrien +++
Ein abgelehnter Asylbewerber aus Syrien hat sich in Ansbach am Eingang eines Musikfestivals in die Luft gesprengt. Zwölf Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Der Mann war der Polizei bekannt, die Hintergründe der Tat sind aber noch unklar.