Überall tun sich Abgründe auf
Die Einöde trügt: Vernetzte Kriminalität und globalisierter Drogenhandel finden sich auch bei Meerblick. So auch in Shetland – Zeuge von zwei Morden sind nur Schafe .
Die Einöde trügt: Vernetzte Kriminalität und globalisierter Drogenhandel finden sich auch bei Meerblick. So auch in Shetland – Zeuge von zwei Morden sind nur Schafe .
Männer fahren zur See, Frauen versorgen das Haus? Wikingergräber sprechen eine andere Sprache.
Nach dem Mord an Walter Lübcke will Hessen etwas gegen Hassrede tun. Eine Sonderkommission prüft derzeit Hunderte Kommentare im Internet auf strafrechtliche Äußerungen. Das Innenministerium verfolgt aber auch noch ein weiteres Ziel.
Zur Jugend-Höchststrafe von zehn Jahren ist ein 18-Jähriger vom Landgericht Bonn verurteilt worden. Er hatte eine gleichaltrige Schülerin in Sankt Augustin vergewaltigt und erstickt.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat festgestellt, dass ein verurteilter Mörder nicht vollständig in Deutschland integriert sei. Deshalb darf der Mann in die Türkei abgeschoben werden.
Walter Lübcke soll vom Rechtsextremisten Stephan E. erschossen worden sein. Nun soll ein Demokratiepreis dem ermordeten Politiker gewidmet werden.
Der Tatverdächtige im Mordfall Lübcke hat erst gestanden und sein Geständnis dann widerrufen. Was bedeutet das für die Ermittlungen?
Der Angeklagte Ali B. habe die vierzehn Jahre alte Susanna „bewusst getötet, weggeworfen, verscharrt“, befindet die Staatsanwaltschaft. Daher soll eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren Haft ausgeschlossen werden.
Im Fall des getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat der als rechtsextrem eingestufte Tatverdächtige Stephan E. sein Geständnis zurückgenommen, wie sein Anwalt mitteilte.
Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke hat sein Geständnis zurückgenommen. Außerdem hat er einen neuen Verteidiger.
Ali B. wird verdächtigt die 14 Jahre alte Susanna vergewaltigt und ermordet zu haben. Die Staatsanwaltschaft sieht eine besondere Schwere der Schuld beim mutmaßlichen Täter und fordert lebenslange Haft.
Der Mord an Walter Lübcke hat deutlich gemacht, dass dem Fanatismus an allen Fronten begegnet werden muss. Verfassungsschützer und Polizei müssen Strukturen aufbauen, um die freie Gesellschaft zu verteidigen.
Ob ein Attentat Akt des Terrors oder Tyrannenmord war, darüber entscheidet immer die Geschichte. Wer dem Täter von Kassel aber eingeredet hat, dass es um Widerstand gehe – das zeigt die Gegenwart.
Nach dem Mord an Walter Lübcke soll Stephan E. in seinem Geständnis sich von seiner Tat distanziert haben. Den Plan, Lübcke zu töten, habe er demnach schon vor längerer Zeit gefasst.
Über die Hintergründe des Mordes an Walter Lübcke kommen immer mehr Details ans Licht. Noch eine Spur führt in die Tiefen des NSU-Komplexes.
Bei einer Großdemonstration in Kassel setzen tausende Menschen ein Signal gegen Rechtsextremismus, nachdem Walter Lübcke ermordet wurde. Die hessische Stadt ist nicht zum ersten Mal Schauplatz von rechter Gewalt.
Noch immer lässt der Mordfall Lübcke viele Fragen offen. Im hessischen Landtag streiten sich nun Regierung und Opposition über die Rolle des Verfassungsschutzes.
Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wurde auf seiner Terrasse erschossen. Der 45 Jahre alte Stephan E. aus Kassel hat die Tat gestanden. Doch immer noch sind Fragen offen.
Der baden-württembergische AfD-Politiker Wolfgang Gedeon relativiert den rechtsextremistischen Terror in Deutschland nach dem Mord an Walter Lübcke. Er erinnert mit seiner Wortwahl an den Parteivorsitzenden Gauland.
Im Zusammenhang mit dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke haben Ermittler bei Durchsuchungen offenbar mehrere Waffen von Stephan E. gefunden. Zudem sind zwei weitere Männer verhaftet worden.
Der Mord an Walter Lübcke hat die Republik aufgeschreckt. Es sei bisher nicht alles Menschenmögliche gegen Rechts getan worden, sagt Innenminister Horst Seehofer. Aber auch die Gefahr durch Islamisten ist unverändert hoch.
Was lehrt der Mordfall Lübcke? So großzügig der Staat in Sachen Freiheit sein muss, so streng muss er die verteidigen, die sich für alle einsetzen, oft im Ehrenamt.
Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke räumt Innenmister Seehofer Nachholbedarf im Kampf gegen Rechts ein. Zugleich appelliert er an die Bevölkerung.
Stephan E. hat den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gestanden und wird durch weitere Indizien belastet. Die Ermittlung des mutmaßlichen Täters war das Ergebnis präziser Kriminalwissenschaft.
Ali B. soll die 14 Jahre alte Susanna vergewaltigt und ermordet haben. Ein Gutachten hat nun festgestellt: Vom mutmaßlichen Täter geht eine akute Gefahr aus.
Hessens Innenminister Peter Beuth findet deutliche Worte für das Geständnis des Tatverdächtigen. Ein Großteil der Ermittlungsarbeiten ist aus Hessen unterstützt worden.
Der dringend Tatverdächtige Stephan E. hat gestanden, den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ermordet zu haben. Das bestätigte Bundesinnenminister Seehofer. E. habe ausgesagt, allein gehandelt zu haben.
Der tatverdächtige Stephan E. habe den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gestanden, so der Innenminister. Das sei ein erster Erfolg, doch die Aufklärung des Falls würde noch weiter gehen.
Die Union fordert mehr Personal und schärfere Gesetze im Kampf gegen Rechtsextremismus. Der SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich will Akten aus dem NSU-Untersuchungsausschuss in Hessen vorzeitig öffnen lassen.
Ein hessischer AfD-Bundestagsabgeordneter hat CDU-Politikern vorgeworfen, sie missbrauchten den Mord an Walter Lübcke. Es ginge in Wahrheit um Stimmungsmache gegen die AfD.
Nach dem Mord an Walter Lübcke hat der frühere CDU-Generalsekretär Peter Tauber seinen Vorwurf gegenüber seiner früheren Parteifreundin Erika Steinbach wiederholt. Steinbach sieht darin eine Diffamierung.
„In den Anfängen und ohne jedes Tabu“ müssten gewaltbereite Neonazis bekämpft werden, sagt die Bundeskanzlerin auf dem evangelischen Kirchentag. Hier sei der Staat gefordert, so Angela Merkel.
Die brasilianische Abgeordnete Flordelis dos Santos Souza und ihr Mann haben 51 Kinder adoptiert. Nun wurde die Leiche des Mannes mit 30 Einschüssen in der Garage des Hauses gefunden.
„Deutschland hat ein Terrorproblem“, schreibt der deutsche Außenminister in einem Gastbeitrag. Darin spricht sich Heiko Maas für eine neue Bewegung aus.
Der „unfassbare Mord“ an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zeige, dass die Verteidigung des Rechtsstaates aktueller denn je sei, sagte die SPD-Politikerin Christine Lambrecht, die von der Parteiführung als kommende Justizministerin vorgestellt wurde.
Die Menschen in Kassel kennen rechtsextremistischen Terror durch den NSU. 2006 wurde dort Halit Yozgat ermordet. Der Fall Lübcke weckt Erinnerungen. Wie geht die türkische Gemeinschaft damit um? Ein Besuch vor Ort.