Eine Schicht in der Bahnhofsmission Frankfurt
In die Bahnhofsmission kommen Reisende, Flüchtlinge und Obdachlose. Das Team putzt, verarztet, begleitet, kocht Kaffee, redet gut zu und ruft manchmal das Jugendamt.
In die Bahnhofsmission kommen Reisende, Flüchtlinge und Obdachlose. Das Team putzt, verarztet, begleitet, kocht Kaffee, redet gut zu und ruft manchmal das Jugendamt.
Ohne Verfahren, nur aufgrund einer Beschuldigung hat Verteidigungsminister Pistorius die berufliche Existenz und Ehre eines Offiziers vernichtet. Aber auch ein General ist ein Mensch mit Bürgerrechten.
In Elif Batumans neuem Roman „Entweder / Oder“ zeigt sich die Kunst der Verpackung. Die Hauptfigur allerdings schaut sich lieber Lehrreiches übers Auspacken ihrer selbst an.
Ein Sicherheitsmitarbeiter soll sich über Jahre an Bewohnerinnen einer Asylunterkunft vergangen haben. Nun steht der 54 Jahre alte Mann vor Gericht. Seine Verteidiger haben am ersten Prozesstag für einen Disput gesorgt.
Ein General soll einen Offizier sexuell belästigt haben. Nun wirft der Beschuldigte dem Verteidigungsministerium vor, ihn zum Spielball von „skandalsuchenden Redakteuren“ gemacht zu haben.
Die Förderung einer „Speak-up“-Kultur gewinnt an Bedeutung. Eine Umfrage unter 2500 Managern zeigt: Die Belohnung von Whistleblowern gewinnt in Unternehmen an Beliebtheit.
Chanel hat es vorgemacht, Dior legt nach: Immer mehr Luxushäuser gründen Buchclubs. Ein Blick auf die Leseempfehlungen von Chanel, Charlotte Casiraghi und Co.
Sie erlebte das deutschsprachige Erscheinen ihres Romans „Eine Tochter Harlems“ nicht mehr: Zum Tod von Louise Meriwether, die in ihrem Debüt wie Toni Morrison von schwarzen Mädchen im weißen Amerika erzählt – anders als Morrison aber nicht weltberühmt wurde.
Schauspielerin Désirée Nosbusch spricht offen darüber, dass sie eine Therapie gemacht hat. Ein Gespräch über mentale Gesundheit, Druck durch die sozialen Medien und ihre Gedanken zur MeToo-Bewegung.
Auch nach dem Sturz des BP-Chefs Looney über eine Sex-Affäre soll sein Kurs weiterhin gelten. Vorher hatte es Spekulationen über den „grüneren“ Kurs gegeben.
Sind Frauen heute womöglich nicht ansatzweise so interessant wie junge Männer? Sophie Passmann führt vor, dass es einer prominenten Autorin auf gedankliche Kohärenz nicht unbedingt ankommen muss.
Der Sänger soll eine Nachwuchskünstlerin unter Vertrag genommen und sie später fallengelassen haben, weil sie keine sexuelle Beziehung mit ihm eingehen wollte. Derulo weist die Vorwürfe zurück.
Der wegen Vergewaltigung verurteilte Schauspieler Danny Masterson ist Mitglied von Scientology. Der Strafprozess gegen ihn zeigte, wie das perfide System der Sekte funktioniert. Darum soll es bald in einem Zivilprozess gehen.
Die Opposition im Hessischen Landtag ist jedenfalls zum Teil verantwortungsvoll mit ihrer Rolle umgegangen. Und Ministerpräsident Boris Rhein hat besondere Gründe, sich bei ihr zu bedanken.
Maike Cruse ist seit diesem Jahr Direktorin der Kunstmesse ArtBasel. Sie liest Virginie Despentes, ist beeindruckt von Florentina Holzinger und hört Pashanim.
Wer als Student eine erschwingliche Bleibe findet, darf sich glücklich schätzen. Einige Annoncen verlangen von den Mitbewohnern in spe jedoch mehr als nur Geld.
Mitte der Neunziger Jahre war die Britin ein Star und drehte mit Brad Pitt und Richard Gere. Dann habe Produzent Harvey Weinstein sie missbraucht, und ihre eigenen Agenten hätten ihr nicht geholfen – im Gegenteil.
Ernste Spiele am gekürten Haus: Thomas Guggeis gibt mit Mozarts „Le nozze di Figaro“ einen hinreißenden Einstand an der Frankfurter Oper.
Gute Wiesn-Bilanz: Das Oktoberfest besuchten rund 7,2 Millionen Menschen. Es wurde weniger Bier und dafür mehr Alkoholfreies getrunken. Körperverletzungsdelikte haben kaum zugenommen – dafür die Sexualdelikte.
Missbrauchsvorwürfe gegen Jürg Läderach und die Verantwortlichen der „Christliche Kirche Linth“ belasten den Schweizer Schokoladenhersteller. Läderachs Sohn geht öffentlich auf Distanz zu seinem Vater.
Willst du Karriere machen, kannst du nicht sein, wer du bist: Elliot Page erzählt von seinem schwierigen Leben, den Zumutungen Hollywoods und dem Coming-out als Transgender.
Der Fall Thalia Keith: Rebecca Makkai rechet in „Ich hätte da ein paar Fragen an Sie“ mit den trügerischen Erinnerungen an einen Mord aus dem Jahr 1995 ab.
Sie ist 50 Millionen Jahre alt, frisst nachts tausend Insekten und gilt doch als harmlos und schön: Beobachtungen aus der Welt der Fledermaus.
Ohne Daten kann die Wissenschaft die Politik nicht richtig beraten. Auf der Jahrestagung des größten deutschsprachigen Verbands von Wirtschaftswissenschaftlern ist die mangelnde Dateninfrastruktur ein großes Thema. Zwei Minister sagen ihre Unterstützung zu.
Ein Thema bestimmt die Mailänder Modewoche: Wie sieht das neue Gucci aus? Nebenbei liefert der neue Kreativdirektor Sabato de Sarno ein Stichwort, das eine ganze Branche auf einen Nenner bringt.
Seit Freitagabend wird auf dem Cannstatter Volksfest gefeiert. Die Stuttgarter scheuen den Vergleich mit der Wiesn nicht. Im Gegenteil: Es gibt Kampfansagen.
In seinem neuen Buch „Bitte lächeln“ schreibt der amerikanische Bestsellerautor David Sedaris über die Abgründe und den Humor des Lebens mit anderen Menschen. Also: über seine Familie. Ein Interview.
Der frühere Essener Bischof Franz Hengsbach steht unter Missbrauchsverdacht. Dem 1991 verstorbenen Geistlichen werden zwei sexuelle Übergriffe vorgeworfen.
Er hatte Sex mit Hunderten Frauen, alles einvernehmlich, sagt der britische Schauspieler und Selbstdarsteller Russell Brand. Mehrere Frauen werfen ihm jedoch Vergewaltigung, sexuelle Angriffe und emotionale Grausamkeiten vor.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth im Gespräch über die Neubesetzung der Berlinale, das Museum der Moderne und andere Baustellen der deutschen Kulturpolitik zur Hälfte ihrer Amtszeit.
Die spanischen Fußballerinnen der ersten Liga haben den Streik für mehr Gehalt nach einer Einigung mit La Liga beendet. Ihre Gewerkschaften und der Verband einigten sich auf höhere Gehälter.
Spaniens Fußball kommt langsam wieder in ruhigeres Fahrwasser. Im Kuss-Skandal ist Verbandspräsident Rubiales zurückgetreten. Nun endet auch der Streik der Spielerinnen der ersten Liga.
Das palästinensische Beispiel könnte abschrecken: Die Knesset schickt sich an, eine bioethische Grenze zu überschreiten.
Der Regisseur Christopher Rüping hat am Thalia Theater in Hamburg Benjamin von Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ uraufgeführt. Mit der Figur eines Medienkonzernchefs als Graf Dracula
Schwere Vorwürfe gegen sechs katholische Bischöfe in der Schweiz: Die Bischofskonferenz des Landes bestätigt, dass der Vatikan gegen amtierende und emeritierte Bischöfe wegen Vertuschung und sexuellem Missbrauch ermittele.
In Hamburg wird Benjamin von Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ als Theaterstück aufgeführt. Mit der Figur eines Medienkonzernchefs als Graf Dracula.