„Es fängt mit mir an, und es hört mit mir auf“
Karl Lagerfeld wäre am Sonntag 90 Jahre alt geworden. Seit seinem Tod sind viele Bücher erschienen, die sein Werk glänzen lassen – und auch die Schattenseiten seiner Person ausleuchten.
Karl Lagerfeld wäre am Sonntag 90 Jahre alt geworden. Seit seinem Tod sind viele Bücher erschienen, die sein Werk glänzen lassen – und auch die Schattenseiten seiner Person ausleuchten.
Der Münchner Anwalt, Autor und Podcaster Alexander Stevens hat in seinem Buch „Falsch verdächtigt“ intime Details aus der Ermittlungsakte gegen den Comedian Luke Mockridge zitiert. Eine Grenzüberschreitung mit Folgen.
Woody Allen zeigt seinen neuen Film „Coup de Chance“ beim Filmfestival von Venedig, aber junge Frauen protestierten gegen seinen Auftritt und eine „Kultur der Vergewaltigung“.
Mit seinem Roman „Dämmerung“ beendet Michael Kleeberg seine Trilogie über den deutschen Durchschnittsmann, der altersgerecht auch mit MeToo nicht gerechnet hat.
Ein Mitarbeiter der Humboldt-Universität klagt gegen seine außerordentliche Entlassung. Aus Sicht der Universitätsleitung war eine weitere Beschäftigung des Dozenten nicht zumutbar.
Das Verfahren gegen Till Lindemann ist eingestellt, aber die Diskussion hat sich nicht erledigt. Es fehlen Ideen, wie wir jenseits der juristischen Auseinandersetzung mit solchen Fällen umgehen wollen.
Auch nach dem Grundgesetz nicht haltbar +++ Perfekte Schilderung +++ Frauen verstecken sich schon immer +++ Verkehrte Welt? +++ Gegen Sexismus +++ Großartig
Ein zunehmend onkeliger Kommentator schaltet sich ein: Michael Kleeberg beendet die Romantrilogie um seinen Protagonisten Karlmann Renn.
Auch die Vereinten Nationen schalten sich nun im Fall Rubiales ein. Ein Sprecher fordert, dass „die Rechte aller Sportlerinnen respektiert“ werden.
In jungen Jahren schon als britischer Justin Bieber gefeiert, war Conor Maynard nach ersten Erfolgen zeitweilig kaum noch präsent. Nun hat er in Frankfurt sein neues Album „+11 Hours” vorgestellt.
Beben im spanischen Fußball: Nach dem Kuss-Eklat bei der WM-Siegerehrung tritt fast das gesamte Trainerteam der Weltmeister-Mannschaft zurück. Die deutschen Spielerinnen äußern sich solidarisch. Und die FIFA sperrt Luis Rubiales.
Die amerikanische Autorin Elif Batuman hat die Fortsetzung ihres Bestsellers „Die Idiotin“ geschrieben: „Entweder/Oder“ ist ein unterhaltsamer, kluger Roman über das Verhältnis von Männern und Frauen und ihre oft sehr banale Existenz.
Sicherheit für Rüstungsindustrie +++ Vetorecht für Familienministerin Paus +++ staatliche Bürokratie +++ Vorschriften und Bürokratie +++ politisch unkorrekte Sprache +++ Männerfreundliche Kleidung
Der Bestsellerautor Ferdinand von Schirach ist immer für eine Schlagzeile gut. Jetzt fordert er ein Strafgeld bei falscher Anschuldigung. Doch die Aufregeridee erweckt nicht einmal den Anschein rechtspolitischer Handwerkskunst.
Der NDR wirft dem früheren „Bild“-Chef Reichelt eine falsche eidesstattliche Versicherung in drei Punkten vor und stellt Anzeige. Reichelts Anwalt widerspricht und zieht die Angaben des Senders in Zweifel.
Was gut gegen Kälte ist, ist auch gut gegen Hitze: Warum man während der letzten Hundstage noch Walter Kempowskis gleichnamigen Roman lesen sollte.
Emma Cooper hat einen Film über den Prozess zwischen Amber Heard und Johnny Depp gedreht. Ein Dokument der Zeitgeschichte wolle sie liefern, sagt Cooper. Genau das tut sie nicht.
Maïwenn Le Besco führt Regie und spielt die Titelrolle, Johnny Depp ist Ludwig XV. und spricht Französisch im Film „Jeanne du Barry“.
Mode stand mal für Selbstbestimmung. Jetzt verdecken junge Frauen im öffentlichen Nahverkehr mit sogenannten Subway-Shirts nackte Haut. Ist das eine Abkehr von der Emanzipation?
Die Ärzte warnen vor einem Kollaps der ambulanten Versorgung, in Camp David treffen sich erstmals die USA, Japan und Südkorea zu einem Dreier-Gipfel und die Bundesliga startet in ihre 61. Saison. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Humboldt-Universität nimmt sich Zeit, um die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung aufzuklären. Man sollte sie ihr geben, um Vorverurteilungen zu verhindern.
Es gibt Vorwürfe sexueller und körperlicher Diskriminierung gegen die Sängerin Lizzo. Sie streitet alles ab. Aber hilft das?
Der Veranstalter hat das jährliche Musikfestival mit dem Verweis auf „schwerwiegende Umstände“ unerwartet abgesagt. Lizzo war dort als Headliner angekündigt. Gegen sie reichten drei ehemalige Tänzerinnen vergangene Woche Klage ein.
Frances „Poppy“ Northcutt arbeitete 1968 als erste Frau im Kontrollzentrum der NASA. Ein Interview über ihre ungewöhnliche Karriere, furchterregende Missionen und Kollegen, die sie heimlich filmten.
In Frankfurter Kindertagesstätten hat es 2023 möglicherweise mehr sexuelle Übergriffe gegeben als bisher bekannt. Das Landesjugendamt spricht von neun Fällen.
Verbale sexuelle Übergriffe
Mehrere Mitarbeiter von städtischen Kindertagesstätten sind wegen des Verdachts sexualisierter Gewalt freigestellt. Eine Kita-Fachkraft hatte nach einer Prüfung die Arbeit wieder aufgenommen und wurde dann abermals suspendiert.
Die ARD-Serie „37 Sekunden“ handelt von einer Vergewaltigung. Ein deutscher Popstar missbraucht eine Nachwuchskünstlerin. Sie ist die beste Freundin seiner Tochter, und die ist Anwältin. Zu wem hält sie?
Drei ehemalige Tänzerinnen verklagen Lizzo wegen Diskriminierung und sexueller Belästigung. Nun reagiert die Musikerin – und bezeichnet die Vorwürfe als „unglaublich“.
Die Sängerin wird verklagt, weil sie ein feindseliges Arbeitsumfeld geschaffen haben soll. Lizzo soll ehemalige Tänzerinnen gezwungen haben, eine Sexshow in Amsterdam zu besuchen und mit den nackten Auftretenden zu interagieren.
Vor einem Jahr wurden Frauen ohne Oberteil noch aus Bädern geschmissen. Nun ist das Baden oben ohne fast überall erlaubt. Macht das Probleme?
Emma Clines neuer Roman „Die Einladung“ folgt einer jungen Frau auf einer Antiheldenreise voller Lug und Trug durch die Hamptons. Ein Gespräch über Selbstbetrug und die Illusion des guten Menschen.
Kevin Spacey ist nicht schuldig im Sinne der Anklage. In Hollywood wird ihm das nichts nützen: Würden die Studios ihn rehabilitieren, dann müssten sie ja zugeben, wie falsch und hysterisch sie vor sechs Jahren gehandelt haben.
Spacey brach in Tränen aus, dankte der Jury und verließ das Gericht. Ihm waren sexuelle Übergriffe in mehreren Fällen gegen insgesamt vier Männer zur Last gelegt worden.
Die Jury im Londoner Strafprozess hat den Schauspieler vom Vorwurf sexueller Übergriffe freigesprochen. Mehrere Männer hatten den 64-Jährigen beschuldigt, sich an ihnen vergangen zu haben. Spacey hatte dies stets zurückgewiesen.
Die Youtuberin Kayla Shyx darf nicht mehr behaupten, bei Rammstein-Konzerten würden junge Frauen unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht. Vor Gericht konnte sie ihre Aussagen aus einem Video nicht glaubhaft machen.