Angeklagter schweigt vor Gericht
Wegen finanzieller Schwierigkeiten soll Thomas S. seine beiden Nichten ermordet haben. Knapp zehn Monate nach der brutalen Tat begann nun der Prozess - und der Angeklagte schwieg.
Wegen finanzieller Schwierigkeiten soll Thomas S. seine beiden Nichten ermordet haben. Knapp zehn Monate nach der brutalen Tat begann nun der Prozess - und der Angeklagte schwieg.
Drei junge Leute, drei völlig unterschiedliche Charaktere: Aber eines ist im Wiesbadener Prozess um die Tötung eines Straßenmusikanten laut Gutachter klar - alle Angeklagten sind voll schuldfähig.
Die Millionenklage der Stadt Pforzheim gegen die Investmentbank JP Morgan wird wohl erst nach einem längeren Prozess mit Beweisaufnahme entschieden. Die Stadt wirft der Bank schwere Beratungsfehler vor.
Die Sparkassen-Angestellte Mandy Sandy L. ließ sich von ihrem Freund in der Bank überfallen, um eine Brust-OP finanzieren zu können. Der Plan ging schief, jetzt wurden beide verurteilt.
Die zu langjährigen Haftstrafen wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung verurteilten Männer fechten die Schuldsprüche im Wiesbadener „Schlachthof-Prozess“ an. Ihre Anwälte haben Revision eingelegt.
Das Münchner Landgericht hat die Anklage in dem mutmaßlich größten Fall von Börsenbetrug der deutschen Nachkriegsgeschichte in weiten Teilen zugelassen. Die mündliche Verhandlung soll schon am Donnerstag kommender Woche beginnen.
Die Deutsche Post darf nach einem Urteil die Werbung „Einkauf aktuell“ nicht mehr in den Briefkasten eines Menschen werfen, der dies nicht möchte. Das Urteil könnte Folgen für die gesamte Werbewirtschaft haben.
Die vier Schläger, die im Februar auf dem Berliner U-Bahnhof Lichtenberg einen Mann lebensbedrohlich verletzt hatten, sind zu Haftstrafen zwischen vier und sechs Jahren verurteilt worden.
Der Mörder von Mary-Jane aus Zella-Mehlis muss lebenslang in Haft. Zugleich stellte das Meininger Landgericht die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung ausgeschlossen.
Das Landgericht Frankfurt hat sechs Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, die beim Handel mit Luftverschmutzungs-Rechten den Fiskus um mindestens 230 Millionen Euro geprellt haben. Doch der Prozess ist nur die Spitze des Eisbergs.
Im Kieler Manipulationsprozess könnte das Urteil früher als gedacht gefällt werden. Ein brisantes Fax belastet vor allem den früheren Manager Uwe Schwenker.
Über Jahre haben zwei Manager bei Ferrostaal Schmiergeld bezahlt, um beim Verkauf von U-Booten die Konkurrenz auszustechen. Das kommt die Firma nun teuer zu stehen.
Ein Berliner Schönheitschirurg wird im zweiten Prozess härter bestraft als im ersten. Das Gericht verurteilt ihn wegen versuchten Mordes.
Ein 69 Jahre alter Mann wird wegen Inzests zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Den Vorwurf der Vergewaltigung sieht das Landgericht Nürnberg-Fürth jedoch als nicht erwiesen an.
Das Landgericht gibt Friedek im Streit mit dem DOSB Recht und billigt dem Dreispringer Anspruch auf Schadenersatz zu. Der Verband kündigt Berufung an.
Der 58 Jahre alte Schwerverbrecher Thomas Wolf ist wegen der Entführung einer Wiesbadenerin und zwei Banküberfällen zu mehr als 13 Jahren Haft verurteilt worden.
Ein Sexualmörder hat seine Haftstrafe abgesessen und kommt nachträglich in Sicherungsverwahrung. Das Bundesverfassungsgericht bewertet dies als verfassungswidrig. Nun muss ein Gericht klären, ob der Mann weiterhin gefährlich ist.
Monatelang hatten sie eine junge Frau misshandelt und gegen ihren Willen festgehalten. Jetzt wurde das arbeitslose Paar zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Nur drei Stunden nach der Vorstellung seines neuen Sprechers hat sich Bad Vilbels Bürgermeister Stöhr wieder von dem Mitarbeiter getrennt. Der Mann hatte Stöhr zuvor eine Verurteilung wegen Verleumdung verschwiegen.
Der Verdacht ist ungeheuerlich: Rund neun Monate soll ein arbeitsloses Ehepaar eine junge Frau als Haussklavin gehalten und misshandelt haben. Jetzt stehen die mutmaßlichen „Sklavenhalter“ vor Gericht - und bestreiten die Vorwürfe.
Im Juli erschütterte eine Explosion den südhessischen Ort Münster. Vor Gericht legte ein 29 Jahre alter Mann nun ein Geständnis ab. Er wollte offenbar einen tödlichen Streit vertuschen.
Tausende Bergbau-Geschädigte können auf einen Ausgleich für eingebüßte Wohn- und Lebensqualität hoffen. In einem Musterprozess wurde der Bergbaukonzern RAG zu einer Entschädigungszahlung verurteilt.
Den Bundespräsidenten darf man nicht ungestraft bewerfen, entschied das Landgericht Frankfurt - und verurteilte einen Eierwerfer zu einer Geldstrafe. Er hatte es schon einmal auf ein Staatsoberhaupt abgesehen.
Weil er zum wiederholten Male den Bundespräsidenten attackierte, muss sich ein 49 Jahre alter Ingenieur vor Gericht verantworten. Anlass sind die Eierwürfe auf Wulff vom April dieses Jahres.
Wegen des sexuellen Missbrauchs von Mädchen muss der frühere Leiter des Kinderheims „Spatzennest“ für fünf Jahre und acht Monate ins Gefängnis.
Rola El-Halabis Adodoptivvater ist zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte seine Tochter am 1. April 2011 vor einem Weltmeisterschaftskampf in Berlin mit Schüssen in Hände und Beine schwer verletzt.
Nach einem Patent-Urteil gegen den Apple-Mutterkonzern häufen sich die Fragen. Die Wichtigste: Könnte der Verkauf von iPhone und iPad am Ende betroffen sein, auch wenn er über Tochterfirmen in Europa läuft? Jedenfalls setzt Prozessgegner Motorola auf breiter Front an.
Apple darf hierzulande keine mobilen Geräte anbieten, die gegen zwei Motorola-Patente verstoßen. Welche Auswirkungen das haben wird, ist noch unbekannt.
Das Landgericht Koblenz verbietet dem Sänger Thomas Anders bestimmte Kritik an seiner Ex-Frau Nora Balling. Unter anderem schreibt er in seinem Buch von Ballings angeblicher Verschwendungssucht.
Eineinhalb Jahre nach der Tötung eines Polizisten hat der Bundesgerichtshof das Urteil wegen Totschlags gegen ein Mitglied der Hells Angels aufgehoben und den Mann freigesprochen.
Mit Spannung war die Erklärung des „Maskenmannnes“ erwartet worden: Nun gestand er vor Gericht die Morde an drei Jungen und viele sexuelle Übergriffe.
Bernd Pischetsrieder soll 235.000 Euro Einkommensteuer hinterzogen haben. Nun aber stellte das Landgericht München das Verfahren gegen den früheren Automanager gegen eine Zahlung vorläufig ein.
Einst war er gefeierter Manager bei BMW und Volkswagen, nun steht Bernd Pischetsrieder in München vor Gericht. Er soll durch geschickte Umwidmungen von Darlehen mehr als 200.000 Euro Steuern hinterzogen haben. Der 63-Jährige ist sich keiner Schuld bewusst.
Im Streit um eine Piratenflagge im Fenster eines Kinderzimmers hat sich die Mieterin erfolgreich durchgesetzt und darf die Flagge im Zimmer ihrer Tochter weiterhin aufhängen. Der Vermieter hatte sich über die abschreckende Wirkung beschwert.
Der Termin im Gerichtsverfahren des Industriekonzerns gegen den ehemaligen Manager Ganswindt wird verschoben. Das könnte ein Hinweis auf eine außergerichtliche Einigung sein.
Wegen Steuerhinterziehung muss sich der frühere Autokonzern-Manager Pischetsrieder vor Gericht verantworten. Er soll dem Staat mehr als 200.000 Euro vorenthalten haben.