Seglerinnen ziehen vor Gericht
Erst auf See, jetzt vor Gericht: Der Streit um die Olympianominierung der 470er-Jollenseglerinnen geht in die nächste Instanz. Die ausgebooteten Tina Lutz und Susann Beucke wollen juristische Schritte einleiten.
Erst auf See, jetzt vor Gericht: Der Streit um die Olympianominierung der 470er-Jollenseglerinnen geht in die nächste Instanz. Die ausgebooteten Tina Lutz und Susann Beucke wollen juristische Schritte einleiten.
Ein 28 Jahre alter Berliner hat 102 Autos in Brand gesetzt. Zum Prozessauftakt verlas er nun ein Geständnis: Er habe aus Frust über die eigene soziale Situation gehandelt - und leide unter „heftigsten Gewissensbissen“.
Vom Zitatrecht nicht gedeckt: Die Veröffentlichung von Auszügen aus Hitlers „Mein Kampf“ in Peter McGees „Zeitungszeugen“ bleibt verboten. Das entschied das Landgericht München am Donnerstag.
Weil sie ihre drei Neugeborenen jeweils getötet hat, ist eine Frau aus Villmar zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil erging wegen Totschlags. Die Anklage hatte lebenslänglich gefordert.
Dass Facebook ohne ausdrückliche Einwilligung auf die Adress-Sammlungen seiner Nutzer zugreift und ihre Daten zu Werbezwecken weiterverarbeitet, ist rechtswidrig. Das hat das Landgericht Berlin an diesem Dienstag entschieden.
Ohne Gefühlsregung hat ein 40 Jahre alter Vater aus Dänemark vor Gericht gestanden, seine beiden Töchter bei lebendigem Leibe verbrannt zu haben.
Die frühere LKA-Präsidentin muss sich möglicherweise doch nicht wegen uneidlicher Falschaussage vor Gericht verantworten. Das Landgericht Frankfurt lehnt die Anklage gegen Sabine Thurau ab.
Ein fränkischer Winzer hat nach mehreren Prozesstagen gestanden, seinen Bruder erschlagen zu haben. Die Leiche versenkte er anschließend in einem Weintank.
Der Kindermörder Martin N. ist knapp 20 Jahre nach seiner ersten Tat in Stade zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ob er jemals wieder freikommt, ist ungewiss.
Drei Türsteher der Frankfurter Discothek U 60311 und ein Gast müssen sich vor Gericht für eine folgenschwere Schlägerei an Ostern 2011 verantworten. Sie sollen einen britischen Gast totgeschlagen haben.
In Düsseldorf ist ein Mann zu acht Jahren Haft verurteilt worden, weil er seine Frau erwürgt hat. Entlastet wurde vom Gericht der Labrador der Toten - den hatte der Verteidiger des Angeklagten als möglichen Täter ausgemacht.
Weil er vor zwei Schlägern fliehen wollte, rannte Giuseppe M. aus einer Berliner U-Bahn-Station auf eine fünfspurige Straße. Dort wurde er von einem Auto erfasst und getötet. Nun stehen zwei Jugendliche vor Gericht.
Mit einem Geständnis hat der Prozess um eine jahrelange Serie von Brandstiftungen im Odenwald begonnen.
Vor rund zwei Wochen haben die Behörden die Produktion wegen mangelnder Hygiene gestoppt. Jetzt hat die schwer angeschlagene Großbäckerei Insolvenzantrag gestellt.
Der Bauer-Verlag nimmt den Presse-Grosso und damit die Medienvielfalt auseinander. Sollte er sich durchsetzen, wäre die Chancengleichheit des bis dato neutralen Pressevertriebs dahin.
Ein Pudding namens Paula beschäftigt die Justiz. Um die Flecken auf dem Pudding ist ein Streit zwischen Dr. Oetker und Aldi Süd entbrannt.
Rückschlag für Apple: Die Kalifornier wollten den Verkauf von Samsungs Tablet-Computer Galaxy Tab 10.1N verbieten lassen. Doch das Düsseldorfer Landgericht hat den Antrag abgelehnt. Grund: Samsung habe das Design ausreichend geändert.
„Wir wollen alle Fakten, Tatsachen und Beweise neu verhandelt sehen“, sagt Sutils Manager. Der Rennfahrer setzt in der Berufung wenigstens auf eine Reduzierung der Strafe.
Zwischen 1969 und 1984 brachte er fünf junge Frauen um, aber erst dank neuer DNA-Analysen konnte der Mörder überführt werden. Nun verurteilte das Landgericht Kiel den 65 Jahre alten Mann zu lebenslanger Haft.
Der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Anwalt Wolski sitzt in Hünfeld in Haft. Zuvor hatte der Bundesgerichtshof seine Revision gegen das 2010 ergangene Urteil verworfen.
Die weltweiten Patentstreitereien zwischen Apple und Motorola haben konkrete Folgen für deutsche Kunden. Seit Freitag können sie mehrere Modelle der iPhones und iPads nicht mehr im Online-Store von Apple kaufen.
Christopher Jahns ist einen Makel los: Der Haftbefehl gegen den früheren Chef der Wiesbadener Elite-Hochschule EBS wird aufgehoben. Der Untreue-Verdacht bleibt aber.
Unter erdrückender Beweislast ist ein 57 Jahre alter Frührentner für die sogenannten Parkplatzmorde an bekannten Homosexuellen-Treffpunkten verurteilt worden.
Der 25-Jährige, der am vergangenen Vatertag einen 44-jährigen Familienvater zu Tode geprügelt hatte, ist vor dem Rostocker Landgericht verurteilt worden. Der Richter sprach von einem Racheakt.
Wirtschaftsstraftäter werden milder bestraft als andere Kriminelle. Zu diesem Schluss kommt jetzt ein erfahrener Strafrichter – und liefert auch gleich mehrere Erklärungen dafür.
Der Auktionator schätzte ihn auf 900 Euro, ein halbes Jahr später wurde er für 7,2 Millionen Euro verkauft. Dennoch scheiterte die ehemalige Besitzerin des teuersten Teppichs der Welt nun mit ihrer Klage auf Schadenersatz.
Gegen den früheren deutschen Olympiaarzt Georg Huber ermittelt die Freiburger Staatsanwaltschaft - wegen des Verdachts der falschen Versicherung an Eides statt. Es geht um Hubers Vergangenheit als medizinischer Betreuer der deutschen Radfahrer.
In mehr als 250 Fällen hat sich ein katholischer Priester aus Salzgitter an drei Jungen vergangen. Das Landgericht Braunschweig verurteilte ihn nun zu sechs Jahren Haft. Ein kirchenrechtliches Verfahren steht noch an.
Uwe Schwenker und Zvonimir Serdarusic sind im Handball-Manipulationsskandal vom Vorwurf des Betrugs und der Untreue freigesprochen worden - obwohl die Kieler Richter „nicht von der Unschuld“ der beiden überzeugt waren.
Rückschlag für die „Zeitungszeugen“: Das Landgericht München hat die Veröffentlichung von Auszügen aus Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ verboten. Eine Broschüre zum Buch soll am Donnerstag erscheinen - allerdings mit unleserlichen Zitaten.
Drei Babys einer Familie sind jeweils kurze Zeit nach der Geburt gestorben. Dreifacher Mord, sagt die Staatsanwaltschaft. Die eigene Mutter soll sie erstickt haben. Ihr Mann ahnte nichts und zeigt sich vor Gericht fassungslos.
Mag die Hoechst AG auch für viele noch so etwas sein wie der Frankfurter Weltkonzern der Herzen - ein Berliner möchte die Markenzeichen des Unternehmens ein für alle Mal löschen lassen.
Den gewaltsamen Tod eines Litauers hat das Wiesbadener Landgericht mit hohen Jugendstrafen geahndet. Die drei Angeklagten im Alter von 18 und 17 Jahren nahmen die Urteile ungerührt zu Kenntnis.
Unter dem Deckmantel einer Hilfsorganisation flog ein 58 Jahre alter Berliner immer wieder in die Karibik - und missbrauchte dort einen Jungen. Nun wurde er zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.
Im Zivilprozess gegen das Auktionshaus Lempertz will das Kölner Landgericht jetzt Sachverständige hören. Es geht um die Usancen im Hochpreissegment.
Tumulte im Frankfurter Landgericht: Zuerst verurteilte die Kammer einen jungen Messerstecher zu einer langjährigen Freiheitsstrafe - dann flippten Angehörige des Opfers aus.