Wie Homo-Segnungen die Kirche spalten
In einer Pfarrei in Frankfurt werden jetzt mit Rückendeckung vom Bistum schwule, lesbische und geschiedene Katholiken zur Hochzeit gesegnet. Welche Gefahr darin liegt, erklärt Vatikanberater Manfred Lütz.
In einer Pfarrei in Frankfurt werden jetzt mit Rückendeckung vom Bistum schwule, lesbische und geschiedene Katholiken zur Hochzeit gesegnet. Welche Gefahr darin liegt, erklärt Vatikanberater Manfred Lütz.
Zwei Landschaftsgesichter prägen die Gemeinde im südwestlichen Spessart: von einer sehenswerten Barockkirche überragtes Offenland und großartige Wälder mit Naturschutzgebieten.
Die Mitarbeiter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bekommen mehr Geld – angelehnt an den Abschluss im öffentlichen Dienst. Das Problem: Die Aussichten für die Einnahmen verdüstern sich.
Fast drei Jahrzehnte diente Georg Gänswein im Vatikan und Papst Benedikt XVI. Jetzt schickt ihn Papst Franziskus nach Hause in den Breisgau. Über eine erstaunliche Karriere - und ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis.
Der langjährige Sekretär von Papst Johannes Paul II. wurde Kardinal von Krakau, der langjährige Adlatus von Benedikt XVI. wird als einfacher Priester mit dem protokollarischen Titel Erzbischof nach Freiburg zurückgeschickt. Ist das gerecht?
Das Unbegreifliche – hier wird's gestreichelt: Die Staatsoper Stuttgart macht „Saint François d’Assise“ von Olivier Messiaen zum achtstündigen Volksfest mit Heimatkundeunterricht.
Mit seiner Entscheidung zugunsten eines Betroffenen hat das Kölner Landgericht nicht nur in Sachen Schadenersatz neue Maßstäbe gesetzt. Die Bejahung der Amtshaftungspflicht weist weit über die katholische Kirche hinaus.
Eine Tankstelle würde gerne Dieselersatz verkaufen, darf aber nicht. Eine Waffenverbotszone im Bahnhofsviertel wird es auch nicht geben. Und eine Kirche muss einem Hochhaus weichen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Frankfurter Matthäuskirche ist ein Symbol des Protestes gegen die Finanzwelt. Jetzt wird sie ersetzt von einem Hochhauskomplex, in den ein neuer Sakralraum integriert wird.
Der Kirchentag in Nürnberg markiert eine Zäsur: Der Schulterschluss mit der alten Friedensbewegung ist vorbei. Jetzt muss es auch wieder mehr um die Kirche selbst gehen.
Der Kirchentag zeigt: Der Schulterschluss zwischen dem linken Flügel der evangelischen Kirche und der Friedensbewegung ist am Ende. Doch noch wendet sich kaum jemand offen gegen die alten Friedenstruppen in den Kirchen.
Seit mehr als 140 Jahren haben Besucher an der Fassade der Sacrower Heilandskirche Botschaften hinterlassen. Ein neues Buch liest sie als eine deutsche Geschichte in Kurznachrichten.
Der Kanzler sagt auf dem Kirchentag, dass er demnächst wieder mit Putin sprechen möchte. Auf Fragen nach seiner eigenen Weltanschauung reagiert er wortkarg – anders als Friedrich Merz.
Einst war die Potsdamer Garnisonkirche der Wallfahrtsort der Republikfeinde und Antidemokraten. Jetzt ist ihr Turm wiederaufgebaut worden. Der Rest kommt aber nicht voran. Was womöglich ein Glück ist.
Seit Jahren wird über den Bau eines Hochhauses auf einem Kirchengrundstück in Frankfurt diskutiert. Jetzt wird ein Architektenwettbewerb ausgelobt.
Rammstein und die Folgen: Wir sollten endlich begreifen, dass das Fehlverhalten von Rockstars keine schrille Ausnahme ist, sondern die Spitze eines Eisbergs.
Der Kirchentag diskutiert über Flucht und Migration, während in Brüssel die EU-Staaten über Abschottung verhandelt wird. In Nürnberg hat man dazu eine klare Position.
Künftig soll es in der katholischen Kirche Segensfeiern für gleichgeschlechtliche und wiederverheiratete Paare geben. Offizielle Vorschläge für deren praktische Umsetzung gibt es indes noch nicht.
Der Evangelische Kirchentag ringt mit seinen alten, friedensbewegten Galionsfiguren. Es geht um Waffen für die Ukraine, Kritik an Israel und das Erbe einer Generation.
Der jüngste Bad Vilbeler Stadtteil feiert ein Jubiläum. Vor 75 Jahren erhielt die damalige Flüchtlingssiedlung Heilsberg ihren Namen.
Frankfurt will 1.000 Bäume pro Jahr pflanzen. Segnungen für homosexuelle Paare sollen Rückendeckung von der Kirche bekommen. Und außerdem werden die Eigentumswohnungen in der Rhein-Main-Region günstiger. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Thomas de Maizière steht an der Spitze des diesjährigen Kirchentags. Er ist nicht der erste CDU-Mann als Präsident der eher linkslastigen Veranstaltung.
Soirée mit Cuvée: Im südlichen Steigerwald gedeihen Wein- und Musikpflege gleichermaßen – und verbünden sich gerne zur gegenseitigen Genusssteigerung.
Ernst Hörler ist im Kanton Zürich Gefängnisseelsorger. Beten ist eine Heidenarbeit mit Menschen, die straffällig geworden sind.
Russisch-orthodoxe Kirche und die russische Staatsmacht +++ Elena Sofia Ricci inszeniert Senecas „Phaedra“ +++ Akteure am Finanzmarkt +++ Technik-und-Motor-Fan +++ diverse Betrachtungen zum Tempolimit
Das Wahlalter senken? +++ Der Streit um Matthäus 16, 18 +++ Deutsch-Tschechische Beziehungen
Die evangelische Kirche in Hessen besetzt ihre Vertretung im hessischen Regierungsviertel neu. Der Amtsinhaber Jörn Dulige verabschiedet sich in den Ruhestand, ihm folgt der langjährige Wiesbadener Stadtdekan Martin Mencke.
Evangelische Kirche berät gesellschaftliche Themen in „Civilkammer“
Die russisch-orthodoxe Kirche steht fest an Putins Seite. Warum? Sind orthodoxe Kirchen generell staatshörig? Ein neues Buch hinterfragt gängige Erklärungen.
Widerspruch wird sanktioniert: Die russisch-orthodoxe Kirche setzt den Leiter des Expertenrats, der sich gegen die Überführung der Rubljow-Ikone aus dem Museum in die Christ-Erlöser-Kathedrale ausgesprochen hat, ab.
Spaniens konservative Volkspartei hat Latinos als Zielgruppe für sich entdeckt. Im Wahlkampf in Madrid wirbt sie vor allem um Venezolaner. Eine von Einwanderern geprägte Freikirche bietet Hilfe.
Jesus sagt, das Leben auf Erden ist gar nicht so wichtig: Während die mit Steuern alimentierten Kirchen Mitglieder verlieren, übernehmen die Gemeinden der Pfingstbewegung die Werbemethoden von Start-ups. Ein Besuch in der Citychurch Köln.
Mehr als 20 Jahre lang suchten UN-Ermittler nach dem Ruander Fulgence Kayishema. Jetzt ist er in Südafrika aufgespürt worden.
Fulgence Kayishema soll eine maßgebliche Rolle gespielt haben, als in Ruanda im April 1994 fast 2000 Flüchtlinge in einer Kirche getötet wurden. Zuletzt lebte er offenbar unter falschem Namen in einer Weinbauregion.
Das russische Punk-Kollektiv Pussy Riot ruft im Schlachthof von Wiesbaden zur Solidarität mit der Ukraine auf. Eine Künstlerin uriniert auf ein Putin-Bild.
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