Einfach zu links und zu grün?
Manch einer glaubt, die evangelische Kirche verliert viele Mitglieder, weil sie sich oft einseitig politisch positioniert. Stimmt das?
Manch einer glaubt, die evangelische Kirche verliert viele Mitglieder, weil sie sich oft einseitig politisch positioniert. Stimmt das?
Nach dem „Synodalen Weg“ konstituiert sich in der Ruhrgebietsstadt ein „Synodaler Ausschuss“. Entgegen aller Aufbruchsrhetorik schließen sich hinter den Anwesenden aber die Türen.
Nach dem „Synodalen Weg“ konstituiert sich in der Ruhrgebietsstadt ein „Synodaler Ausschuss“. Entgegen aller Aufbruchsrhetorik schließen sich hinter den Anwesenden aber die Türen.
Die Zisterziensermönche haben mit ihren Wäldern und Teichen, Höfen und Klöstern den Kontinent geprägt. Der neue Wanderweg Cisterscapes folgt ihren Spuren – und bietet erstaunliche Entdeckungen.
Das Verhältnis zwischen Pate und Patenkind, ob religiös grundiert oder nicht, kann ein ganz besonderes sein. Wie gelingt es, trotz räumlicher Distanz eine enge Beziehung aufzubauen? Eine Patin und ihr Patenkind erzählen.
Wenn Wolfgang Runkel jetzt von seiner Gemeinde in Bergen-Enkheim verabschiedet wird, fällt damit auch die hauptamtliche Kantorenstelle weg. Bei sinkender Mitgliederzahl ist mehr Kooperation gefragt.
Die Evangelische Kirche in Deutschland will den Schwangerschaftsabbruch entkriminalisieren, lehnt ihn ethisch aber weiter ab. Das ist widersprüchlich, meint der Theologe Ulrich Körtner. Ein Gastbeitrag.
Montagmittag stürzte im Gotteshaus mit reicher Geschichte am Friedrichsplatz auf ganzer Länge das Dach ein. Am Tag nach dem Unfall ist die Erleichterung groß.
Deutschlands Stimmenthaltung +++ Lesermeinungen zum Interview mit der EKD-Vorsitzenden Kurschus +++ Lesevergnügen zum Reformationstag +++ reformatorische Theologie
Manche nennen sie „Shooting Star“, was Quatsch ist. Die Choreographin Oona Doherty hat früh losgelegt. Und ist jetzt Fokuskünstlerin im Tanzfestival Rhein-Main.
Der württembergische Bischof Ernst-Wilhelm Gohl stellt sich offen gegen EKD-Rat und kritisiert dessen Vorschlag, Abbrüche teils außerhalb des Strafrechts zu regeln. Durch den Vorstoß seien „Irritationen“ entstanden.
Leserzuschriften zu dem theologischen Essay von Professor Dr. Thomas Kaufmann „Darum Theologie“
Fast zwölf Prozent aller Spanier wurden sexuell missbraucht, knapp eine halbe Million im religiösen Umfeld. Doch für die Kirche ist die staatliche Studie unglaubwürdig.
Nicht die Kirche, sondern Staat und Gesellschaft waren es, die ein genuines Interesse an der akademischen Theologie besaßen. Noch heute hat sie mehr denn je ein Existenzrecht an der Universität. Ein Gastbeitrag.
In einem geheimen Raum unter der Medici-Kapelle in Florenz fanden Restauratoren 1975 Kohleskizzen Michelangelos als Vorarbeiten für wichtige Werke: Nun wird sein einstiges Versteck für Besucher geöffnet.
Die reine Lehre von der Ächtung des Krieges oder Vorrang für die Sicherheit der Menschen? Konflikt- und Friedensforscherin Nicole Deitelhoff sieht die Kirche in Kriegszeiten herausgefordert.
22 Jahre arbeitet Burkhard Weitz als Journalist, reist um die Welt und prägt das Magazin „Chrismon“. Dann wirft er alles hin und wird Pfarrer. Wie geht es ihm in seinem neuen Beruf?
Begabt, gebildet – und doch ohne Chance auf ein selbstbestimmtes Leben wie ihr Bruder Johann Wolfgang. Eine Zeitreise mit Cornelia Goethe in das Frankfurt vor 250 Jahren.
Nach langem Streit und Prozessen wird das sogenannte „Fliegenfenster“ von Markus Lüpertz in der Marktkirche von Hannover präsentiert. Beim Festakt verteidigt Lüpertz Gerhard Schröders Verbindung zu Wladimir Putin.
Ende bei „Tag für Tag“ im Deutschlandfunk: Die programmprägende Journalistin Christiane Florin moderiert am Dienstag ihre letzte Ausgabe. Von November an wechselt sie in die Kulturredaktion des Senders.
Der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Kardinal Hollerich hat auf der Weltbischofssynode die Fäden im Hintergrund gezogen. Er gilt als weltoffen - aber undurchschaubar.
Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus hält die Forderung nach einer Obergrenze für eine populistische Nebelkerze. Als reiches Land müsse Deutschland in der Lage sein, noch mehr Menschen aufzunehmen.
365 Synodenteilnehmer aus aller Welt haben im Vatikan über Reformen debattiert. Doch das Abschlussdokument bleibt vage – insbesondere zum Thema Frauen in der Kirche.
Auch nach vier Wochen Weltbischofssynode ist nicht klar, was der Papst unter einer „synodalen Kirche“ versteht. Nur eines ist gewiss: Am deutschen Wesen wird die Kirche nicht genesen.
Vor 15 Jahren wurde Bitcoin als Alternative zum traditionellen Finanzsystem gegründet. Von dieser Idee ist wenig übrig.
Zum Abschluss der Weltsynode im Vatikan sorgte eine angebliche Rehabilitierung des missbrauchsverdächtigen Priesters Marko Rupnik für Entsetzen unter Katholiken. Nun gibt es eine Kehrtwende des Vatikans.
Der Zölibat und andere Kleinigkeiten: Franz Xaver Bogner verfilmt mit „Himmel, Herrgott, Sakrament“ das Leben des Münchner Pfarrers Rainer Maria Schießler. Kann das gut gehen?
Er war der wahre Erbe des „Mönchs am Meer“: Die Frankfurter Schirn zeigt alle Hauptwerke des deutsch-amerikanischen Malers Lyonel Feininger.
Das Vokalensemble des Norddeutschen Rundfunks bietet mit seinem Abend zur „Musik der Hanse-Städte“ ein Programm in der Heilig-Geist-Kirche, das nachhallt.
Mit dickem Pulli und Decke zum Gottesdienst: In vielen Kirchen wird auch diesen Winter die Heizung heruntergedreht. Landeskirchen und Bistümer setzen auf das Verständnis der Gläubigen – und werben für Klimaschutz.
Um die Familie dreht sich auf La Réunion alles, nicht nur beim sonntäglichen Picknick. An Allerheiligen stehen die verstorbenen Angehörigen im Mittelpunkt – und bekommen ebenso reichlich aufgetischt wie die Lebenden.
Ein Priester soll 49 Menschen sexuell missbraucht haben. Die Diözese von Lyon hat Fenster aus einer Kirche entfernen lassen, die der mutmaßliche Täter entworfen hatte.
Kriege, Migration und die Macht sozialer Medien sind die großen Themen der Gesellschaft, die grundlegend diskutiert werden sollten, argumentiert der Frankfurter Politikwissenschaftler Rainer Forst.
Seit drei Wochen beraten im Vatikan Bischöfe und Laien über Reformen in der Kirche. Aber der Vatikan tut alles, damit die Öffentlichkeit möglichst wenig davon erfährt.
In Deutschland fehlen die Arbeitskräfte, in Indonesien fehlen die Jobs. Drei junge Männer ziehen aus den Tropen in die hessische Rhön, um das Beste daraus zu machen. Ihr Plan scheint aufzugehen.
120 Jahre nach seiner Papstwahl kehrt Pius X. in seine Heimatregion im nordostitalienischen Venetien zurück – im gläsernen Sarg. Zehntausende Gläubige haben ihm seit Beginn der Pilgerreise die Ehre erwiesen.