Haushaltskrise: Die Kirche im Dorf lassen
Auch frühere Regierungen jeglicher Couleur haben Lieblingsprojekte gestrichen, nachdem sie fiskalisch auf Abwege gerieten. Dem Standort Deutschland hat das nicht geschadet, im Gegenteil.
Auch frühere Regierungen jeglicher Couleur haben Lieblingsprojekte gestrichen, nachdem sie fiskalisch auf Abwege gerieten. Dem Standort Deutschland hat das nicht geschadet, im Gegenteil.
In Traunstein steht ein Mann vor Gericht, weil er Sex in einer Kirche gehabt haben soll. An einem „Ort, der dem Gottesdienst einer Religionsgesellschaft gewidmet“ sei, habe er „beschimpfenden Unfug“ verübt.
In christlicher Gemeinschaft wohnen nicht nur Mönche und Nonnen. Zu Besuch bei Familie Albrecht in Berlin, die ihr Zuhause im Stadtkloster Segen gefunden hat.
Schafe, Adler, Orcas und einige der schönsten Strände der Welt: Die Äußeren Hebriden sind Schottlands letzte Außenposten in der Wildnis und eine einsame Welt fernab der Welt.
Wie konnten die Niederlande zu einer Boomregion des europäischen Mittelalters werden? Eine vorbildliche Ausstellung in Leiden sucht und findet Gründe für den Aufstieg.
Verkehrsknoten, Bischofssitz, malerische Altstadt – Limburg vereint vieles auf sich. Und es hat Anekdoten zu bieten. Zum Beispiel die vom Fuchs und der Veganerin.
Solidarität mit Israel +++ Migrationspolitik +++ Geiselaustausch +++ Heike Raab +++ Karikatur von Greser & Lenz
Mehrjährige Haftstrafen für Klimakleber sind happig. Überhaupt ist die britische Regierung geneigt, lieber härter als weniger hart „durchzugreifen“. Aber die UN sollten bei ihrer Kritik die Kirche im Dorf lassen.
Derzeit sei „kein angemessenes Forum“ für ein offenes Gespräch zu schaffen, begründet die Evangelische Akademie Villigst die Entscheidung. Die Taliban schließen derweil weitere Reisen nach Europa nicht aus.
Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung+++ Schwangerschaftsabbruch +++ zwei Lesermeinungen zu der Buchrezension „Nicht einen Schritt weiter nach Osten“
Wo wohnen die nordischen Götter? Ein deutscher Forscher will es herausgefunden haben: Spurensuche in der isländischen Einsamkeit
Der Rücktritt von Annette Kurschus hat eine größere Dimension. Die evangelische Kirche steht vor einer historischen Transformation. Kann sie wirkmächtig bleiben?
Man habe Kurschus ungerechtfertigt das Vertrauen entzogen, sagt Michael Bertrams. Als Reaktion auf die „Lieblosigkeit und Kälte“ an der Spitze der EKD ziehe sich der Jurist aus der Kirchenleitung zurück.
Nach anhaltender Kritik am Umgang mit einem möglichen Missbrauchsfall tritt Annette Kurschus zurück. Ihr Amt gibt sie verloren, ihre Integrität nicht.
Annette Kurschus soll in den 1990er-Jahren „im Detail“ über Missbrauchsvorwürfe in ihrem Kirchenkreis informiert gewesen sein. Die EKD-Vorsitzende hatte dies bestritten. Nun tritt sie zurück.
Als Pfarrer von St. Stephan hat Monsignore Klaus Mayer maßgeblich dazu beigetragen, die Chagall-Fenster nach Mainz zu holen. Nun wird das private Chagall-Archiv des Mainzer Ehrenbürgers im Gutenberg-Museum aufbewahrt.
Putin wurde zum Krieg verführt: Vika und Vadim Zyganow, ein erfolgreiches Paar aus dem patriotischem Showbusiness, erklären Russlands orthodoxe Staatsideologie. Sie überbietet Dostojewski. Ein Gastbeitrag.
Die Bundesregierung lädt zum Digitalgipfel. Die EKD-Ratsvorsitzende bezieht Stellung zu den Vorwürfen gegen sie. Und in Italien endet einer der größten Mafia-Prozesse der vergangenen 30 Jahre. Der F.A.Z. Newsletter.
Die EKD-Ratsvorsitzende Kurschus gibt am Montag eine Erklärung zu einem Missbrauchsfall ab. Aber selbst die Kirchenspitze weiß nicht, ob sie zurücktritt oder nicht. Die Hintergründe des schwindenden Rückhalts.
Langgedichte als Hörerlebnis: Franziska Walser und Edgar Selge lesen Rilkes „Duineser Elegien“ nicht vor, sie rezitieren frei. Das hat einen wirkungsvollen Effekt.
Die meisten Deutschen können mit Religion und Kirche nichts mehr anfangen. Das ist schade. Nicht nur wegen der Caritas.
Bernard große Broermann hat es vom Bauernsohn zum Milliardär gebracht. Ein Gespräch über Gott, Kliniken und den Segen des Alters.
Unweit von Aschaffenburg liegt die kleine Gemeinde Johannesberg mitten im Vorspessart: Kirchen, Kapellen und ein außergewöhnlicher Friedhof prägen die einst unter der Ägide des Erzbistums Mainz stehende Region.
200 Jahre hat im schottischen Beith die Kirchenglocke zu jeder Stunde geläutet – auch nachts. Nach einer Lärmbeschwerde pausierte die Glocke in der Nacht. Doch viele Einwohner wollen die Tradition zurück.
Wegen des Mitgliederrückgangs fehlt der Kirche Geld. Bei der Diakonie gibt es eine Besonderheit: Jeder Euro hat durch Zuschüsse ein Vielfaches an Wirkung.
Im andalusischen Hoteldorf „La Bobadilla“ wird in der Kirche geschlemmt, nicht gebetet.
Die EKD-Ratsvorsitzende soll laut einem Bericht seit Jahren von einem Missbrauchsfall in ihrem Umfeld gewusst haben. Sie weist das zurück. In der evangelischen Kirche wird die Lage als dramatisch beschrieben.
Ein historischer Fall mit aktuellen Anklängen: Marco Bellocchios Film „Die Bologna-Entführung“ erzählt die wahre Geschichte eines jüdischen Jungen, den der Papst im Jahr 1858 seiner Familie wegnehmen ließ.
Die Religiosität in Deutschland erodiert. Was hilft? Die Kirchen müssen in Wort und Tat Nächstenliebe praktizieren und das mit einer religiösen Deutung verbinden.
Die großen Kirchen verlieren dramatisch an Mitgliedern. Katholiken haben inzwischen sogar größeres Vertrauen in die evangelische als in die eigene Kirche.
Christlicher Glaube ja, Kirche nein? Der fromme Wunsch scheint sich nicht zu erfüllen, schaut man sich die Ergebnisse einer neuen Untersuchung der Evangelischen Kirche in Deutschland an. Ein Gastbeitrag.
Alle zehn Jahre untersucht die evangelische Kirche, was ihre Mitglieder über Religion und Kirche denken. Erstmals wurden dabei auch Katholiken befragt. Der aktuelle Befund ist dramatisch – für beide Konfessionen.
Deutschland +++ Kyrill +++ Unfehlbaren +++ Ahrtal +++ Dobrindt +++ Merz +++ Theologie +++ Kaufmann
Ohne Läuse alles Grau: Das Museum Wiesbaden zeigt in der Studienausstellung „Tierisch Rot“ Naturfarben, die aus Läusen und Schnecken gewonnen wurden.
Seit 141 Jahren wird an der Sagrada Familia gebaut: Nun hat Barcelonas Wahrzeichen zwei neue Türme. Fertig ist die Basilika damit aber nicht.
Zum Auftakt der EKD-Synode warnt Annette Kurschus vor „Scheinlösungen“ in der Asylpolitik. Sie selbst wolle sich die Barmherzigkeit nicht austreiben lassen.