Leserbriefe vom 11. April 2024
Ist Putin ein neuer Attila? +++ Matthias Jüglers Roman „Maifliegenzeit“ +++ Katholische Kirche +++ Boeing-Chef tritt zurück +++ Schwierige Zeit für E-Autos
Ist Putin ein neuer Attila? +++ Matthias Jüglers Roman „Maifliegenzeit“ +++ Katholische Kirche +++ Boeing-Chef tritt zurück +++ Schwierige Zeit für E-Autos
Die Hälfte der 150 Kirchen in Frankfurt wird nicht mehr benötigt. Eine Ausstellung zeigt, wie sie künftig genutzt werden könnten.
Ulrich L. Lehner legt eine Studie über den Missbrauch an Jesuiten im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert vor.
Der Vatikan hat 13 „schwere Verstöße“ gegen die Menschenwürde aufgelistet. Abtreibung steht dabei an siebter Stelle. Auch Leihmutterschaft wird verurteilt. Bei Geschlechtsumwandlungen wird der Ton moderater.
Viele Kinder kriegen, im Dorf leben und die Ukraine unterwerfen: Das fordert der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill von seinen Landsleuten. Die von ihm propagierte „russische Welt“ wird zum politischen Programm.
Die evangelische Kirche hat hochreligiöse junge Menschen für sich entdeckt. Sie glauben auf neue Art und Weise – und wünschen sich eine zeitgemäße Form des Gottesdienstes.
Alles, was man über den katholischen Klerus zu wissen glaubt, wird in der Komödie „Kardinalfehler“ von Dietmar Jacobs in den Mainzer Kammerspielen durchgekalauert.
In Thonburi, dem alten Königssitz auf der westlichen Flussseite, ist von Bangkoks Hektik nichts mehr zu spüren. Hier ruht die Stadt noch ganz in sich und teilt ihren Frieden bereitwillig mit den Besuchern.
Die Arbeiten am Jesus-Christus-Turm der Sagrada Familia in Barcelona sollen bald abgeschlossen werden: vor dem 100. Todestag von Architekt Antoni Gaudí.
Eine Familie, bei der schon der Alltag Drama ist, und eine kleine Schwester in der Kirche, in der die Bombe hochgeht: Christopher Paul Curtis’ Klassiker „Die Watsons fahren nach Birmingham – 1963“ wird neu aufgelegt.
Mit Bonuskarten und Apps sammeln Einzelhändler schon lange Daten. Doch für die Kunden hält sich die Schnäppchenausbeute oft in Grenzen. Was geben die Nutzer von sich preis – und was passiert mit den Daten?
Die ARD begleitet Ex-Kanzler Gerhard Schröder und zeigt: Er ist mit sich im Reinen. Der Film „Außer Dienst? Die Gerhard-Schröder-Story“ von Lucas Stratmann ist sehenswert.
In Potsdam ringen Befürworter und Gegner um den Wiederaufbau der Garnisonkirche. Jetzt wurde die neue Kapelle im rekonstruierten Kirchturm geweiht. Doch das kann nur ein Zwischenschritt sein.
An der Spitze des Stadtsynodalrats der Frankfurter Katholiken steht erstmals eine gewählte Vorsitzende. Aber es stehen weitere Veränderungen an.
Der Bachchor der Erlöserkirche Bad Homburg hat das selten aufgeführte Oratorium „The Apostles“ von Edward Elgar als ein musikalisch oft wirkungsvolles Werk vorgestellt, dem es jedoch an Dramaturgie fehlt.
Nach einem Gasleck in der Nähe von Turin müssen 25 Menschen in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht werden. Grund war wohl ein Defekt am Heizkessel.
15 katholische Bistümer stellen ihre eigenen Blätter ein und bringen ein gemeinsames Magazin heraus. Warum? Stefan Eß, Chef des Medienhauses Sankt Michaelsbund, erklärt es.
Das Gebet ist eine alte Kulturtechnik. Heute wirkt es auf viele unzeitgemäß. Vielleicht weil seine Grundhaltung die Demut ist?
Bischöfe, Laien und der Papst streiten über Reformen. Dabei gibt es allerorten ganz praktische Probleme, die für einzelne Einrichtungen existenziell werden können – aber auch für die Kirche insgesamt.
Die „Geißelung Christi“ von Piero della Francesca gehört zu den meistdebattierten Werken der Kunstgeschichte. Was zeigt es? Und was hat uns das heute noch zu sagen?
Die genaue Lage des Gartens Gethsemane ist heute kaum sicher zu bestimmen. Seine kulturhistorische Bedeutung steht jedoch außer Frage. Bei Rilke ist er jener Ort, der die Verzagtheit und Einsamkeit des modernen Menschen zeigt.
Die Bilder von Andrea Saltini sorgen seit Wochen für Aufregung in Italien: Ein Jesus-Gemälde erweckt den Anschein von Oralverkehr. Nun hat ein Unbekannter den Künstler mit einem Messer verletzt.
Die reiche Kulturlandschaft der Wetterau besitzt ein Kleinod mehr: Nach langjähriger Restaurierung erstrahlt das Kloster Konradsdorf in Ortenberg beeindruckender denn je. Es steht über der Seltenheit von naturgeschützten Salzwiesen.
In Brandenburg mit seinen drei Prozent Katholiken wollen neun Zisterziensermönche an der polnischen Grenze ein neues Kloster bauen. Ihr Plan ist visionär und äußerst ehrgeizig. Kann der Glaube heute noch Berge versetzen?
Kurz vor Ostern herrscht eine seltsame Stille auf dem Petersplatz. Erstmals hat der Papst die Predigt zur Palmsonntagmesse ausfallen lassen. Und es gelingt ihm kaum, sich aus seinem Rollstuhl hochzustemmen.
Die Westeuropäer wollen nicht hören, wie in Putins Reich über sie gedacht wird. Sonst würden sie sich mehr Sorgen machen. Eine Warnung aus bitterer Erfahrung. Ein Gastbeitrag.
Jahrelang hat der Künstler und Geistliche Marko Rupnik Nonnen missbraucht. Bis heute hat die Kirche gegen ihn keine Sanktionen verhängt. Immer noch werde die Gewalt gegen die Frauen verdrängt und vertuscht, klagen die Opfer.
Die wichtigste Einnahmequelle ist auch für das Bistum Limburg die Kirchensteuer. Doch immer mehr Katholiken treten aus der Kirche aus.
Zehn Jahre ist es her, seit der Limburger Bischof Tebartz-van Elst aus dem Amt schied. Sein „Protzbau“ ist heute Teil des Museums – kirchliche Mitarbeiter beklagten seinerzeit eine Atmosphäre der Furcht.
Prolog mit verteilten Rollen und Happy End am Ostersonntag: Es lohnt sich, die Karwoche als Theater, ein Reenactment vielleicht zu betrachten.
Angesichts der vielen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus will sich auch die Evangelische Kirche positionieren. Das geschieht nun mit Bannern und einer positiven Botschaft.
Ein evangelischer Pfarrer hat angekündigt, bei der Kommunalwahl in Quedlinburg als Parteiloser für die AfD anzutreten. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland hat ihn nun aus seinem Pfarramt entfernt.
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel nehmen im Londoner Bezirk Tower Hamlets die Spannungen zu. Die Zahl antisemitischer Vorfälle steigt. Manche sprechen von „No-go-Areas“ für Juden.
Wie soll Deutschland regiert werden? Vor 150 Jahren diskutiert die Nationalversammlung in der Paulskirche lebhaft, ob an der Spitze ein Kaiser stehen soll.
Wer glaubt, Südtirol sei einfach nur herrlich, sollte Claus Gatterers „Schöne Welt, böse Leut“ lesen. Ein Romanklassiker mit Tiefenwirkung.
Vor zwei Wochen publizierte „Bilder und Zeiten“ einen Essay des Chemnitzer Latinisten Burkhard Müller zum ersten Gebot. Darauf antworten hier zwei Experten für jüdische Bibelauslegung.