Land ohne Bargeld
Wer in Schweden mit Münzen und Scheinen bezahlt, ist ein Außenseiter. Sogar die Kirche sammelt die Kollekte lieber bargeldos ein. Sieht so unsere Zukunft aus?
Wer in Schweden mit Münzen und Scheinen bezahlt, ist ein Außenseiter. Sogar die Kirche sammelt die Kollekte lieber bargeldos ein. Sieht so unsere Zukunft aus?
Das Treffen zwischen Papst Franziskus und Patriarch Kirill ist historisch. Doch während Franziskus Gewalt in Syrien bedingungslos verurteilt, erteilt Kirill russischen Aggressionen den Segen. Können die beiden christlichen Kirchen dennoch zu gemeinsamen Taten finden?
Erstmals seit fast 1000 Jahren treffen sich ein Papst und ein russisch-orthodoxer Patriarch. Der Ort ist ungewöhnlich: Ein Flughafengebäude im sozialistischen Kuba. Die Botschaft klar: Die Christenheit soll in Zeiten von Krieg und Terror zusammenrücken.
Castro und der Papst: die Zweite. Und bald die Dritte?
Der russische Patriarch Kirill trifft sich an diesem Freitag in Havanna mit Papst Franziskus. Das historische Treffen liegt ganz im Interesse des Kremls - denn Kirche und Politik sind unter Putin zu einer Einheit verschmolzen.
Der Papst reist am diesem Freitag nach Lateinamerika. In Mexiko wird er die Drogenmetropole Juárez besuchen. Das brisanteste Gespräch aber hat er mit einem Russen. Den Patriarchen Kirill trifft er in Kuba. Putin freut das.
Der französische Staat wollte die Glocken von Notre Dame mit dem Segen der Kirche nach China verscherbeln. Ein Aufschrei ging durchs Land. Die Glocken sind tief im nationalen Gedächtnis verankert.
Die Obergrenze für Barzahlungen und die Abschaffung des 500-Euro-Scheins könnten der Beginn eines Abschieds vom Bargeld sein. Doch es gibt gute Gründe, daran festzuhalten.
Die Friedrichswerdersche ist die einzige noch ganz erhaltene Schinkel-Kirche in Berlin. Bald ist sie voll hinter Luxusbauten verschwunden – und durch die Bauarbeiten vermutlich noch stärker beschädigt als ohnehin.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, fordert eine Reduzierung der Flüchtlingszahlen. Eine Umfrage zeigt, wie viele Deutsche Flüchtlinge mit Waffengewalt am Grenzübertritt hindern wollen.
Padre Pio ist der beliebteste Heilige Italiens, ein Mann aus dem Volk. Jetzt soll er zeigen, was Barmherzigkeit ist. Dabei tat sich die römische Kirche zu Lebzeiten durchaus schwer mit ihm.
Abendroben haben jetzt Konkurrenz bekommen - vom Jumpsuit. Nicht nur Stars feiern darin befreiter. Neben Bequemlichkeit hat das Trendkleidungsstück der siebziger Jahre einen weiteren Vorteil.
Konservative Katholiken und Evangelikale haben endlich eine politische Kraft gefunden, die zu ihnen passt: die AfD. Sie machen Stimmung gegen Flüchtlinge und den Papst. Die neuen Helden heißen Putin und Orbán. Ein Gastbeitrag.
Mehr als 14.000 Polen leben in Frankfurt. Seit der Parlamentswahl im Herbst geht durch ihre Heimat ein Riss. Familien zerstreiten sich, Freundschaften zerbrechen. Auch die im Ausland lebende „Polonia“ ist in zwei Lager gespalten. Was ist da los?
Das Internet ist kein gottloser Ort. Auf zahlreichen Webseiten tauschen sich Gläubige miteinander aus und schreiben über Gott und die Welt. Eine App macht das Beten sogar smartphonetauglich.
Es war doch alles so schön: Die Pfarrerin Judith begeistert ihre Gemeinde, ihr steht eine steile Karriere bevor. Doch dann passiert ein Unfall, zu dem sie als Notfall-Seelsorgerin gerufen wird. Und alles gerät aus den Fugen.
In Russland fallen die Einkommen, Kliniken und Kindergärten werden geschlossen. Das therapiert man mit viel Nostalgie, Wodka, Religion und durch die präventive Bedrohung von Kritikern.
In Rom gehört das antike Pantheon zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten – und kostet ab jetzt Eintrittsgeld. Italiens Kulturminister geht es dabei nicht nur ums Geld, sondern auch um Terrorgefahr.
Im Süden Taiwans wurde ein 17 Meter hoher gläserner Stöckelschuh fertiggestellt. Bei dem Bauwerk handelt es sich aber nicht um eine Hommage an Manolo Blahnik – sondern um eine Kirche. Doch der Bau hat einen traurigen Hintergrund.
Zum „Heiligen Jahr der Barmherzigkeit“ wird die Kopie einer umstrittenen Ikone nach Rom gebracht. Manche glauben, es handele sich bei dem Original um einen 2000 Jahre alten Abdruck von Jesus’ Gesicht.
Sie kamen aus unterschiedlichen Richtungen und unterschiedlichen Ländern. Dann wurden sie Teil der schockierenden Ereignisse in Köln. Auf FAZ.NET erzählen vier Flüchtlinge von der Silvesternacht, die Deutschland polarisiert.
Während im Zentrum von Leipzig tausende Befürworter und Gegner der islamfeindlichen Legida-Intiative überwiegend friedlich demonstrieren, kommt es im Stadtteil Connewitz zu Ausschreitungen. Die Polizei nimmt mehrere Verdächtige fest.
Die Kirche in Frankfurt sieht die Zeit für Veränderungen gekommen und lädt zu einer Synode ein. Alles soll offen ausgesprochen werden, auch wenn nicht jeder Vorschlag gleich verwirklicht wird.
„Charlie Hebdo“ war immer das Organ des Affronts und der Brüskierung. Ein Jahr nach den Anschlägen auf ihre Redaktion hat das Blatt nichts von seiner Provokationskraft verloren.
Ursprung und Zukunft des freiheitlichen Verfassungsstaates und der westlichen Moderne: Das Christentum
Die Kirche sei kein Philosophenclub, sagt der römische Glaubenspräfekt Gerhard Ludwig Müller. Wie kann der Theologe seinen Glauben bewahren, ohne darüber den Verstand zu verlieren? Über eine verzwickte Wahrheit.
Immer mehr chinesische Paare greifen für den großen Tag auf die Hilfe von Agenturen zurück. Und die bieten die verrücktesten Themen an: Von Coca-Cola- über Star-Wars- bis zur Auto-Hochzeit ist alles dabei.
Zwischen Bars und Bordellen gibt es in Hamburg neuerdings ein Beinhaus. Unter der Kirche St. Joseph entsteht ein mittelalterlich anmutendes „Memento mori“ mitten im modernen St. Pauli.
Die assyrischen Christen gehören zu den wenig beachteten Opfern des Bürgerkriegs in Syrien. Dabei sind sie vielerorts den Angriffen von Dschihadisten ausgesetzt, die auch die systematische Zerstörung ihrer Kulturdenkmäler zum Ziel haben.
Bauarbeiten neben der von Karl Friedrich Schinkel entworfenen Friedrichswerderschen Kirche haben dem Gebäude schweren Schaden zugefügt. Doch das Berliner Rathaus schert das wenig.
Aus einem Dutzend Pfarreien wird am Neujahrstag eine einzige. Die Filialkirchen behalten die bisherige Funktion. Die Veränderungen stoßen nicht nur auf Verständnis.
Was ich einst war, was ich jetzt bin: Mit seinem Buch „Bekenntnisse“ tritt Augustinus in eine Beziehung zu sich selbst und zu Gott, wie es kein Autor vor oder nach ihm je getan hat.
Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße ist Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz. Im Interview spricht er über das Merkelsche „wir“ und wie Katholiken den Flüchtlingen begegnen.
In China breitet sich das Christentum mit einer für die Behörden beängstigenden Geschwindigkeit aus. In einer kleinen Gemeinde wurden jetzt wegen „Baumängeln“ die Kreuze von den Kirchendächern gerissen. Ein Vorgeschmack auf weitere Maßnahmen?
Der eine sagt, eigentlich müssten wir das ganze Jahr über Weihnachten feiern, weil es immer um die Menschwerdung Gottes gehe. Der andere sagt, man dürfe nicht blind glauben. Ein konfessionelles Streitgespräch zwischen Martin Mosebach und Friedrich Wilhelm Graf.