Die hutlose Gesellschaft
Der Hut gehörte über viele Jahrhunderte hinweg zum Mann wie seine Männlichkeit und vor kurzem noch zum Bürger wie seine Bürgerlichkeit. Wo ist er geblieben?
Der Hut gehörte über viele Jahrhunderte hinweg zum Mann wie seine Männlichkeit und vor kurzem noch zum Bürger wie seine Bürgerlichkeit. Wo ist er geblieben?
„Das Haus“ ist Andreas Maiers Fortsetzung seiner Familiensaga aus der Wetterau. Hier macht sich der Erzähler auf die Suche nach der verlorenen Zeit der frühen Kindheit.
Der letzte Außenposten Europas heißt Wladiwostok. In der fernöstlichen Hafenstadt mischen sich die Kulturen, und von nicht zu unterschätzender Bedeutung waren dabei deutsche Einflüsse.
Der italienische Blues-Sänger Zucchero Fornaciari gibt ein Konzert in der Frankfurter Festhalle.
Polyglotte Boshaftigkeit: Im Caricatura-Museum präsentiert sich Tomi Ungerer mit „Satyricon“ als Zeichner, der gleichermaßen in drei Sprachen und mit dem Pinsel zu beeindrucken vermag.
Monatelang hatten sie eine junge Frau misshandelt und gegen ihren Willen festgehalten. Jetzt wurde das arbeitslose Paar zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Dieser Mann wusste, dass Produkte mit perfekter Anmutung notfalls auch gegen bequeme Käufer durchzusetzen sind: Walter Isaacson erzählt das Leben von Steve Jobs.
Wie Robin Williams einen neuen Blick aufs Leben lernte - und warum weniger manchmal mehr ist. Ein Treffen mit einem verliebten Filmkomiker in Beverly Hills.
Literatur war für sie der Passierschein in eine Möglichkeitswelt: Christa Wolf suchte zeitlebens den Anschluss an das, was sie für wahr hielt. Zum Tode der deutschen Schriftstellerin.
Die Drogenbosse in den Favelas sollen bis zur Fußball-WM besiegt sein. Die ersten 20 Viertel hat der Staat schon zurückerobert. Besonders ein Mann steht dabei im Mittelpunkt.
Von selbstbewussten Frauen, kapitalistischer Entfesselung und der Zeit vor dem Öl: drei neue Bücher über die Vereinigten Arabischen Emirate, die in diesen Tagen vierzig Jahre alt werden.
Kinder gibt es immer weniger, dafür mehr Ratgeber über Erziehung: Bei Frank Plasberg diskutiert man über ängstliche Väter, überforderte Mütter und Kinder im Katastrophenmodus.
Sechs Folgen gibt es vom Bestseller „Gregs Tagebuch“, der nun auch fürs Kino verfilmt wird. Dabei war es dem Autor Jeff Kinney zuerst peinlich, seine Ideen aufzuzeichnen.
Auf dem Zingst an der Ostsee baut Architekt Jürgen Koerber gleich hinter dem Deich eine Siedlung aus Holzhäusern, auf Nachhaltigkeit bedacht, und verwirklicht sich damit einen Lebenstraum.
Sucht man in Oslo nach Spuren von Edvard Munch, wird es einem nicht leichtgemacht. Doch langsam beginnt die Stadt, sich ihres berühmten Sohnes zu erinnern.
Die große Südstaaten-Dichterin Carson McCullers kann uns heute noch aufrütteln. Das beweist eine exzellente Neuausgabe ihrer großen Romane.
Heldensuche: Kolja Mensing erforscht die Geschichte seiner Familie und entzaubert auf seiner Suche nicht nur „Die Legenden der Väter“.
Das Ende ist nah. Daher freuen sich Gefangene, die in den Vereinigten Staaten im Todestrakt sitzen, auf Post von deutschen Freunden. Zum Beispiel von der Wiesbadenerin Gabi Uhl.
Zehn Menschen könnten noch leben, wenn die Geheimdienste ihre Arbeit getan hätten. Es ist Zeit, sie abzuschaffen.
Zwölf Jahre lang hat das Trio aus Zwickau geraubt und gemordet. Keiner kam den Rechtsterroristen auf die Schliche. Wie konnte das geschehen? Selbst die Ermittler sind fassungslos.
Aus der Blödmann-Abteilung in die hohe Neurotiker-Schule: In ihrer Autobiographie erinnert sich Diane Keaton an Einsamkeit und Essstörungen.
Wem es in Washington zu langweilig ist, der fährt nach Berlin. Mit dem Auto braucht man nur drei Stunden. Und das ist kein Spuk - anders als vieles andere in Berlin, Maryland.
Auf einem Symposion in Erlangen sprechen chinesische und deutsche Literaturwissenschaftler über Gao Xingjian. Das Bild des Literatur-Nobelpreisträgers aus dem Jahr 2000 könnte nicht unterschiedlicher sein.
Sechs Jahre hat Kate Bush darüber gebrütet, wie viele Bedeutungen „Schnee“ hat; jetzt präsentiert sie, musikalisch ansprechend, die Lösung: sehr viele.
Mick Baumeister hat ein Tonstudio in Schwäbisch Gmünd und viel Erfolg mit seiner Filmmusik. Psychothriller sind seine Spezialität, aber er untermalt auch Liebesfilme.
Ein Film im Ersten deutet den VW-Skandal um: Der verurteilte Peter Hartz wird plötzlich vom Täter zum Opfer. Die Beweisaufnahme ist skandalös dürftig.
Im Frühjahr ließ die Regierung zehn Atomkraftwerke abschalten. Was ist aus ihnen geworden? Innenansichten aus dem AKW Isar 1.
Nachrichten aus einem nahen Land: Karl Dedecius hat die Quintessenz seiner fünfzigbändigen „Polnischen Bibliothek“ in eine lohnende Anthologie gepackt.
Nachdenkliche Depressionsballade für drei Stimmen: In Jan Böttchers „Das Lied vom Tun und Lassen“ kämpfen ein Musiklehrer und seine Schülerin gegen den Verlust der Jugend.
Steffi Jones hat der Frauen-WM ein Gesicht gegeben. Als DFB-Direktorin kümmert sie sich wieder verstärkt um den Nachwuchs.
Wer war das Genie hinter Shakespeares Werk? Roland Emmerichs „Anonymus“ sucht es in höchsten Kreisen. Aber man glaubt dem Film nicht, was er zeigt.
In einer nach den Sternen greifenden Welt zählte er zum avantgardistischen Underground: J.G. Ballards Autobiographie zeigt den Science-Fiction-Meister als großen Realisten.
Als einer der bedeutendsten Protagonisten der polnischen Gegenwartskunst stellt Paweł Althamer immer wieder die Grenzen des Kunstbetriebs in Frage. Seine Auftragsarbeit ALMECH lässt das Deutsche Guggenheim jetzt eine der spannendsten und radikalsten Transformationen seiner Geschichte erleben: Althamer macht die Ausstellungshalle zur Fabrikhalle, in der lebensgroße skulpturale Porträts der Besucher gefertigt werden. Monika Szewczyk stellt den Künstler und sein außergewöhnliches Projekt für Berlin vor.
Was will ich? Was kann ich? Welcher Job passt dazu? Wie man Antworten auf diese Fragen erhält, erzählt die Berliner Berufsberaterin Uta Glaubitz im Interview.