Einfluss nicht gesucht, Kontemplation im Angebot
Unvoreingenommenheit ist seine größte Tugend: Der ungarische Schriftsteller György Konrád gibt in seinem Essaytagebuch „Das Pendel“ Auskunft über sich selbst.
Unvoreingenommenheit ist seine größte Tugend: Der ungarische Schriftsteller György Konrád gibt in seinem Essaytagebuch „Das Pendel“ Auskunft über sich selbst.
„Mutti, Mutti, er hat überhaupt nicht gebohrt.“ Tut er es doch, hat der Zahnarzt des Jahres 2012 moderne Behandlungseinheiten zur Verfügung, die mit dem Marterstuhl von einst nur wenig gemein haben.
Agnieszka Holland ist wieder Oscar-Kandidatin und pendelt zwischen der Bretagne, Kalifornien und Polen. Wir treffen sie in ihrer frisch bezogenen Warschauer Wohnung.
Roger Köppel ist der umstrittenste Journalist der Schweiz. Mit seiner „Weltwoche“ attackiert er den linksliberalen Mainstream - und geht ein hohes Risiko ein.
Im Prozess um die Morde in Krailling geht es auch um ein mögliches Motiv. Hat der Angeklagte seine beiden Nichten umgebracht, um ans Erbe der Schwiegereltern zu kommen?
Kilchs neues Brillengestell war zweifelsohne eine Herausforderung. Die Rundungen erinnerten ihn an die Fernsehgeräte der fünfziger und sechziger Jahre. Er sah aus wie die Kompetenz in Person, und dabei noch lässig.
Punker als Retter: Aus Liebe zu Düsseldorf sind die „Toten Hosen“ als erste Mitglieder dem „DEG-Club“ beigetreten und haben ein Trikot entworfen, um den Eishockey-Verein zu unterstützen.
Im Schatten von Tolstoi und Dostojewskij ist er lange übersehen worden: Nun laden zwei großartige Prosatexte in deutscher Neuübersetzung dazu ein, den russischen Nobelpreisträger Iwan Bunin wiederzuentdecken.
Lust als Strategie des Überlebens: Der Roman „35 Tote“ von Sergio Álvarez ist die epische Chronik eines halben Jahrhunderts Bürgerkrieg in Kolumbien, die das barocke Vanitas-Motiv ins Gegenteil dreht.
Berlin hat viele Gesichter. Das will die Imagekampagne "be Berlin" zeigen. Eines davon gehört zu Stefanie-Lahya Aukongo.
Kein Mensch muss Sklave seines Umfelds sein: Wilhelmine von Bayreuth hatte eine schwere Kindheit in einem kriegslüsternden Elternhaus, und wurde dennoch eine angenehme Erscheinung, während ihr Bruder Europa mit Kriegen überzog.
Zu seinen Lebzeiten wollte niemand John Kennedy Tooles Roman lesen. Danach wurde „Die Verschwörung der Idioten“ zum Klassiker. Das liegt vor allem an seinem irrwitzigen Figurenensemble - allen voran der Held.
Er hat das historische Erzählen über sich selbst aufgeklärt: Zu seinem achtzigsten Geburtstag legt der große Umberto Eco einen neuen Roman vor und zeigt, wie man das Wissen der Welt zu Literatur macht.
Gerade Michael Jacksons zweite Lebenshälfte war überschattet von Pleiten, Pech und Peinlichkeiten. Während Chirurgenhände sein Aussehen nach und nach völlig veränderten und ihn stets ein Affe begleitete, führte er auf seiner Märchenranch Neverland ein skurriles Eremitendasein.
Bislang ist der neue EZB-Chefvolkswirt Peter Praet zurückhaltend aufgetreten – eine gute Wahl ist er trotzdem. Er hat zwar nie öffentlich gegen den Kauf von Staatsanleihen opponiert, aber darauf gedrungen, sie möglichst gering zu halten.
Entschlüpft sind die witzigen Verehrer zarter Frauenleiber der Phantasie von Dada und Surrealismus. Derzeit besuchen Georges Hugnets schelmenhafte Ungeheuer die Ubu Gallery in New York.
Christopher Bailey hat es geschafft, der leicht angestaubten Marke Burberry zu einem Rockstar-Image zu verhelfen, ohne die traditionelle Herkunft zu leugnen.
Sie schenkte den Frauen bequeme Hosen, Modeschmuck aus falschen Perlen und das kleine Schwarze: Der Look von Gabrielle Coco Chanel zählt noch immer zu den meistkopierten der Welt.
„Wenn ich aufstehe, gehe ich ins Atelier und arbeite, arbeite, arbeite.“ Domenico Dolce, der kahlköpfige Teil des Designer-Duos „Dolce & Gabbana“, ist kein Freund von Small Talk. Während sich sein Ex-Geliebter und Immernoch-Geschäftspartner gerne weltmännisch gibt, ist Dolce auf dem Boden geblieben.
Wer aus den Alpen kommt, kann über den Taunus nur lachen. Die Oper Frankfurt aber hat es den beiden neuen Ensemblemitgliedern Daniel Schmutzhard und Martin Mitterrutzner angetan.
Mitt Romney will amerikanischer Präsident werden. Sein Vermögen hat er mit Private Equity gemacht. Das könnte ihm jetzt zum Verhängnis werden.
Die schönsten Kolumnen Harald Martensteins, das letzte Buch Václav Havels, zwei Reisen zum ewigen Eis und ein Buch über den besten Sänger unter den Vögeln. Die F.A.Z.-Romane der Woche.
Sie war Model und Muse Karl Lagerfelds. Heute arbeitet Inès de la Fressange für die Schuhmarke Roger Vivier - als Hofnarr, wie sie sagt.
Der heroische Anführer steht auf der Liste der bedrohten Arten: Proteste organisieren sich heute ohne ihn. Wer sie verstehen will, muss sich an die Sache halten.
Mario Götze hat einen rasanten Aufstieg hinter sich. Der Dortmunder gilt als eine der großen Entdeckungen des Weltfußballs. Im Interview spricht er über Talent, Disziplin und sein Leben in neuen Sphären.
Ihr Kinderlein kommet, hieß es noch Samstagabend an Millionen Weihnachtsbäumen. Wenn sie aber da sind, ist bei Eltern der heutigen Generation oft guter Rat teuer. Die Familienschule kann helfen, sich auf „das neue Leben“ einzustimmen.
Ob Fichte, Nordmann- oder Nobilistanne: Der Weihnachtsbaum verrät über die Menschen, die ihn schmücken, viel mehr, als sie denken.
Keine Anleitung zum stilvollen Trauern und behaglichen Altwerden: Joan Didions Buch „Blue Nights“ ist eine unerbittliche Abrechnung mit dem Leben und dem Tod.
Sie war zeitlos wie die Themen, die sie besang: Zum Tod der kapverdischen Sängerin Cesária Évora.
Zufälle gibt es für ihn nicht: In einem jetzt erschienenen Gesprächsband lernt man den faszinierenden Autor W.G. Sebald noch ein Stückchen besser kennen.
Er war das komische Charaktergesicht einer verlorenen, um ihre Jugend betrogenen Generation. Mit 84 Jahren ist der Schauspieler Walter Giller nun in Hamburg gestorben.
Die Berliner Republik in Aufruhr. Das war das Thema gestern bei „Beckmann“. Wir erlebten die Souveranitätserklärung der Medien gegenüber der Politik. Das kommt bekanntlich nicht jeden Tag vor.
Nagib Machfus zeigt uns das junge Kairo, C. W. Bauer dichtet über Verflossene und Petrow und Ilf mokieren sich über hässliche Pilze in Chicago: Die F.A.Z.-Romane der Woche.
Der Hut gehörte über viele Jahrhunderte hinweg zum Mann wie seine Männlichkeit und vor kurzem noch zum Bürger wie seine Bürgerlichkeit. Wo ist er geblieben?