Das Schweigen des Fisches im dreckigen Teich
Wie viel Schuld trägt der Arzt? Im Prozess um den Tod von Michael Jackson haben die Geschworenen, die jetzt urteilen müssen, es ziemlich schwer.
Wie viel Schuld trägt der Arzt? Im Prozess um den Tod von Michael Jackson haben die Geschworenen, die jetzt urteilen müssen, es ziemlich schwer.
Der männliche Flügel der Berufspolitiker zahlt den Preis für die lange Herrschaft der Partei. Die wird CSU weiblicher als es die Grünen in deren besten Zeiten waren. Seehofer hat als Parteivorsitzender die Frauenquote befördert.
Zwischen Hochdruckhomogenisator und Zentrifuge: Ein Gespräch mit Nathan Myhrvold über seine „Modernist Cuisine“.
Wenn man im Alterungsanzug künstlich vergreist in Deutschlands ältester Stadt unterwegs ist, hat man nicht nur Spaß, sondern auch Visionen. Denn man sieht die Zukunft.
Ich bin nicht aggressiv. Oder doch? Ich trinke süße Softdrinks, also bin ich potentiell aggressiv, sagt eine amerikanische Studie. Waffenträger mögens klebrig.
Als Gastautor nimmt der Weinblogger Christoph Raffalt heute die Leser mit an Rhein und Mosel, wo so manche Pfalnze an Sonnenhängen wächst, die in harter Arbeit gewonnen werden will, und so gar nichts mit der industrialisierten Landwirtschaft zu tun hat, bei der einem das Grausen kommen kann.
Keine andere jüdische Gemeinschaft auf der Welt wächst so schnell wie die in Berlin. In der Hauptstadt erfahren Juden Gefühle der Fremdheit - und finden ein Stück Heimat.
Muammar al Gaddafi trat wie andere Staatschefs seiner Zeit an, um die arabische Welt in die Moderne zu führen. Doch der Aufbruch mündete in eine brutale Diktatur. Mit dem Ausbruch der „Arabellion“ endete auch seine Zeit.
Gebt ihnen ein Handy, aber erst, wenn sie vierzehn sind. Ansonsten sorgt dafür, dass Kinder kein iSpielzeug in die Hände bekommen, sonst landen sie im elektronischen Fegefeuer. Ein Plädoyer für die wirkliche Welt.
Die Verarbeitung von Trennungsängsten gelingt den Kleinen nicht immer. Erst allmählich wird klar, wie sich die Krippenbetreuung auf die Kinder auswirkt.
Gretchen Grosser unterrichtet die Sprache, die nur noch 2500 Menschen sprechen
Die Fälle von Missbrauch an Kindern und Jugendlichen gehen leicht zurück, wie eine neue Studie zeigt. Entwarnung wollen die Forscher aber nicht geben. „Jedes Kind, das Opfer wird, ist eines zu viel.“
Sie war Supermodel zu einer Zeit, lange bevor es Supermodels gab: Vera Gräfin von Lehndorff wurde als „Veruschka“ berühmt. Jetzt erzählt sie ihr Leben.
Die Schriftstellerin Hilde Spiel, geboren am 19. Oktober 1911, gestorben am 30. November 1990, war viele Jahre Kulturkorrespondentin der F.A.Z. Prägend für ihr Schreibleben wurde die Begegnung mit dem Romancier Heimito von Doderer.
So ein grosser Dichter kommt nicht aus dem Nichts, der muss schon irgendwie gemacht werden. Ohne die richtigen Schlagworte: Kein Kauf der Zielgruppe. Wer kein Genie ist, muss heute gar nicht mehr anfangen. Höchstleistungen sind beim Klappentexten gedordert, wenn der Autor gebührend gelobt werden soll.
Am Tag nach dem zweiten WM-Titel wirkt Sebastian Vettel nachdenklich. Sein Teamchef nimmt den Erfolg etwas leichter - und den Formel-1-Weltmeister auf die Schippe.
Erstmals seit fast drei Jahren ist wieder so etwas wie Siegeswille und Zuversicht sichtbar: Die hessische SPD präsentiert sich auf ihrem Kasseler Parteitag mit neuem Selbstbewusstsein.
Sie war die Verführerin in „Chocolat“ und die Pflegerin des „Englischen Patienten“: Schauspielerin Juliette Binoche spricht über das Leben, die Liebe und das Spiel.
Barack Obama hat sein erstes Kinderbuch geschrieben. Es spricht der Präsident - und es spricht der Vater: über beispielhafte Menschen mit Talenten oder Eigenschaften, die Amerika geprägt haben.
Nicht zu fassen, dass wir darauf Jahrzehnte warten mussten: Wilfried F. Schoellers Biographie Alfred Döblins schließt eine klaffende Lücke.
In seinem neuesten Buch setzt sich Roberto Zapperi seine eigene Kindheit unterm italienischen Faschismus zusammen. Diesmal ganz ohne historische Spurensuche.
Ob Schulden oder Sparfimmel: Wie wir mit unseren Finanzen umgehen, hat viel mit uns und unser Prägung im Elternhaus zu tun. Ein Interview mit Petra Bock, Coach, Dozentin an der FU Berlin und Autorin des Buchs „Nimm das Geld und freu ich dran“.
Enten hätte er züchten sollen: Der Schweizer Sänger, Komponist und Texter Stephan Sulke im Mozart-Saal der Alten Oper Frankfurt.
Meist stellt sie unnahbare oder leise Charaktere dar. An der Ermittlerin, die sie im „Tatort“ spielt, genießt Nina Kunzendorf die Abwechslung.
Antonia S. Byatt schenkt uns einen phänomenalen Bildungsroman, drei Jahre nach dem Welterfolg „Der weiße Tiger“ vermasselt Aravind Adiga sein neuestes Werk, und Thea Sternheim gelingt das Kunststück, 10.000 fesselnde Seiten Tagebuch zu schreiben. Die F.A.Z.-Romane der Woche.
Ilham Tohti ist Uigure und lehrt an einer Pekinger Universität. Der chinesischen Regierung ist er ein Dorn im Auge, weil er ihre Minderheiten-Politik kritisiert.
Das Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt ehrt die Schriftstellerin Marie Luise Kaschnitz aus Anlass ihres 110. Geburtstages mit einer Lesung am 5. Oktober. Mit zahlreichen Texten der Autorin schlägt die Veranstaltung einen Bogen ...
Antonia S. Byatt schenkt uns mit ihrem „Buch der Kinder“ einen historischen Roman über die Gegenwart.
PEKING, im September. Wenn Ilham Tohti in Ruhe reden will, verlässt er sein Büro im Institut für Wirtschaftswissenschaften an der Minzu-Universität in Peking und sucht auf dem Campus nach einer leeren Parkbank.
Als Julian Assange im Dezember 2010 mit Meldeauflagen und einer Fußfessel aus der Untersuchungshaft in einem britischen Gefängnis entlassen wurde, elektrisierte dies Verlage in aller Welt. Assange erklärte auf einer Pressekonferenz, ...
Auf der Pariser Exposition Universelle von 1900 wird der staunenden Weltöffentlichkeit die Technik des Dieselmotors und jene des Tonfilms vorgeführt. Die Metro fährt, Rolltreppen entführen in höhere Etagen.
Ein Sommertag in München. Auf dem Gärtnerplatz sitzen junge und berufsjugendliche Menschen, Anfang zwanzig bis Ende dreißig. An einen Baum gelehnt, parkt eine Vespa ET2. Eine Frau mit langem blonden Haar hat sich eine übergroße Sonnenbrille im Butterfly-Design auf die Nase gesetzt.
Investoren aus Angola sind auf Schnäppchenjagd im schuldengeplagten Portugal. Portugals ehemalige Kolonie ist über Präsidententochter Isabel dos Santos bestens an der Lissaboner Börse investiert. Ähnlich verhält es sich mit Brasilien.
h.r. DARMSTADT/BENSHEIM. Erst vor wenigen Wochen hat die im südhessischen Bensheim ansässige Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie ihren Jahrespreis vergeben, der unter anderem an den Lernbauernhof auf dem Darmstädter Hofgut Oberfeld ging.