Brutal im Vatikan
Im Vatikan weiß niemand, wem er noch vertrauen kann. Der Papst ist das Opfer einer Intrige, weil er der klerikalen Vertuschung den Kampf angesagt hat. Selbst um sein Leben wird gefürchtet.
Im Vatikan weiß niemand, wem er noch vertrauen kann. Der Papst ist das Opfer einer Intrige, weil er der klerikalen Vertuschung den Kampf angesagt hat. Selbst um sein Leben wird gefürchtet.
Ob Calvinisten oder Jesuiten, Nazis oder Stalinisten: Zensoren hatten immer zu tun. Werner Fuld hat jetzt eine große Geschichte der Buchverbote verfasst.
Die katholische Kirche darf eine lesbische Kindergarten-Leiterin nicht während der Elternzeit entlassen. Das entschied das Augsburger Verwaltungsgericht. Auch Religionsgemeinschaften müssten sich an die Schutzfristen des Staates halten, hieß es.
Seit Wochen spielen Unbekannte italienischen Medien geheime Dokumente aus dem Vatikan zu. Um Unrecht aufzudecken, sagen sie. Geht es wirklich darum?
Die Documenta 13 will während der Ausstellung keine kirchliche Kunst im öffentlichen Raum in Kassel dulden. Anlass des Streits ist eine Holz-Skulptur von Stephan Balkenhol.
Roncalli-Direktor Bernhard Paul schafft es im neuen Programm, Artistik, Anspruch und Stil zu vereinen, ohne aufzutrumpfen. Allein Clown David Larible ist einen Besuch wert.
In Spanien muss die katholische Kirche keine Grundsteuern für deren Grundeigentum und Immobilien bezahlen. Jetzt wollen die spanischen Sozialisten die Kirche stärker in den Kampf gegen die Finanzkrise einbinden.
Der Priestermangel verändert die Gestalt der katholischen Kirche in Deutschland: Immer mehr Gemeinden werden zusammengelegt. „Was würde Jesus zu XXL-Pfarreien sagen?“, fragt ein Fürbittzettel auf dem Katholikentag.
Nichts befreit so sehr aus der Armut wie wirtschaftliches Wachstum. Das hat der Freiburger Erzbischof Zollitsch nicht bedacht, als er auf dem Katholikentag predigte: „Mit dem immer neuen Ruf nach mehr Wachstum brechen wir die weltweite Ungerechtigkeit nicht auf.“ Doch, Exzellenz!
Hannelore Kraft ist es in Nordrhein-Westfalen gelungen, Wähler für die SPD zu gewinnen, ohne die Grünen zu schwächen. Eine Analyse der Wähler und ihrer Wanderungen.
In Niederrad hat die Fraport versucht, mit Ausbaugegnern und Fluglärmkritikern ins Gespräch zu kommen. Ohne großen Erfolg.
Das allerälteste Netzwerk im neuesten Medium: Wie die Kirche auf Facebook feiert. Eine Heimsuchung.
Papst Benedikt XVI. hat auf dem römischen Petersplatz seine Osterbotschaft verkündet und den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ gespendet. Mit Blick auf die Lage in Syrien forderte der Papst ein Ende des Blutvergießens.
Vom Babylon der Päpste zum Labor der historischen Moderne: Ein Band widmet sich Rom-Bildern deutscher Protestanten im neunzehnten Jahrhundert.
Was bleibt von dem Besuch des Papstes in Mexiko? Den Dissidenten blieb er jedes Wort der Anerkennung und Ermutigung schuldig. Stattdessen stärkte er jenen Kräften den Rücken, die an einer Kirche im und von Gnaden des Kommunismus gefallen finden.
Papst Benedikt XVI. und der frühere kubanische Präsident Fidel Castro führen ein lebhaftes und herzliches Gespräch. Vor allem der „Maximo Lider“ stellt Fragen, der Papst antwortet.
Papst Benedikt XVI. hält zum Abschluss seiner Mittelamerika-Reise vor Hunderttausenden Gläubigen eine feierliche Messe in Havanna. Am Abend trifft er den früheren kubanischen Präsidenten Fidel Castro.
Papst Benedikt XVI. ist in Santiago de Cuba von Präsident Raúl Castro mit militärischen Ehren empfangen worden. Der Papst mahnte Fortschritte in den Beziehungen zwischen der Kirche und der Regierung in Havanna an.
Hinter der Selbstbestimmungsrhetorik: Emmanuel J. Bauer zeigt Wege zu einem humanen Umgang mit dem Suizid.
Mit „Nightfever“ werben junge Christen vor dem Frankfurter Dom für ihren Glauben. „Wenn wir nur einen Menschen heute dazu bewegen, sich wieder mehr mit Gott auseinanderzusetzen, dann hat sich das für uns gelohnt.“
Weltweit ist die anglikanische Gemeinde tief gespalten. In England ist die Kirche außerdem so stark wie nirgends sonst mit der staatlichen Hoheit verwoben. Darum wird ihre Zukunft davon abhängen, wie sie sich zum Staat und zur Gesellschaft positioniert.
Mit einer Überführung ihrer Gesellschafteranteile in eine Stiftung behielte die katholische Kirche die Möglichkeit, auf die Angebote der Verlagsgruppe „Weltbild“ weiterhin Einfluss zu nehmen.
Damit hatte Reinhold Schweppe nicht rechnen können. Als der neue Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl am 7.
Zeugnisse von Lebensgefühl und Religion auf Papier: München präsentiert eine exzellente Ausstellung römischer Barockzeichnungen. In der Pinakothek der Moderne.
Im Herbst haben die deutschen Bischöfe ihr Medienunternehmen Weltbild zum Verkauf gestellt. Jetzt geht es um die soziale Verantwortung. Vielleicht finden sie deshalb einen dritten Weg.
Ein Symposium als historisches Ereignis: Der Papst und seine engsten Mitarbeiter haben verstanden, welche Zerstörungskraft dem sexuellen Fehlverhalten des Klerus innewohnt.
Weihnachten gilt als Signal für den Aufbruch - auch für die katholische Kirche in Deutschland, die sich 2012 auf einem Katholikentag neu erfinden will. Aber wie?
In den Niederlanden sind in Einrichtungen der katholischen Kirche nach Angaben einer unabhängigen Kommission zwischen 1945 und 2010 „mehrere zehntausend Minderjährige“ sexuell missbraucht worden.
Die Bischöfe wollen nicht nur den Schmuddelkram loswerden, sondern gleich ihren ganzen profitablen Verlag. Die Kirche soll sich lieber um ihr Kerngeschäft kümmern, statt Bücher zu verkaufen.
Die Katholische Kirche will sich aus der Weltbild-Verlagsgruppe zurückziehen. Für das Nachdenken über die Frage, wie ein dritter Weg aussehen könnte, fehlt es den deutschen Bischöfen derzeit weniger an Geld als an Geist.
Einrichtungen der katholischen Kirche dürfen Angestellten fristlos kündigen, wenn diese den Papst beleidigen. Das hat das Landessozialgericht Baden-Württemberg entschieden.
Irland hat seine Botschaft im Vatikan geschlossen. Die Regierung in Dublin bestritt einen Zusammenhang zum Missbrauchsskandal in der irischen Kirche. Grund seien Sparmaßnahmen.
Menschen in vielerlei Lebenslagen persönlich beistehen, ein einfaches Leben führen und sein Amt nicht hierarchisch-autoritär ausüben - diese drei Haltungen sind Ulrich Katzenbach, Pfarrer von Beruf, besonders wichtig.
Papst Benedikt XVI. ist dem Professor Joseph Ratzinger treu geblieben: Seine „Freiburger Rede“ über den Zustand der Kirche in Deutschland hat er fast wörtlich vor allem mit Vorträgen und Aufsätzen aus dem Jahr 1969 bestritten.
Nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. zieht die katholische Kirche in Deutschland eine positive Bilanz und sieht sich ermutigt, den „Weg der Erneuerung“ weiterzugehen. Der grüne Ministerpräsident Kretschmann und der Tübinger Theologe Hans Küng sind dagegen enttäuscht.
Benedikt XVI. hat seinen viertägigen Besuch in Deutschland mit einem Plädoyer für einen Verzicht der katholischen Kirche auf Macht und Privilegien beendet. Nötig sei eine „Entweltlichung“. Forderungen nach einer Reform weist der Papst zurück.