Kagida-Gründer muss Strafe zahlen
Wegen Volksverhetzung muss der Gründer der Kasseler Pegida-Bewegung eine hohe Strafe zahlen. Doch der Angeklagte streitet ab, er hätte zu der Zeit gar nicht auf Facebook zugreifen können.
Wegen Volksverhetzung muss der Gründer der Kasseler Pegida-Bewegung eine hohe Strafe zahlen. Doch der Angeklagte streitet ab, er hätte zu der Zeit gar nicht auf Facebook zugreifen können.
Seit mehr als 25 Jahren führt Udo Steinbeck über Darmstadts jüdischen Friedhof. Für ihn ist es ein „lebendiger Ort, der Geschichten erzählt“.
Er begrüßt den nationalen Ruck durch die Gesellschaft: Die intellektuelle Galionsfigur der polnischen Rechten ist ein Wutschriftsteller.
Claude Lanzmann, der Regisseur von „Shoah“, war im Hotel in Berlin und entdeckte, dass Israels Ländervorwahl fehlt. Ein Versehen, keine Absicht, sagt das Kempinski. Doch ist das alles?
Sie wollen nach Israel telefonieren? Diese Nummer gibt es hier nicht: Claude Lanzmann, Regisseur von „Shoah“, über eine verstörende Erfahrung in einem vornehmen Hotel mitten in Berlin.
Religiöse Konflikte vertreiben Investoren, die Scharia verhindert Vertrauen. Wie der Nahe Osten trotzdem wirtschaftlich voran kommen könnte, sagt der Wirtschaftswissenschaftler und Islamkenner Timur Kuran im Interview.
Ein Skandalurteil erster Klasse: Das Oberlandesgericht in Naumburg spricht den NPD-Politiker Hans Püschel frei, der den Holocaust als Märchen hinstellt.
Fast jeder zehnte Einwohner Berlins ist muslimisch, jeder zweite davon ein Deutscher. Wie geht die Stadt damit um? Ein Gespräch mit Berlins Bürgermeister Müller und der stellvertretenden Außenamtssprecherin Chebli über den Islam in Deutschland.
Er galt als Unterhaltungsautor, doch der eigene Anspruch war höher: Mosche Ya’akov Ben-Gavriêls Roman „Jerusalem wird verkauft“ erzählt vom Ersten Weltkrieg in Palästina.
Bei Facebook soll sich ein AfD-Politiker des Landkreises Kassel zum Zentralrat der Juden geäußert haben. Finden lassen sich die Einträge nicht mehr. Die Fraktion des Kreistages hat er verlassen.
Als dritter Papst hat Franziskus das frühere deutsche Vernichtungslager Auschwitz besucht. Still gedachte er der Opfer – eine Rede wie Johannes Paul II. oder Benedixt XVI. hielt er nicht.
Sollten wir Minderheiten schützen oder universelle Menschenrechte einfordern? Bei der Entscheidung dieser Frage lohnt ein Blick auf die jüdische Geschichte.
Selbstaufopferung und Selbstanmaßung göttlicher Macht: Worin der fundamentale Unterschied zwischen den von den Dschihadisten als Märtyrer verherrlichten Attentätern und den Märtyrern des Judentums und des Christentums besteht. Ein Gastbeitrag.
Das war zu subversiv für die Sowjetunion: Ilja Ehrenburgs satirischer Roman „Das bewegte Leben des Lasik Roitschwantz“ wird endlich wieder aufgelegt.
Ist es in Ordnung, wenn ein Mann einer Frau aus religiösen Gründen nicht die Hand gibt? Und was sagt der Islam überhaupt zum Thema Händeschütteln? Stimmen von Muslimen.
Im französischen Fernsehen versucht Claude Lanzmann, den kürzlich verstorbenen Elie Wiesel als moralische Instanz des Gedenkens zu demontieren. Der „Shoah“-Regisseur wird zum willigen Helfer der Auschwitz-Lügner.
Zwei „Tagesspiegel“-Reporter geben sich auf der Fanmeile in Berlin als Freunde Israels zu erkennen. Dreimal darf man raten, was passiert. Sie werden beschimpft, bespuckt und müssen flüchten.
Der Holocaust wird neuerdings als Projektionsfläche für die Gender Studies genutzt – mit fragwürdigen Befunden. Ein Einspruch.
Was genau macht die türkische Identität aus? Auch wenn Präsident Recep Tyyip Erdogan das Ganze über einen Bluttest ermitteln würde, ist die Antwort in der vielschichtigen Geschichte des osmanischen Reiches zu suchen.
Der „Islamische Staat“ erklärt nun auch Saudi-Arabien den Krieg. Mit dem Anschlag auf die Prophetenmoschee kehrt er zu den Wurzeln des wahhabitischen Islams zurück.
Die Vergangenheit hat Elie Wiesel nie losgelassen, sie nahm ihn aber auch nicht gefangen. Für den Holocaust-Überlebenden, Friedensnobelpreisträger und Buchautoren bedeutete sie die Verpflichtung, bis zuletzt an einer besseren Welt zu arbeiten.
In einer ungewöhnlich langen Erklärung hat der amerikanische Präsident dem verstorbenen Elie Wiesel gedankt. Weltweit herrscht Bestürzung über den Tod des Friedensnobelpreisträgers und Holocaust-Überlebenden.
Der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Mit ihm geht nicht nur ein unermüdlicher Kämpfer gegen das Holocaust-Vergessen, sondern auch ein großer Autor und Philanthrop.
Die „Jüdische Allgemeine“ feiert ihren siebzigsten Geburtstag. Als sie 1946 gegründet wurde, hätte keiner gedacht, dass es die Zeitung so lange geben würde. Doch sie ist eine vitale Stimme in Deutschland. Ein Redaktionsbesuch.
Auch das Attentat in Orlando sollte die Tat eines Einzeltäters sein, der die Religion nur zu seiner Rechtfertigung missbraucht – ein gängiges Erklärungsmuster. Wie glaubhaft ist es? Ein Gastbeitrag.
Der türkische Justizminister spricht von einem Selbstmordanschlag. Weitere zwanzig seien verletzt worden. Kanzlerin Merkel spricht den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.
Wollen sie Israel auslöschen? Wollen sie Frieden? Eins ist sicher: Die undurchschaubare Bewegung BDS verbreitet mit ihren Boykottaufrufen auch viel zu viel Hass.
Ein Professor der Universität Greifswald gibt einem „Reichsbürger“ ein Podium. Der Anhänger der extremistischen Bewegung darf im Hörsaal gegen die Bundesrepublik und Juden polemisieren.
Antisemitismusforscher Marcus Funck bietet sich als Gutachter für die AfD in Stuttgart an. Was er von den Schriften von Wolfgang Gedeon hält, sagt er im FAZ.NET-Gespräch.
Wer ist hier überhaupt ein Mensch? Gavriel Savit geht mit „Anna und der Schwalbenmann“ das große Wagnis eines Holocaust-Romans für Jugendliche ein.
Trude Simonsohn ist 95 Jahre alt. Noch immer folgt sie Einladungen, Schülern von ihren Erlebnissen im KZ und ihrem Überleben zu erzählen. Nun wird die Frau aus Olmütz Ehrenbürgerin.
Wie sich in der AfD binnen weniger Tage vier Putschversuche ereigneten – und warum die Partei nicht umhin kommen wird, die nächsten Monate mit Ränkespielen zu verbringen.
Wo Goethe seine Lili traf und seine Mutter Zuflucht suchte: Einst war Offenbach den Frankfurtern ein Refugium. In seinen Überresten lässt sich noch heute gut leben.
Politisch korrekt diskriminieren: Mit dem empfangsarmen EDGEland hat der Hauptstädter in Bewegung stets ein Opfer, auf das er voll Verachtung herabblicken und sich wie Uropa auf der Reichsautobahn fühlen kann.
Wie denken die türkischen Einwanderer in Deutschland über Integration und Religion? Eine neue Umfrage offenbart starke Unterschiede zwischen den Generationen.
In ihre Sprache ziehen deutsche Begriffe ein, und die Demokratie des Nachbarn ist gar nicht schlechter als die eigene: Warum die Niederländer zu ihrer eigenen Verblüffung auf einmal die Deutschen mögen.