Banken schaffen Wohlstand
Es ist in Mode kommen, die Banken zu verteufeln. Dabei waren wir noch nie so sehr auf sie angewiesen wie heute.
Es ist in Mode kommen, die Banken zu verteufeln. Dabei waren wir noch nie so sehr auf sie angewiesen wie heute.
Für viele Historiker war die Habsburgermonarchie lange ein Feindbild. Das ändert sich gerade – und damit auch das Bild des „ewigen Kaisers“.
Ungarns Rechtsextreme fordern die Partei des Ministerpräsidenten heraus. Dabei soll ein Imagewandel helfen, der aus vielen Gründen wenig glaubhaft ist.
Keiner der vielen mindestens ebenso gefährlichen Weltkonflikte beschäftigt die amerikanische Linke so sehr wie der palästinensisch-israelische. Diese Disproportionalität ist weder nur links noch exklusiv amerikanisch.
Die wenigen in der DDR lebenden Juden bekamen das ihnen gegenüber geschürte Misstrauen vielfältig zu spüren. Ihr Verfolgungsschicksal wurde weitgehend ignoriert und tabuisiert, Restitutionszahlungen für die Überlebenden des Holocaust wurden kategorisch abgelehnt.
Spuren von Resistenz oder widerständigem Handeln, die Franz von Papen 1952 den Memoirenlesern weismachen wollte, hat es nicht gegeben. Der Lackmustest für die Beteiligung an der nationalsozialistischen Gewaltpolitik ist immer die Beteiligung an der Judenvernichtung.
„Juden unter uns!“: Auf Facebook haben Neonazis am Jahrestag der Pogromnacht die Adressen von Synagogen, jüdischen Kindergärten und koscheren Restaurants in Berlin veröffentlicht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Ein Schweigeweg erinnert in Mayen an jüdisches Leben. Als Judith Levi davon erfuhr, reiste die in Amerika lebende Enkelin eines Rabbi in das Land der Vorfahren
Der Germanistik-Professor Winfried Frey hat das Bundesverdienstkreuz bekommen. Er setzt sich für die Aussöhnung von Christen und Juden ein.
Tarnopol, das heutige Ternopil, war 1914 von den Russen besetzt worden. Im Sommer 1917 erobern die Mittelmächte die Stadt zurück. Aus den Ruinen berichtet die Frankfurter Zeitung vom 28. Juli 1917.
Ein Dorf im Osten. Die Menschen hier haben keine Arbeit. Deshalb suchen sie Beschäftigung. Mit Angeln, Äpfeln, Alkohol. Und vielleicht mit dem rechten Denken? Drei Tage in der harten Ex-DDR-Realität.
Ein Spielfilm über das Massaker von Wolhynien im Jahr 1943 bringt eine Tragödie wieder ins Gedächtnis, die Polen und Ukrainer schmerzlich verbindet – und noch immer unversöhnlich trennt.
Vor 75 Jahren rollte der erste Deportationszug mit mehr als tausend Frankfurter Juden ins besetzte Polen. Unter den Opfern waren auch die Eltern von Ernst Valfer.
Sie führen den größten amerikanischen Hersteller für Naturseife. Nun haben Mike und David Bronner in Deutschland nach den Wurzeln ihres Unternehmens gesucht. Über ein Familientreffen der besonderen Art.
Die Familiengeschichte von Anita Raja, der Autorin hinter dem Pseudonym Elena Ferrante, führt in die Abgründe der europäischen Vergangenheit. Ihre Mutter, eine Jüdin aus Worms, musste als Kind mit ihren Eltern nach Italien fliehen.
Ärger durch seine Provokationen nimmt Rodrigo Duterte in Kauf. Doch nach einer Holocaust-Entgleisung macht der philippinische Staatschef einen Rückzieher.
Wieder Ärger um den philippinischen Präsidenten Duterte. Er verglich seinen mörderischen Kampf gegen Drogendealer mit dem Holocaust. Die Empörung ist groß – und Duterte legt jetzt nach.
Jetzt nimmt sich der unmögliche philippinische Präsident Duterte auch noch Hitler zum Vorbild. Die Reaktionen folgen prompt. Die Botschafterin wird ins Auswärtige Amt gebeten.
Linksterroristische Entführer aus Frankfurt haben 1976 in Entebbe israelische Geiseln ausgesondert. Eine Ausstellung beschäftigt sich nun noch einmal mit dieser „Juden-Selektion“.
Prominente aus aller Welt haben Schimon Peres’ Beisetzung begleitet. Amerikas Präsident Obama redete den Politikern ins Gewissen: „Die Verantwortung liegt in den Händen der nächsten Generation Israels.“
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte verteidigt seinen gnadenlosen Anti-Drogen-Kampf: Wie Hitler die Juden „massakriert“ habe, so wolle er Drogenabhängige „abschlachten“.
Babyn Jar war das größte Massaker im Zweiten Weltkrieg. Vor 75 Jahren ermordeten SS und Wehrmacht 33.771 ukrainische Juden. Bundespräsident Gauck gedenkt in Kiew der Opfer und lenkt den Blick auf die Verbindung in die Gegenwart.
Drei Rabbiner sind in der Westend-Synagoge ordiniert worden. Die Jüdische Gemeinde gewinnt ihre alte Stärke zurück. Doch den Präsidenten des Zentralrats der Juden treiben einige Sorgen um.
Drei orthodoxe Rabbiner sind in Frankfurt ordiniert worden. Dies grenzt wie das wieder rege jüdische Leben in Deutschland an ein Wunder. Aber: Wie nahe die AfD am Antisemitismus gebaut ist, sieht man an den Vorfällen in Stuttgart.
In London erlebte Iwan Maiski von 1932 bis 1943 fünf Premierminister und drei Könige, traf sich mit Schriftstellergrößen wie George Bernard Shaw und H.G. Wells. Die meisten Gespräche gab er in direkter Rede wieder - als gelte es, die Vorlage für ein Theaterstück oder Filmdrehbuch zu liefern.
Es war seine Lebensaufgabe, öffentlich gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus zu kämpfen. Nun ist der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer, der sich mit eindringlichen Worten, aber auch mit viel Charme für eine Versöhnung einsetzte, im hohen Alter gestorben.
Wird ein Jude automatisch Mitglied der Jüdischen Gemeinde, wenn er nach Frankfurt zieht? Diese Frage hat sogar das Bundesverfassungsgericht beschäftigt. Nun ist ein endgültiges Urteil gefallen.
Vergangenheitsbewältigung als Heimatfilm: Der Regisseur Jo Baier sucht in „Bergfried“ nach der richtigen Mischung aus Alpenromantik und düsterer Weltkriegs-Geschichte. Findet er sie?
Im Flughafen kann man auch beten. Für Juden, Christen und Muslime gibt es mehrere Räume. Aber nur die beiden großen Kirchen haben ihr eigenes Personal.
Litauen gedenkt eines Massakers an Juden, und sogar die Präsidentin will dabei sein. Das ist für das Land, das lange über die Pogrome schweigen wollte, ein großer Schritt.
Der grenzenlose Patriotismus der polnischen Regierung hat längst auch die Geschichtspolitik erfasst. Kritiker erkennen darin Revisionismus, der Jüdische Weltkongress protestiert.
Im Namen politischer Korrektheit fordern Kritiker die Beseitigung irritierender Kunstwerke aus dem öffentlichen Raum. Was nicht in unser Weltbild passt, gilt zunehmend als unzumutbar, wie an einem Fall in Wittenberg zu sehen ist.
Entgegen früheren Schätzungen gehen die neuesten Befunde von rund 200 000 bis 250 000 deutschen und österreichischen Tätern des Holocausts aus. Hinzuzufügen ist noch eine große Zahl ausländischer Kollaborateure, die in Hilfspolizei-Formation an den Tötungen mitwirkten.
Die Flüchtlingsfrage spaltet die Deutschen, sie spaltet Europa. Nun, da sich mit sinkender Flüchtlingszahl die Emotionen etwas gelegt haben, ist eine Inventur der Argumente angebracht, um die gesellschaftliche Atmosphäre etwas zu entgiften.
Obwohl nicht weit weg vom Deutschen Reich, scheint Polen ein fremdes und unbekanntes Land zu sein, wie die Frankfurter Zeitung vom 3. September 1916 schreibt.
Ultraorthodoxe Juden und die arabische Minderheit treiben in Israel die Geburtenrate nach oben. Dabei tut der israelische Staat im Vergleich relativ wenig für seinen Nachwuchs.