Hamas ändert Haltung gegenüber Israel leicht
Hamas will ab sofort die Gründung eines Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 akzeptieren – zumindest zeitweise. Vom bewaffneten Widerstand gegen Israel rückt die Organisation allerdings nicht ab.
Hamas will ab sofort die Gründung eines Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 akzeptieren – zumindest zeitweise. Vom bewaffneten Widerstand gegen Israel rückt die Organisation allerdings nicht ab.
Der Psychoanalytiker Fethi Benslama ist einer der wichtigsten Islamismusforscher Frankreichs. Ein Gespräch über die psychischen Ursachen für Radikalisierung, Houellebecq und die Wahl.
Die Spuren der Bukowina: Paul Celans „Todesfuge“, das berühmteste Holocaust-Gedicht deutscher Sprache, erschien vor siebzig Jahren zuerst auf Rumänisch.
Hässliche Kräfte setzen auf Amerikas Präsident. Doch ihren Kurs stringent zu verfolgen, dafür ist Donald Trump zu faul. Er denkt über niemand anderen nach als sich selbst. Ein Gastkommentar.
Der Antrittsbesuch des Außenministers in Israel endete im Eklat. Ministerpräsident Netanjahu ließ das Treffen platzen. Von der Kanzlerin bekommt Gabriel nun Zuspruch. Auch der Zentralrat der Juden äußert sich.
Ein Brandsatz fliegt auf eine Synagoge – und Richter erkennen keinen Antisemitismus. Es mangelt an einer einheitlichen Definition. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden appelliert an die Bundesregierung. Ein Gastbeitrag.
Die jüdischen Gemeinden in Hessen verlieren Mitglieder. Zuletzt sind 4676 Mitglieder verzeichnet worden. Es gibt deutlich mehr Todesfälle als Geburten und Zuwanderer.
Die Bundeskanzlerin erhält die höchste Auszeichnung des amerikanischen Holocaust-Museums für ihr Engagement gegen das Vergessen.
Die Zuwanderung von Muslimen verunsichert die jüdische Bevölkerung in Deutschland. Judenfeindliche Botschaften im Netz lösen Angst vor Übergriffen aus. Die bedeutendste Trägergruppe kommt indes weiter aus dem Inland.
Der israelische Autor Tuvia Tenenbom liebt steile Thesen. Deutschland habe die Flüchtlinge nur aufgenommen, um besser zu sein als andere Nationen, sagt er im Literaturhaus.
Antisemitische Einstellungen bei muslimischen Flüchtlingen müssten aus Sicht des Zentralrats der Juden gezielter bekämpft werden. Bildungsministerin Wanka fordert mit Blick auf die Integration eine Begrenzung des Migrantenanteils in Schulklassen.
„Nicht mit dem Grundgesetz vereinbar“: Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hält nichts von einem generellen Kopftuchverbot. In einem Interview kritisierte er auch die geplante Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft.
Wir wissen viel über die Armen, aber wenig über die Reichen: Zeit für einen Ausflug zur deutschen Oberschicht. Und wo ballt sich mehr Wohlstand als am Tegernsee?
Provenienzforschung verweigert: Wie viele Fahrzeuge jüdischer Besitzer finden sich in Museen und Sammlungen?
Stehen in deutschen Technik-Museen Oldtimer, die einst Nationalsozialisten jüdischen Besitzern geraubt haben? Die Häuser verschließen vor der Herkunft ihrer Fahrzeuge seit langem die Augen – und behindern sogar die Aufklärung.
Mindestens 19 Deutsche werden in der Türkei festgehalten, einige seit Monaten. Die deutsche Diplomatie ist offenbar machtlos. Ein Betroffener schildert sein Leben im „Freiluftgefängnis“ namens Istanbul.
Ist Antisemitismus an deutschen Schulen weit verbreitet? Viele jüdische Eltern haben Angst, darüber auch nur zu reden – um die Kinder nicht zu gefährden. Manche tun es aber doch.
Für den ungarischen Ministerpräsidenten ist klar: Mit seinem Geld führt George Soros Übles im Schilde. Dabei nimmt es Orbán selbst nicht so genau, wenn es ums Finanzielle geht – und kennt auch sonst keine Skrupel.
Marcel Beyer hat ein Buch geschrieben über Tränen und Gründe, sie zu vergießen. Im Gespräch verrät er, warum es ausgerechnet mit einem Politiker in den achtziger Jahren beginnt.
Mit einem fragwürdigen Vergleich zwischen Adolf Hitler und Baschar al Assad bringt sich Trumps Pressesprecher in Bedrängnis. Ein Klarstellungsversuch floppte bereits. Kritik kommt auch aus Deutschland. Nun rudert Sean Spicer zurück.
In seinem Buch spricht er von Auschwitz als „Industriegebiet“ und von „manipulierter Holocaustgeschichte“: In Luxemburg muss sich ein Lehrer vor Gericht verantworten. Doch das Gericht ist nicht zu hören.
Die Zustimmung zur AfD sinkt, die Partei ist eingeklemmt zwischen Höcke- und Schulz-Effekt. Aus eigener Kraft kann sie den Trend nicht umkehren. Stattdessen muss sie auf das nächste Unheil hoffen.
Barrie Kosky weiß das Folkloristische in Modest Mussorgskis „Jahrmarkt von Sorotschinzi“ zu kaschieren: In seiner Inszenierung an der Komischen Oper Berlin setzt er ihm todernste Abstraktion entgegen.
Ein jüdischer Junge wird in Berlin antisemitisch beschimpft und verlässt die Schule. Im Interview erklärt eine Expertin, wieso die Beleidigung „Du Judenschwein“ nicht nur unter arabischstämmigen Kinder verbreitet ist – und wie Lehrer reagieren sollten.
Der Bericht jüdischer Eltern, die ihren Sohn wegen antisemitischer Anfeindungen von der Schule nahmen, sorgt für Aufsehen. Der Zentralrat der Juden fordert, Versäumnisse lückenlos aufzuklären.
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland warnt „eindringlich“ vor der AfD. Mit deren Wahlerfolg sei der „Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“
Es soll für jeden etwas dabei sein: Der Regisseur Sönke Wortmann hat sich für die ARD die Geschichte der Charité vorgenommen. Er erzählt von den Anfängen der modernen Medizin und - dreht eine Telenovela.
Ein Film über Geert Wilders attestiert dem Rechtspopulisten nicht nur Islamhass, sondern große Nähe zu Israel und dem Judentum. Das hat eine antisemitische Konnotation, die man nicht übersehen kann.
Oscar Schindler war nicht der einzige. Auch der Bergbauunternehmer Moritz Hochschild aus Biblis rettete wohl tausenden Juden das Leben, indem er sie nach Bolivien holte.
Vom Frankfurter Knabenchor nach Israel und zurück: Wie die Jewish Monkeys mit ihrem fröhlich-frivolen Klezmer-Punk das deutsche Publikum verblüffen. Da kann der große Durchbruch ruhig auf sich warten lassen.
In seinem historischen Roman überbrückt Stefan Hertmans mühelos tausend Jahre: „Die Fremde“ erzählt die Geschichte einer Flucht zur Zeit der Kreuzzüge und ist von brisanter Aktualität.
Mehdi Meklat galt in Frankreich als Vorzeigefigur der Integration. Doch unter Pseudonym verbreitete er Tiraden gegen Juden und Homosexuelle. Seine linken Unterstützer wollen nicht wahrhaben, wes Geistes Kind er ist.
Pastor Martin Niemöller registrierte nach 1933 die angeblichen innen- und sozialpolitischen „Leistungen“ der NSDAP und befürwortete den Austritt aus dem Völkerbund. Von Hitler trennte ihn die fehlende Bereitschaft, getaufte Judenchristen den Juden gleichzustellen.
Bombendrohungen, Beleidigungen, Hetze – in Amerika bricht sich der Antisemitismus Bahn. Doch Präsident Donald Trump fällt es schwer, sich klar und deutlich von Rechtsradikalen unter seinen Anhängern zu distanzieren.
Der Kopp-Verlag wurde mit Ufo-Büchern groß. Dann kam die Flüchtlingskrise. Seither sammeln sich um den Verlag Ufologen, Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker. Ein Besuch, der die Augen öffnet.
„Volksfeinde“, „globaler Krieg“, „Zerstörung des Staates“: Die Trump-Regierung und manche ihrer Mitglieder sind auch in ihrem Vokabular maßlos. Vieles daran erinnert an autoritäre und totalitäre Regime.