Er lügt nicht, er stiehlt nicht, er ist seriös!
Rumänien besinnt sich vor der Wahl auf einen deutschstämmigen Monarchen. Tugenden wie Bescheidenheit, Sparsamkeit und Pünktlichkeit stehen hoch im Kurs. Das politische Personal ist gewarnt.
Rumänien besinnt sich vor der Wahl auf einen deutschstämmigen Monarchen. Tugenden wie Bescheidenheit, Sparsamkeit und Pünktlichkeit stehen hoch im Kurs. Das politische Personal ist gewarnt.
In seinem letzten Roman hat der portugiesische Literaturnobelpreisträger José Saramago einen abenteuerlichen Tross durch das Hinterland seiner Heimat begleitet. Eine Spurensuche.
Wie erinnern, wo nichts mehr ist? Über Jahrhunderte war Polen Zentrum des jüdischen Lebens. In Warschau eröffnet ein Museum das die jüdische Geschichte erzählt - lebenszugewandt, obwohl es vom Tode weiß.
Gaza im Fadenkreuz: Schon kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs wird die Stadt von italienischen Kriegsschiffen beschossen. Viele der Bewohner fliehen, der Rest wird zwangsevakuiert.
In Jerusalem ist ein Baby getötet worden, als ein Palästinenser mit seinem Auto in eine Haltestelle fuhr. Der israelische Verteidigungsminister erhebt nun Vorwürfe gegen die Palästinenserbehörde: Sie befördere eine Kultur des „Dschiahad gegen Juden“.
Norbert Schwake ist Arzt und stammt aus Emmerich. Seit vierzig Jahren lebt er in Israel und ist längst Israeli geworden. In Nazareth kümmert er sich um den einzigen deutschen Soldatenfriedhof im Heiligen Land.
Das Asylverfahren ist nicht mehr das Maß aller Dinge bei der Aufnahme von Flüchtlingen, sondern der Katastrophenschutz. Warum wurden Hilfsorganisationen nicht viel stärker und viel früher eingebunden? Ein Kommentar
Ohne ihn wäre der FC Bayern München nicht geworden, was er ist: Kurt Landauer, der jüdische Vereinspräsident, entkam dem Holocaust und kehrte nach dem Krieg zurück. Die ARD zeigt seine Geschichte auf beeindruckende Weise.
Der Lette Herberts Cukurs war an der Ermordung Zehntausender Juden beteiligt. Nun geht er auf Tournee - als Figur in einem Musical. Eine moralische Instanz des Landes schlägt Alarm.
Seit 1990 ist der 3. Oktober unser Nationalfeiertag. Doch was ist da eigentlich passiert? Nichts, könnte man sagen. Die ganz großen Aufregungen, die Revolution im Osten und der Mauerfall, das war doch alles schon vorbei.
Ostjerusalem kommt nicht zur Ruhe. Palästinenser greifen die neu gebaute Straßenbahn an, die beide Teile der Stadt verbindet. Es könnte der Anfang weiterer Gewalt sein.
Wer in Israel heiraten möchte, muss religiös sein. Weil viele Paare das nicht sind, fliegen jedes Jahr Hunderte Israelis ins Ausland, um sich dort das Jawort zu geben.
In Israel wurde mit dem jüdischen Neujahrsfest auch das Jahr der Acker-Ruhe begrüßt. Doch eine Anordnung der Armee lässt es unruhig beginnen.
Ist Deutschland für Juden das sicherste Land in Europa? Oder können Antisemiten jetzt wieder offen ihren Hass verbreiten? In einer Podiumsdiskussion wurde nach Antworten gesucht.
Auf einem Aktionstag warnen Muslime und Juden vor Gewalt, Ausgrenzung und Rassismus. Bei der Kundgebung in einer Frankfurter Moschee betonten Vertreter der beiden Religionen die gemeinsamen Wurzeln.
1943 zerstörte die SS nach einer Gefangenenrevolte das Vernichtungslager Sobibor. Israelische Archäologen stießen nun auf die Grundmauern der Gaskammern - und fanden persönliche Erinnerungsstücke.
Die Kundgebungen gegen den neuen Antisemitismus sind ungewöhnlich für die jüdischen Gemeinden in Deutschland. Selten setzten sie auf öffentlichen Protest. Die Straße jetzt zu mobilisieren, hat gute Gründe.
Bundeskanzlerin Merkel hat auf einer Kundgebung in Berlin „jede Form von Judenfeindlichkeit“ scharf verurteilt. Der Zentralratsvorsitzende Graumann wünschte sich „mehr Empathie“ von den Deutschen.
Der polnische Staatspräsident Komorowski hat in seiner Gedenkrede zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs Entschlossenheit des Westens gegenüber der russischen Annektions- und Destabilisierungspolitik in der Ukraine gefordert. Dafür fand er starke Worte.
Tragen die Propagandabilder aus dem Konzentrationslager Theresienstadt geheime Botschaften derer, die gezwungen wurden, diese Fotos zu machen? Über Spuren der Opfer in den Filmen der Täter.
Genie oder Furie - oder beides? Kaum ein Denker ist so umstritten wie sie: Alissa Sinowjewna Rosenbaum, genannt Ayn Rand. Sie vertritt einen radikalen Marktliberalismus. Und verpackt ihn in schwülstigen Romanen.
Endet die künstlerische Freiheit des Autors vor den Toren von Auschwitz? Martin Amis diskutiert in London über seinen Holocaust-Roman, der zwar keine Komödie sei, teilweise aber Satire. Kritiker bezeichnen ihn als moralische Katastrophe.
Frankfurt wächst, aber die Mehrheit ist nicht mehr katholisch oder evangelisch. Die beiden großen Kirchen sind Teil einer enormen religiösen Vielfalt, die sich im Stadtbild mehr und mehr niederschlägt.
Warum „Islamophobie“ in Europa nicht mit Antisemitismus gleichgesetzt werden kann. Weder im Wesen noch im Ausmaß. Ein Gastbeitrag.
Sein deutscher und sein französischer Verlag haben diesen Holocaust-Roman abgelehnt, in England ist er heute erschienen: Ein Gespräch mit Martin Amis über die Gründe.
Ein schwarz-weiß-gestreiftes Kindershirt mit einem gelben Stern geriet in die Kritik - viele dachten an KZ-Häftlinge. Die Modekette Zara zieht nun Konsequenzen und zerstört die Shirts.
Muss man Auschwitz jetzt der Hamas überlassen? Ein Columbia-Professor nimmt Israels Gaza-Bombardement zum Anlass für eine Geschichtsklitterung neuen Stils: Er sieht Parallelen zwischen dem Holocaust und israelischen Angriffen.
1987 erschien in der DDR die Erzählung „Markus und der Golem“ über die Deportation jüdischer Kinder. Das jetzt neu aufgelegte Buch wendet sich an sehr junge Leser. Können sie es begreifen?
Was 1914 gesät wurde, ging 1939 auf: Über den Zusammenhang der deutschen Politik bei den Weltkriegsausbrüchen und über das historiographische Interesse, ihn zu verschleiern.
Die antisemitischen Parolen und Übergriffe auf deutschen Straßen während Israels Offensive im Gaza-Streifen haben viele jüdische Bürger schockiert. Nun will die Kanzlerin an symbolträchtiger Stelle klare Worte sprechen.
Der Antisemitismus in Frankreich nimmt zu. Das Dorf „La mort aux Juifs“, zu Deutsch „Tod den Juden“, soll deshalb einen neuen Namen bekommen. Die stellvertretende Bürgermeisterin findet das „lächerlich“.
Die Frankfurterin Ingeborg Hungerleider hat die Welt gesehen, heute ist sie mit fast 90 Jahren fester Bestandteil der Wiener Gesellschaft. Ihr bewegtes Leben ist das Ergebnis von Bedrängnis, Not, und Flucht.
Sein New Yorker Laden war das Zentrum des amerikanischen „Folk Revival“, Bob Dylan schrieb ihm sogar einen Song. Heute lebt Izzy Young fast vergessen in Stockholm: ein Hausbesuch bei einem freundlichen Kauz.
Im Gedenken an den Ersten Weltkrieg kommt Osteuropa kaum vor, dabei waren seine Folgen dort einschneidender als im Westen: Er verwüstete riesige Gebiete und veränderte die politische Landkarte von Grund auf. Doch selbst in der Erinnerung der Völker, auf deren Gebiet diese Schlachten ausgetragen wurden, kommen sie nicht vor.
„Mein Kampf“ bleibt verboten. Und Bayern will die vorbereitete kommentierte Ausgabe vielleicht doch noch unterbinden. Was fürchtet man? Und ist dieses Buch tatsächlich unfassbar schlecht geschrieben? Ein Lektüreversuch.
Im Zweiten Weltkrieg haben auch Muslime viele Juden vor der Deportation gerettet - mit großer List und unter Einsatz ihres Lebens. Doch ihre Taten sind in Vergessenheit geraten. Eine Reminiszenz aus aktuellem Anlass.