Aufruf zur Auswanderung
Israel fordert französische Juden auf, ihrer alten Heimat den Rücken zu kehren. Schon vor den Attentaten in Paris ließen sich im Jahr 2014 so viele wie nie zuvor in Israel nieder.
Israel fordert französische Juden auf, ihrer alten Heimat den Rücken zu kehren. Schon vor den Attentaten in Paris ließen sich im Jahr 2014 so viele wie nie zuvor in Israel nieder.
Angst, Hass, Misstrauen: Frankreich erlebt derzeit seine schlimmste existenzielle Krise der letzten Jahrzehnte. Je mehr sich das Land verkrampft, umso mehr spielt es dem Islamismus zu. Ein Teufelskreis.
Den Wittenberger Reformator zum Zweck des Judenhasses zu vereinnahmen war möglich. Bei ihm finden sich Wendungen, die das zulassen. In Deutschland wie in vielen anderen Ländern stellen sich die protestantischen Kirchen diesem belastenden Erbe.
In einem Kraftakt hat Frank Plasberg eine Sondersendung zum Massaker in der Redaktion der Pariser Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ zusammengestellt. Dass die Gravität der Stunde jede Pauschalisierung verbietet, war nicht allen Gästen klar.
In der Neujahrsnacht haben sieben junge Männer einen 26 Jahre alten Juden beleidigt, bespuckt und geschlagen. Zuvor sollen sie antisemitische Parolen gerufen haben. Der Staatsschutz ermittelt.
Die israelische Regierung hat Übertritte zum Judentum erleichtert, denn viele Bürger empfinden die Kurse zur Konversion und die hohen Hürden als schmerzhafte Zurückweisung. Doch die Reform stößt auf Widerstand strenggläubiger Rabbiner.
In Israel kümmert sich ein Dienst aus Freiwilligen schon um Notfälle, wenn der Krankenwagen noch unterwegs ist. Der Initiator Eli Beer erklärt, wie das geht und was andere Länder von seinem Helferteam lernen können.
Der Zentralrat der Juden hat die „Pegida“-Proteste scharf kritisiert. Die Angst vor islamistischem Terror werde instrumentalisiert, um eine ganze Religion zu verunglimpfen, sagte der neue Zentralratsvorsitzende Josef Schuster.
Präsident Putin hat die Tradition der Angriffskriege in Europa wiederbelebt. Das Geschichtsbild wird dieser Entwicklung angepasst - und der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vom 23. August 1939 rehabilitiert. Ein Gastbeitrag.
As Vladimir Putin revives the tradition of wars of aggression on European territory, the Russian past has be adjusted - in speaking of the Molotov-Ribbentrop pact as good foreign policy.
Zwischen den Selbstdarstellungen Helmut Schmidts über sein Denken und Handeln in der NS-Zeit einerseits sowie den - jenseits durchaus möglicher Detailkritik, nachvollziehbaren und methodisch leicht nachprüfbaren - Fakten andererseits klafft oft eine erhebliche Lücke.
„Wir sind genau solche Schweine geworden wie ihr“: Glaubt wirklich wer, dass Folter den Gefolterten dazu bringt, die Wahrheit zu sagen? Über Berührungspunkte von islamistischem Terror und CIA.
Sein berufliches Leben lang stellte sich er sich in den Dienst des aufklärenden Worts. Hochberühmt gemacht hat ihn sein Familienroman „Die Bertinis“. Mit 91 Jahren ist der Publizist Ralph Giordano nun in Köln gestorben.
Der brutale Überfall auf ein jüdisches Paar erschüttert Frankreich. Vorurteile gegen Juden und Antisemitismus sind in einigen Bevölkerungsschichten tief verankert.
In seiner Rede zur Lage der Nation wirkt Russlands Präsident Putin weniger energisch als noch im März nach der Annexion der Krim. Für alle Übel im Land macht er Amerika verantwortlich.
Von Jörg Haider lernen heißt siegen lernen. Der österreichische Populist wusste, wie man sich andere diskriminiert und sich gleichzeitig als Opfer verkauft. Heute eifern ihm viele Empörte des Internets nach.
Die Jüdische Gemeinde Frankfurt sei eine Vorbild-Gemeinde par excellence. Doch mit dem Ausscheiden Dieter Graumanns und Salomon Korns aus dem Zentralrat der Juden verliert sie ihre bisherige personelle Führung.
Dieter Graumann, nun ehemaliger Präsident des Zentralrats der Juden, erzählt sein Leben Werner D’Inka und Peter Lückemeier. Ein gekürzter Auszug aus dem Buch „Ab heute heißt du Dieter!“
Josef Schuster wäre lieber im Hintergrund geblieben. Nun aber führt der Internist, dessen Familie seit 450 Jahren in Deutschland lebt, den Zentralrat der Juden. Frische und Fröhlichkeit will er verbreiten. Doch er rechnet auch mit Krisen.
Jahrelang führte Dieter Graumann den Zentralrat der Juden in Deutschland. Am Sonntag nun wählt der Rat einen neuen Präsidenten. Der Würzburger Arzt und bisherige Vizepräsident Josef Schuster wird es vermutlich werden.
„Regelrechte Israel-Hasser“ hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, in der Linkspartei ausgemacht. Er fordert nun von der Partei, ihr Verhältnis zu Israel zu klären.
Ein Altenheim in Haifa. Die Bewohner erinnern sich an Elektrozäune und Todesmärsche. Und erzählen vom Trost in der Gemeinschaft, die auch die Grausamkeiten des zweiten Weltkriegs miterlebt hat.
Mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 hat sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau am Freitag von Martin Luthers Schriften zum Judentum distanziert.
Als Vergeltung für die Bombardierung des Gazastreifens sollen radikale Palästinenser ein Attentat auf Israels Außenminister geplant haben. Lieberman sorgte mit umstrittenen Ansichten zum Nahost-Friedensprozess mehrfach für Aufsehen.
Auf dem Weg zum großen Reformationsjubiläum 2017: Während die Ängstlichen den Berserker Luther am liebsten verstecken würden, feiern die Ahnungslosen ihn als Vorkämpfer eines pluralistischen Gemeinwesens. Beides ist verfehlt.
In Jerusalem dreht sich die Gewaltspirale weiter. Die israelischen Sicherheitsbehörden müssen sich auf einen Feind einstellen, den sie nur schwer einschätzen und stoppen können: Palästinensische Einzeltäter.
Eine Anfrage der Partei „Die Rechte“ im Dortmunder Stadtrat zur Zahl der Juden in der Ruhrgebietskommune hat für Empörung gesorgt. Die Stadt will die Anfrage nun dem Staatsschutz weiterleiten.
Seit immer mehr rechte und religiöse Israelis auf den Jerusalemer Tempelberg pilgern, kehrt dort keine Ruhe mehr ein. Jeder Zentimeter, jede Sekunde ist umkämpft.
Österreich, Frankreich und die Schweiz mussten sich mit den Folgen des Holocaust auseinandersetzen.
Ein Kinofilm erzählt jetzt die Geschichte des Auschwitz-Prozesses aus den frühen Sechzigern. Peter Kalb, geboren 1941, betreute damals die Zeugen; Alexander Fehling, Jahrgang 1981, spielt im Film einen Staatsanwalt. Ein Gespräch über den Umgang mit der Hölle.
25 Jahre nach dem Fall der Mauer: Wir sehen das neue Europa mit alten Augen. Peter Gauweiler spricht im F.A.S.-Interview darüber, wie sich am 9. November in der deutschen Geschichte Freude und Schmerz mischen.
Klaus Bub ist Automechaniker, Heimatforscher und erinnert mit Fotos und Kultgegenständen an das Leben der Juden im unterfränkischen Maßbach.
Die Karriere des jungen Warschauer Diplomaten Jan Kozielewski wurde durch Hitlers Überfall auf Polen jäh beendet. Er wurde unter dem Decknamen Jan Karski in geheimer Mission nach London und Washington geschickt.
An der Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland steht überraschend ein Wechsel bevor. Der bisherige Präsident, Dieter Graumann, kündigte an, bei der Wahl Ende November nicht mehr anzutreten. Einen Bewerber um die Nachfolge gibt es schon.
Nach dem Attentat auf einen Rabbiner wurde der Tempelberg in Jerusalem erstmals seit 1967 abgeriegelt. Inzwischen ist er wieder offen. Aber die Stadt erschüttern Proteste.
Der rechte jüdische Aktivist Yehuda Glick ist in Jerusalem niedergeschossen worden. Der Bürgermeister spricht von einem terroristischen Akt, die Polizei fürchtet Zusammenstöße zwischen Juden und Muslimen. Der Attentäter ist mittlerweile selbst tot.