Amazon spendet Einnahmen aus Pegida-Hymne
Der Online-Händler dreht den Spieß um: Jeder Pegida-Anhänger, der bei Amazon die islamfeindliche Hymne „Gemeinsam sind wir stark“ kauft, unterstützt Flüchtlinge.
Der Online-Händler dreht den Spieß um: Jeder Pegida-Anhänger, der bei Amazon die islamfeindliche Hymne „Gemeinsam sind wir stark“ kauft, unterstützt Flüchtlinge.
Pegida-Anhänger haben auf einer Facebook-Seite dazu aufgerufen, den Grünen-Abgeordneten Volker Beck zu kastrieren oder zu schächten. Der stellt Strafanzeige.
Warum darf ein gewählter Bürgermeister sein Amt nicht antreten? Immer mehr Sachsen beschleicht das Gefühl, abgehobene Politiker und Bürokraten nötigten ihnen politische Entscheidungen auf.
In Dresden sind tausende Gegner und Anhänger des „Pegida“-Bündnisses auf die Straße gegangen. Die befürchteten Zusammenstöße blieben aus.
In diesem Jahr wird in Dresden nicht über den Striezelmarkt gestritten, sondern über Pegida. Und mit Pegida, denn in der berühmten Kreuzkirche versuchen Gegner und Parteigänger miteinander ins Gespräch zu kommen. Einfach ist das nicht.
Erstmals ziehen mehr Menschen von Berlin nach Leipzig als umgekehrt. Und das hat seine Gründe. Zur Tausendjahrfeier sonnt sich die sächsische Stadt in ihrem nahezu rundum positiven Image.
Eine Demonstration gegen eine geplante Asylbewerberunterkunft in den Niederlanden ist in Gewalt umgeschlagen. Die Polizei ist von der Brutalität des Angriffs „geschockt“ – und fürchtet Nachahmer.
Skandieren heißt eigentlich: Verse taktmäßig lesen. In München wird gezeigt, wie das in Bestialität abdriften kann.
„Wir treiben die Politik vor uns her!“, johlen die Pegida-Marschierer. Mit ihrem Hass verjagen sie Ausländer aus Dresden. Die Universität und das Max-Planck-Institut spüren die Folgen.
Durs Grünbein schaut in „Die Jahre im Zoo“ auf seine Kindheit zurück. Die Gegenwart seiner Heimatstadt nimmt er dabei scheinbar nicht in den Blick. Aber im Buch steckt mehr, als gesagt wird.
Die F.A.S. hat einen Kommentar zu AfD und Pegida publiziert; die AfD veröffentlichte ihn auf ihrer Facebook-Seite. In den folgenden Stunden und Tagen sammelten sich unter dem Facebook-Eintrag der AfD mehr als 740 Leserkommentare. Die meisten wutberauscht. Sie lesen sich wie Beweise für die These, die sie entkräften wollen.
Rund um Pegida und AfD hat sich der Nukleus einer Bürgerkriegspartei gebildet. Ihre Gier nach Gewalt ist mit Händen zu greifen.
Der neue deutsche Glaubenskampf findet sein Opfer. In dieser Woche war es der Präsident des Zentralrats der Juden. Was Josef Schuster über Flüchtlinge gesagt hat und was behauptet wurde, dass er es gesagt habe – eine Klärung.
„Rechts von der CDU ist nur die Wand“, sagte einst Franz Josef Strauß. Wenn die Frankfurter am 6. März ihre 93 Stadtverordneten neu wählen, finden sich dagegen rechts von der CDU mindestens vier Gruppierungen. Darüber muss die Partei sich Sorgen machen.
Pegida verliert weiter an Zulauf. Am Abend versammelten sich nur noch etwa 5000 Demonstranten auf dem Dresdner Theaterplatz. Die verbliebenen Teilnehmer werden aber immer aggressiver.
Vor zehn Jahren, am 22. November 2005, wurde Angela Merkel Bundeskanzlerin. Was hat dieses Jahrzehnt mit uns gemacht? Wir haben deutsche Schriftsteller und Regisseure gefragt.
Die Debatte bei Maybrit Illner liefert Hintergründe über die Ziele der Terroristen. Sie kennen den Westen besser als der sich selbst – und wissen, wie leicht die westlichen Gesellschaften polarisierbar sind.
Der befürchtete Zulauf nach der Blutnacht von Paris blieb für die Pegida-Bewegung aus. Dafür wird ihre Rhetorik immer menschenverachtender. Wohin führen die Hasspredigten auf dem Dresdener Theaterplatz?
Nach den Anschlägen von Paris hat sich die Zahl der Teilnehmer an der Pegida-Kundgebung in Dresden nicht erhöht. Schätzungen zufolge versammelten sich am Abend weniger als 8000 Menschen. Der sächsische Ministerpräsident warnt vor dem politischen Missbrauch der Terrorakte.
Ein Mann will in Dresden am 9. November einen Stolperstein reinigen und damit der NS-Opfer gedenken. Neben ihm marschieren die Anhänger von Pegida. Was er über sich ergehen lassen muss, ist furchtbar.
Die acht größten muslimischen Religionsgemeinschaften in Deutschland wollen sich stärker gegen eine Radikalisierung junger Muslime einsetzen. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilen sie die „niederträchtigen und barbarischen Anschläge“ von Paris.
Kein Land in Europa weist so entschieden Flüchtlinge ab wie die Tschechische Republik. Was in Deutschland geschieht, gilt als verrückt: Warum die Mehrheit der Tschechen Flüchtlinge so gar nicht willkommen heißen will.
Mit leicht bekleideten, weißen Damen wirbt die Molkerei Müller für ihre Milch. Nur auf der mit Schokogeschmack lächelt eine Dunkelhäutige. In den sozialen Netzwerken ist von Rassismus und Sexismus die Rede.
Auf der Bühne und bei Facebook wettert die Aktivistin gegen Flüchtlinge – nennt sie „Invasoren“ oder „angreifende Horden“. Jetzt interessiert sich die Staatsanwaltschaft für Tatjana Festerling.
In der Flüchtlingsdebatte scheint es nur Extreme zu geben. Dabei brauchen wir eine lösungsorientierte Debattenkultur in einer zutiefst strittigen und den Kern des menschlichen Daseins berührenden Frage. Sieben Punkte, die uns in der Flüchtlingskrise voranbringen.
In Dresden versammelten sich am Montagabend wieder Tausende Menschen bei Pegida. Die Bewegung forderte am 77. Jahrestag der Reichspogromnacht „Schluss mit dem Schuldkult“. Auf einer Gegendemonstration forderten ebenfalls tausende Teilnehmer „Herz statt Hetze“.
Mehrere Tausend Menschen haben am Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938 in Dresden und München gegen die islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bewegung demonstriert. In beiden Städten waren Pegida-Aufmärsche trotz Kritik zugelassen worden.
Besteht die wahre Herausforderung nicht darin, die beiden großen Aufgaben dieser Generation - Flüchtlingsintegration und Konsolidierung der öffentlichen Haushalte - zusammen zu meistern? Die Einigung auf dieses Ziel, das wäre ein historischer „Hessenplan“.
Zur falschen Zeit am falschen Ort? Das ist nicht verboten. Die Stadtverwaltung der bayerischen Hauptstadt wollte eine Pegida-Kundgebung am 9. November, dem Gedenktag der Reichspogromnacht, verhindern. Das Verwaltungsgericht erteilt der Stadt eine Lektion in Sachen Demokratie.
Gegen die Pegida-Bewegung gibt es Widerstand. Zehntausende haben im Internet eine Petition unterschrieben, um einen Aufmarsch von Pegida zum Jahrestag der Pogromnacht zu verhindern.
In Leipzig versammelt sich montags Legida am Richard-Wagner-Platz. Dieser soll jetzt umbenannt werden - als Symbol für eine Willkommenskultur. Zumindest wenn es nach den Grünen geht.
Die Zahl der Gewalttaten gegen Flüchtlinge steigt deutlich. Straftaten gegen Asylheime haben sich gegenüber 2014 verdreifacht. Das Innenministerium verortet die Täter nicht nur unter Rechtsextremen.
Die Debatte über die Flüchtlingskrise verlief bislang, sieht man von Pegida und Konsorten ab, in relativ geordneten Bahnen. Doch jetzt wird es absurd.
Immer häufiger attackieren Rechtsradikale Journalisten. Sie werden beschimpft, beleidigt und sogar geschlagen.
Die jüngste Entgleisung von Pegida-Veranstalter Bachmann schlägt hohe Wellen. Sein Vergleich von Justizminister Maas mit Nazi-Propagandaleiter Goebbels sorgt für Empörung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
„Widerstand“ heißt die Stimmung bei den Dresdnern, die ihre Stadt nicht kampflos Pegida überlassen wollen. Manchmal heißt sie aber eher „Resignation“: Gespräche mit Passanten und Professoren nach den jüngsten Entgleisungen.