Prinz Harry auf der Erbse
Sieh an: Hat Prinz Harry etwa Hochzeits-Verbot? Die Queen soll höchstpersönlich ihr Machtwort gesprochen haben. Von blaublütigen Verschwörungen und geheimen Liebschaften.
Sieh an: Hat Prinz Harry etwa Hochzeits-Verbot? Die Queen soll höchstpersönlich ihr Machtwort gesprochen haben. Von blaublütigen Verschwörungen und geheimen Liebschaften.
Der CSU-Vorsitzende erweist mit drei Worten der Demokratie einen schlechten Dienst. Die Rede vom „Staatsversagen“, von einer „Herrschaft des Unrechts“ und vom „permanenten Rechtsbruch“ ist eine Sackgasse.
Verschwörungstheorien sind ohne den Aufstieg der Massenmedien nicht denkbar, die Urväter der Verschwörungstheoretiker finden sich erst im 18. Jahrhundert. Und die heutigen sind längst nicht alle bei der AfD.
Mit allen Mitteln versucht Augsburgs Oberbürgermeister eine Rede Frauke Petrys im Historischen Rathaus zu verhindern. Dabei wäre eine politische Konfrontation das Mittel der Wahl.
Ludger Sauerborn war 36 Jahre bei den Grünen, Gründungsmitglied der Partei, Oberbürgermeisterkandidat in Worms. Jetzt ist er ausgetreten und unterstützt die AfD. Warum macht er das? Ein Interview.
Petry, Festerling, Höcke: Allen drei wurde Volksverhetzung vorgeworfen. Aber auch Privatpersonen werden immer stärker rechtlich belangt. Offenbar hat das Internet zur Enthemmung beigetragen. Strafen gibt es allerdings nur selten. Warum?
Diese Internationale bekämpft das Menschenrecht: Die Pegida-Aktivistin Tatjana Festerling redet vor dem Warschauer Schloss. Ein Spiel zwischen der Manifestation nationalistischer Parolen und gezielter Volksverhetzung.
Ein großangelegter europaweiter Pegida-Aktionstag unter dem Titel „Festung Europa“ sollte dieser Samstag werden. Stattdessen kamen weitaus weniger Teilnehmer als erwartet – und auch die Technik hakte.
An vielen Orten demonstrieren fremdenfeindliche Bewegungen, in Dresden mobilisiert Pegida Tausende Anhänger. Der frühere Bundestagspräsident Thierse spricht von „Wohlstandsrassismus“.
Der Mainzer Carneval-Verein präsentiert seine Motivwagen für den Rosenmontagszug. Zu den Übergriffen in Köln gibt es keine rollende Karikatur.
Konservative Katholiken und Evangelikale haben endlich eine politische Kraft gefunden, die zu ihnen passt: die AfD. Sie machen Stimmung gegen Flüchtlinge und den Papst. Die neuen Helden heißen Putin und Orbán. Ein Gastbeitrag.
Seit sechsundzwanzig Jahren wurde Wolfgang Rihms Musiktheater „Die Hamletmaschine“ nicht mehr gezeigt. Das Zürcher Opernhaus wagt sich wieder daran – mit Erfolg.
Kehrtwende in Baden-Württemberg: Ministerpräsident Kretschmann und SPD-Spitzenkandidat Schmid sind nun doch bereit, in der SWR-„Elefantenrunde“ zur Landtagswahl mit der AfD zu diskutieren
„Wasser auf die Mühlen von Pegida und Verschwörungstheoretikern“: Bundesjustizminister Heiko Maas weist in der F.A.Z. den von namhaften Juristen erhobenen Vorwurf zurück, die Bundesregierung betreibe mit ihrer Flüchtlingspolitik Rechtsbruch.
Ralf Stegner will in der Sendung von Sandra Maischberger die AfD entzaubern. Das wäre gelungen, wenn es der SPD-Politiker mit Argumenten versucht hätte. Er bevorzugt allerdings plumpe Polemik.
Wie jeden Montag ziehen die Pegida Anhänger durch Dresden. Am Rande der Demonstration werden Autos angezündet – dort wo die Pegida-Teilnehmer üblicherweise parken.
Zu Pegida kommen viele Wendeverlierer, zeigt eine neue Studie. Wo vieles wegbricht, ist für sie die Herkunft das Einzige, das man ihnen nicht nehmen kann – und das ein Fremder nie erreichen kann.
Politiker lebten schon immer gefährlich, aber seit der Flüchtlingskrise sind die Bedrohungen massiv geworden. Morddrohungen gehen per E-Mail ein, Autos werden angezündet. Die Volksvertreter sollen so eingeschüchtert werden.
In Essen wollten Ortsvereine der SPD neue Unterkünfte für Migranten verhindern. Nach heftiger Kritik aus der eigenen Partei wurde ein angekündigter Protest nun abgesagt. Es solle keine „Plattform“ für AfD- und NPD-Wähler geboten werden.
Mit ihren ständigen Attacken gegen Asylbewerber, „Lügenpresse“ und „Volksverräter“ verliert Pegida-Rednerin Tatjana Festerling jedes Maß. Das hat nicht nur ideologische Gründe. Warum ist das so?
Dient Journalismus noch der politischen Meinungsbildung? Oder wollen die Öffentlich-Rechtlichen in der Flüchtlingskrise nur eine Meinung bilden? Aussagen einer WDR-Journalistin deuten darauf hin. Frank Plasberg ist dieser Vorwurf nicht zu machen.
Gegen Asylbewerber und „die da oben“: Nach der Silvesternacht in Köln wird der Tonfall in den sozialen Netzen immer radikaler – vor allem bei Pegida. Die Rufe nach einem Verbot der Bewegung werden lauter. Aber ist das durchsetzbar?
Haben NPD und Legida Spitzel bei der Polizei? Der Verdacht ist naheliegend, nachdem polizeiinterne Infos über den Legida-Twitter-Account verbreitet wurden. Die Linkspartei fordert, auch Kontakte von Polizisten zur rechten Szene zu überprüfen.
Am Montagabend ist die MDR-Reporterin Ine Dippmann in Leipzig von Legida-Demonstranten tätlich angegriffen worden. Der Angriff ist kein Einzelfall. Die Gewalt gegen Journalisten nimmt zu.
Wie lange will sich Sachsen diesen Zirkus noch gefallen lassen? Jeden Montag Randale in Leipzig, Dresden und bald auch anderswo? Höchste Zeit, dass die „Eliten“ gegensteuern.
#Aufschrei heißt jetzt #ausnahmslos: Unter dem Stichwort treten Netzfeministinnen an, die allgemein über sexuelle Gewalt und Rassismus reden wollen. So lenken sie die Diskussion weg von den Tätern von Köln.
Tatjana Festerlings Rede in Leipzig ist nach Ansicht der Zeitungsverleger Volksverhetzung. Der MDR will seine Reporter künftig nur noch geschützt zu Pegida-Demonstrationen schicken.
Während es beim „Legida“-Jubiläum im Leipziger Zentrum friedlich blieb, wüteten Rechtsradikale im südlich gelegenen Stadtteil Connewitz. Die Polizei nahm 250 Randalier fest.
Während im Zentrum von Leipzig tausende Befürworter und Gegner der islamfeindlichen Legida-Intiative überwiegend friedlich demonstrieren, kommt es im Stadtteil Connewitz zu Ausschreitungen. Die Polizei nimmt mehrere Verdächtige fest.
Die sexuellen Übergriffe in Köln sind Wasser auf die Mühlen der Pegida-Anhänger. Das sei nur geschehen, weil die Politik nicht auf ihre Sorgen gehört habe. Sie selbst glauben nur noch ihre eigene Wahrheit.
Warum es so schwer ist, von der Silvesternacht in Köln und deren Folgen zu sprechen. Und warum es trotzdem sein muss.
Nach den Übergriffen an Silvester in Köln wollte Pegida die Situation für sich nutzen. Bei einer Demonstration eskalierte nun die Situation. Flaschen und Böller flogen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Ein Bericht.
Die Demonstration von hunderten Pegida-Anhängern in Köln ist eskaliert. Die Demonstranten warfen Flaschen und Böller auf Einsatzkräfte. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Zuletzt waren die Demonstrationen von Pegida-Ablegern in Westdeutschland wenig erfolgreich. Doch nach Polizei-Einschätzung könnten bei einer Kundgebung am Samstag in Köln 1000 Menschen kommen. Das Konfliktpotential sei hoch.
Nach den Schüssen auf ein Asylbewerberheim in Dreieich ist in Neu-Isenburg eine Mahnwache gegen Rassismus geplant. Am Wochenende soll eine weitere Aktion stattfinden.
Wie kann man die Oper aktueller und politischer machen? Schon die Frage ist falsch gestellt: Solch ein Musiktheater hält die Opernbesucher für dumm und serviert ihnen Politik als dünne Fettglasur auf einem alten Kuchen. Ein Gastbeitrag.