Prügelstrafe für Blogger Badawi wieder ausgesetzt
Nach dem Mittagsgebet sollte der saudische Blogger Badawi wegen Islambeleidigung öffentlich geprügelt werden. 50 Stockhiebe von 1000 drohten. Die Strafe wurde ausgesetzt - schon zum dritten Mal.
Nach dem Mittagsgebet sollte der saudische Blogger Badawi wegen Islambeleidigung öffentlich geprügelt werden. 50 Stockhiebe von 1000 drohten. Die Strafe wurde ausgesetzt - schon zum dritten Mal.
Auch bei Anne Will stritten die Gäste um die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört. Aber ist es überhaupt eine sinnvolle Frage? Ein Islamwissenschaftler und ein Anwalt hatten zumindest interessante Antworten.
Der muslimische Religionspädagoge Harry Harun Behr wirbt für Offenheit in der Theologie. Er lehrt aber nicht nur, sondern engagiert sich auch in der Salafismus-Prävention. Mohammed-Karikaturen lassen ihn kalt.
Die Spaßgesellschaft, die nichts ernst nimmt und der nichts heilig ist, stößt auf heiligen Ernst, der keinen Spaß versteht und der sie für gottlos und dekadent hält.
Der Islam, die Roten Khmer, der General, das Schreiben: In Frankfurt finden die „Literaturtage Südostasien“ statt. Sie sollen unter anderem zeigen, wie wichtig das Erinnern ist.
Ein Ethiklehrer zeigt seinen überwiegend muslimischen Schülern Karikaturen. Meinungsfreiheit als Zumutung, die man aushalten muss. Wie reagieren sie?
Der sächsische Ministerpräsident Tillich widerspricht der Aussage der Kanzlerin, der Islam gehöre zu Deutschland. Seine Äußerung wird noch scharf kritisiert, da legt Tillich nach: Man müsse auf Pegida eingehen.
Der Aufruf zu einer islamkritischen Demonstration in Gießen hat ganze 25 Teilnehmer auf die Beine gebracht. Sie sahen sich bis zu 600 Gegendemonstranten gegenüber - darunter die Rathauschefin.
Der Übergang in Saudi Arabien verläuft völlig problemlos. Der neue König Salman wird den Kurs seines Vorgängers Abdullah beibehalten und rigoros gegen den Terror vorgehen. Reformen im Inneren bleiben so aber auf der Strecke.
Fox News hatte behauptet, Europa sei voll von No-Go-Areas, die für Nicht-Muslime lebensgefährlich seien – und musste das zurücknehmen. Ein Satire-Video hat prompt darauf reagiert.
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich am Freitag zum Islam und seinem Platz in Deutschland geäußert. Dabei hat er verschiedene Formen des Islam unterschieden und klar gestellt, wo die Toleranz endet.
In der Islam-Debatte wird zumeist diskutiert wie im theologischen Seminar. Bei Maybrit Illner konnte man erleben, wie es auch anders geht. Selbst Politiker wie Jürgen Trittin überraschten positiv.
Die friedliche Mehrheit der Muslime muss die Deutungshoheit über ihre Religion zurückerlangen. Wir dürfen uns nicht länger hinter der Phrase verstecken, Gewalt und Terror hätten nichts mit dem Islam zu tun. Ein Gastbeitrag.
Auf die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung im Jahr 2006 hatten islamische Theologen zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen. Nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ sind die Reaktionen zurückhaltender.
Der Gründer und Chef des Anti-Islam-Bündnisses Pegida, Lutz Bachmann, tritt von allen seinen Funktionen zurück. Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte zuvor Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gegen ihn aufgenommen.
Lange war der französische Intellektuelle Tariq Ramadan schwer einzuschätzen: Ist er dem Dialog zwischen Westen und Islam offen oder schürt er Vorurteile? Nun offenbart er sein wahres Gesicht.
Was tun, wenn der Sohn plötzlich radikal wird und vom Dschihad spricht? Islamismus-Expertin Claudia Dantschke will Familien helfen und spricht im Interview über die Anziehungskraft des „Pop-Dschihadismus“.
Nach Merkels Satz, der Islam gehöre zu Deutschland, blieb der Applaus in der Union dünn, denn viele Vertraute Merkels sind anderer Meinung. Funktioniert Merkels Machtapparat nicht mehr so reibungslos wie früher?
Man konnte aus Algerien berichten, was man wollte, die kleine linke Dynastie im Frankfurter Nordend wollte von einem verknöcherten Islam nichts wissen. Sie sagte: Wer den Islam angreift, greift die Muslime an. Ein Weggefährte berichtet.
Marine Le Pen hat die Wiedereinführung nationaler Grenzkontrollen gefordert. Französischen Dschihadisten solle die Staatsbürgerschaft entzogen werden, schreibt die Vorsitzende des Front National.
Ist es wirklich der Islam, zu dem sich jugendliche Terroristen bekennen? Oder nicht vielmehr die Religion der Ego-Shooter und cool geübter Aggression?
Die Polizei in Dresden hat für Montag alle öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel verboten. Sowohl die Pegida-Demonstration als auch die Gegenkundgebung sind abgesagt. Angeblich gibt es eine Drohung gegen Pegida-Mitorganisator Lutz Bachmann persönlich.
Der Religionspädagoge Bülent Ucar erklärt, welche Rolle Gewalt im Islam spielt, weshalb der Koran nicht wörtlich zu verstehen ist und warum die Demokratie auch für Muslime die beste aller Staatsformen ist.
Will eine pluralistische Gesellschaft den öffentlichen Frieden bewahren, kommt der Staat nicht daran vorbei, die Werte, die Muslimen heilig sind, zu schützen. Identifizieren muss er sich mit ihnen nicht.
Die Anhänger kruder Theorien und populistischer Thesen haben es aus der Nische auf die Marktplätze und in die Nachrichten geschafft. Ermöglicht haben das auch Unternehmer, die im Internet mit der Angst Geschäfte machen.
Was sagen Muslime zum Attentat auf „Charlie Hebdo“? Wie empfinden sie Karikaturen über den Propheten Mohammed? Gläubige von drei Frankfurter Moscheen gewähren Einblick.
Ich kann die Motivation derer begreifen, die deklarieren: „Ich bin Charlie.“ Trotz aller Sympathie gegenüber den Opfern und ihren Nächsten würde ich mir nie das Abzeichen mit diesem Logo anstecken.
Der muslimische Gelehrte Navid Kermani glaubt an Gott und den FC und erleuchtet Köln mit seiner Koran-Exegese: Er tritt als politischer Redner, Philologe und Islamwissenschaftler vor die Menschen.
Die Mohammed-Karikatur auf dem Titelblatt der jüngsten Ausgabe von „Charlie Hebdo“ verärgert Muslime auf der ganzen Welt. Vielerorts treibt die Wut Tausende auf die Straße. Im westafrikanischen Niger werden dabei vier Menschen getötet.
Ein Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel über die Konsequenzen aus dem Terroranschlag in Frankreich, die Trennlinie zwischen Islam und Islamismus, das Selbstbewusstsein der Christen, Pegida und AfD, den Konflikt mit Russland - und über die zunehmende Abwendung von Europa.
Der Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ bleibt eine der hohlen Islam-Phrasen, wenn niemand weiß, welcher Islam eigentlich gemeint ist.
Nicht jeder Kiosk in Frankfurt wird das „Charlie Hebdo“-Heft verkaufen. Einige Händler fürchten offenbar Angriffe radikaler Muslime. Einen Fall von Einschüchterung soll es schon geben. Zudem wurde ein Zeitungsredakteur attackiert.
Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft im F.A.Z.-Interview die Christen in Deutschland dazu auf, „noch mehr und selbstbewusst über ihre christlichen Werte zu sprechen“. Die Gefahr einer Islamisierung des Landes sieht die CDU-Vorsitzende nicht. Abermals distanziert sie sich von Pegida.
Er ist liberal, er ist Islamwissenschaftler und er steht unter Polizeischutz. Mouhanad Khorchide kritisiert die Haltung vieler Muslime nach den Anschlägen von Paris. Wer sage, Salafismus habe nichts mit dem Islam zu tun, der verdränge das Problem. Ein Gespräch.
Um für die „Freiheiten und Werte unserer Gesellschaft einzutreten“, will die Türkisch-Islamische Union an diesem Freitag bundesweit Dutzende Mahnwachen vor Medienhäusern abhalten.
Norbert Lammert und Angela Merkel haben zwei Reden gehalten, die sich jeder anhören sollte. Sie waren ein Weckruf für alle Muslime in Deutschland, aber auch für alle anderen Bürger.