„Weihnachten haben nur wir“
Leben als Miniminderheit unter zwei Millionen Muslimen – und noch dazu regiert von Islamisten. Für die Hamas sind die letzten Christen von Gaza ein Element ihrer Selbstdarstellung nach außen.
Leben als Miniminderheit unter zwei Millionen Muslimen – und noch dazu regiert von Islamisten. Für die Hamas sind die letzten Christen von Gaza ein Element ihrer Selbstdarstellung nach außen.
Kopenhagen hat ein neues Gesetz verabschiedet, durch das ein Händeschütteln die Einbürgerung besiegeln soll. Die Maßnahme ist umstritten – denn sie richtet sich an Muslime.
Schokolade enthält weder Alkohol noch Schweinefleisch. Eine Halal-Zertifizierung sollte deshalb unkompliziert sein. Das Unternehmen hofft auf muslimische Kunden. Doch jetzt erhitzt der Vorgang die Gemüter.
Für die Planung des Islamunterrichts gibt es bislang keinen institutionellen Ansprechpartner. Könnte der Moscheeverband Ditib diese Rolle einnehmen? Elternvertreter reagieren kritisch.
In Hessen wird über den Religionsunterricht diskutiert und wer nachhaltig leben will, muss seinen Christbaum mit Bedacht wählen. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Es gibt immer mehr Hinweise, dass muslimische Insassen von Umerziehungslagern in China Zwangsarbeit leisten müssen. Der Staat spricht von „Fortbildung“ – Angehörige berichten jedoch von unfreiwilliger Arbeit in Textilfabriken.
Die Zahl der islamfeindlichen Übergriffe ist in diesem Jahr gesunken. Allerdings nahm die Gewalt zu: Es kam zu deutlich mehr Verletzten.
Yasmina Khadra hat für die algerische Armee gegen Islamisten gekämpft. Er schrieb zwei Bücher. Glaubt er, dass Attentate wie das in Straßburg zu verhindern sind?
Die lustvolle Aneignung geschichtlicher Wirklichkeiten hat heute in Island reale gesellschaftspolitische Konsequenzen. Ein idealer Ansatzpunkt für einen Roman.
In seiner Jugend fühlte er sich zerrissen – dann fand Thomas K. zum Islam. Wer ist der Mann, der im Februar Spezialkräften in Afghanistan ins Netz ging und nun in Düsseldorf vor Gericht steht?
Der CDU-Politiker Ali Ertan Toprak kritisierte auf Twitter die Diskussionen zur Blutwurst auf der Islamkonferenz. Sein Parteifreund Mehmet Ünal reagierte mit Beleidigungen auf ihn. Nun muss Ünal die CDU verlassen.
Die Politik müsse den Menschen zutrauen, freie Entscheidungen zu treffen, findet Annegret Kamp-Karrenbauer. Nicht nur beim Thema Islam vertritt sie aber eine strikte Haltung.
Noch im Frühjahr bestritt Seehofer, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Auf der Deutschen Islamkonferenz präsentierte er versöhnlichere Töne – und Blutwurst auf den Tellern. Es ist der richtige Zeitpunkt darüber zu diskutieren.
Das Bundesinnenministerium steht in der Kritik: Ein fragwürdiges Häppchen wirft die Frage auf, wie viel Respekt das Ministerium vor den Gewohnheiten von Muslimen hat.
Viele Studenten der Islamischen Theologie wechseln zum Lehramtsstudiengang. Der Wunsch einer deutschen Imam-Ausbildung ist nie Wirklichkeit geworden. Warum nicht?
Noch vor kurzem galt Innenminister Seehofer als Scharfmacher in der Debatte über Islam und Muslime. Jetzt äußert er sich wesentlich konzilianter. Die Grünen freuen sich über den Wandel. Doch wie kam es dazu?
Horst Seehofer hat gegenüber den Muslimverbänden den richtigen Ton angeschlagen. Entweder sie beugen sich dem Religionsverfassungsrecht – oder sie versauern im Schmollwinkel und machen neuen Ansprechpartnern Platz.
Der Bundesinnenminister wirbt für einen offenen Dialog von Staat und Muslimen. Bei der Islam Konferenz in Berlin lobt der CSU- Mann auch die bisher erreichten Fortschritte zu einem gemeinsamen Miteinander.
Innenminister Seehofer hat bei der Eröffnung Islamkonferenz auf die Eigenverantwortung der Muslime in Deutschland verwiesen – aber zugleich ihre Zugehörigkeit zur Gesellschaft betont.
Muslime in Deutschland sollten sich von ausländischer Einflussnahme abkoppeln – und sich so organisieren, dass sie den Anforderungen für eine Kooperation mit dem Staat genügen. Ein Gastbeitrag.
Hassan Rohani hat sich mit einem Aufruf an die Muslime in aller Welt gewandt und sie davor gewarnt, „rote Teppiche für Kriminelle auszurollen“. Damit bezog er sich auf die Vereinigten Staaten – und einen Erzrivalen in der Region.
Historiker blicken auf das 19. Jahrhundert, um die heutige Situation der Muslime in Deutschland besser zu verstehen. Die Wissenschaftler sehen in der Zeit Parallelen zu Katholiken im Kaiserreich.
In Erfurt hat die Ahmadiyya-Gemeinde den Grundstein für ihre erste Moschee in Ostdeutschland gelegt. Im Vorfeld schlug den Gläubigen viel Ablehnung entgegen.
Als gäbe es keine gemeinsame Geschichte: Warum wurde beim Gedenken an den 9. November schon wieder vergessen, die Muslime einzubinden? Sie haben auch etwas aufzuarbeiten.
Die Katholikin ist vom Vorwurf der Blasphemie freigesprochen und aus dem Gefängnis entlassen worden. Berichte über ihre Ausreise bezeichnet das Außenministerium in Islamabad als „Fake News“.
Nachdem Albrecht Glaser die Wahl zum Bundestagsvizepräsidenten vom Plenum verweigert wurde, präsentiert die AfD eine neue Kandidatin. Eine andere Politikerin muss die Partei wegen umstrittener Fotos verlassen.
Seit dem Mittag laufen in Amerika die Kongresswahlen – und ein Ergebnis steht praktisch schon fest: Rashida Tlaib, eine Tochter palästinensischer Immigranten, wird Geschichte schreiben.
Nach Massenprotesten hat die pakistanische Regierung der Christin Asia Bibi die Ausreise untersagt – und will sich einem Berufungsverfahren gegen die Aufhebung der Todesstrafe wegen Gotteslästerung nicht entgegenstellen.
Der amerikanische Präsident scheint nicht viel von den Muslimen in seinem Land zu halten. Deshalb wählt ein Großteil die Demokraten. Doch es gibt auch Unterstützer Trumps.
Auch die Nationalsozialisten sangen das Lob des Kopftuchs: Wiens Weltmuseum zeigt in seiner Ausstellung „Verhüllt, enthüllt! Das Kopftuch“ die lange Tradition der Verhüllung.
Die Partei von Innenminister Salvini macht regelmäßig Stimmung gegen den Islam. Das hielt eine von ihr geführte Regierung nicht davon ab, ein überraschendes Geschäft mit Muslimen einzufädeln.
Die irische Sängerin hat sich für eine neue Religionszugehörigkeit entschieden – laut ihr führen alle Schriften zum Islam. Zudem ändert sie abermals ihren Namen.
Entschleunigung? Macht jeder. Aber was erlebt man, wenn man in 48 Stunden zwei, ach was, drei Städte in Malaysia erkundet? Ein Liveticker.
Der Staat darf nichts von einer Religion erwarten, außer, dass sie sich im Rahmen der Verfassung bewegt. Das ist nicht wenig – gerade mit Blick auf den Islam. Ein Kommentar.
Lange hat Peking bestritten, Muslime in der Region Xinjiang in Umerziehungslagern zu internieren. Jetzt gibt die Regierung zu, dass dort Tausende Uiguren festgehalten werden – mit einer abenteuerlichen Begründung.
Shorat Zakir behauptet, die „Trainees“ würden nun realisieren, wie „bunt“ das Leben sein könne. Zuvor seien sie durch extremistische Gedanken beeinträchtigt worden.