Zuckerwatte, Familie, Tanz und Gebet
Weltweit feiern Muslime das Opferfest Eid Al-Adha, eines der wichtigsten Feste im islamischen Kalender.
Weltweit feiern Muslime das Opferfest Eid Al-Adha, eines der wichtigsten Feste im islamischen Kalender.
Die einen pilgern nach Mekka, die anderen nach Lourdes – aber was heißt das überhaupt? Und warum machen sich dieser Tage zwei Millionen Muslime auf den Weg?
In den nächsten fünf Tagen versammeln sich mehr als 2,5 Millionen Muslime in der saudiarabischen Stadt Mekka, um an der weltweit größten Pilgerfahrt Hadsch teilzunehmen. Der religiöse Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für saudiarabische Händler. Manche verdienen in dieser Woche fünfmal mehr als im übrigen Jahr.
Momentan kommt es täglich zu Angriffen auf Menschen, weil sie als anders wahrgenommen werden – zum Beispiel auf Juden oder Muslime. Damit muss Schluss sein. Wir brauchen mehr als abgespulte Solidaritätsbekundungen. Ein Gastbeitrag.
Christian Awhan Hermann ist der erste offen schwule Imam Deutschlands. Vor zwei Jahren konvertierte der Berliner zum Islam. Jetzt will er eine Moschee gründen.
Islamische Metzgereien und Restaurants in Peking müssen die arabischen Schriftzüge von ihren Fassaden entfernen. Es ist nur ein weiterer Schritt zur Unterwerfung der Religionsgemeinschaften unter das Diktat der Partei.
Die Kommunikationslosigkeit zwischen dem Mainstream und den Rechten und der AfD hat ihren Preis. Sie hat diese nicht schwächer gemacht, sondern stärker. Und sie hat auch dem Mainstream nicht gut getan. Ein Gastbeitrag.
Gleichheit bei der Scheidung, Verbot der Polygamie: Reformer des islamischen Familienrechts haben eine eindeutige Agenda. Sie machen sich die Mehrdeutigkeit der traditionellen Rechtslehren zunutze.
Zwei Leipziger Kitas wollten kein Schweinefleisch mehr anbieten. Migrationsforscher Werner Schiffauer erklärt im Interview, wieso das Thema die Gemüter erregt – und inwiefern solche Beschlüsse kontraproduktiv sein können.
Zwei Kitas in Leipzig wollten kein Schweinefleisch mehr anbieten – legen den Beschluss nach öffentlicher Kritik aber auf Eis. So hielt Klöckner die Maßnahme für falsch, die AfD sprach von einer „kulturellen Unterwerfung“.
Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt ist besorgt über die Judenfeindlichkeit in Deutschland. Von zugewanderten Muslimen und dem Erstarken der AfD gingen erhebliche Gefahren aus.
Derzeit gibt es keine islamischen Religionsgemeinschaften, die den islamischen Schulunterricht organisieren könnten. Daher hat Baden-Württemberg die „Stiftung Sunnitischer Schulrat“ gegründet.
Mehrfach hat die SPD versucht, Thilo Sarrazin aus der Partei zu werfen. Das stellte sich als äußerst schwierig heraus. Auch jetzt will Sarrazin weiter um die Mitgliedschaft kämpfen.
Die Demokratie sei bei allen Religionsgruppen hoch angesehen, heißt es in einer Studie. Was religiöse Toleranz anbelangt, gebe es jedoch Defizite. So wollten fast 30 Prozent der Bevölkerung im Osten keine Muslime als Nachbarn.
Im Prozess gegen eine Anhängerin des „Islamischen Staates“, der vorgeworfen wird, ein fünfjähriges Mädchen im Irak durch Unterlassen ermordet zu haben, hat nun die Mutter des Kindes vor dem Oberlandesgericht in München ausgesagt.
Radikale Muslime haben die „Euro Fatwa App“ entwickelt. Sie soll helfen, alles richtig zu machen. Beim Essen, im Schwimmbad, auf Facebook. Ein Selbstversuch.
Die Stimmung der Parteianhänger bei der Bürgermeisterwahl in Istanbul könnte kaum unterschiedlicher sein. Während sich die Oppositionsanhänger siegessicher geben, ist bei der Regierungspartei eher Tristesse angesagt.
Der Sufismus gilt als spirituell-mystische Strömung des Islam. Beim Ritual "Dhikr" piercen sich die Gläubigen unter anderem mit Schwertern und einem Dreizack. Nicht alle Maßnahmen sind appetitlich anzusehen.
In Jerusalem feiern palästinensische Muslime das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. Zum ersten Mal seit 1994 beginnen Palästinenser das Eid-al-Fitr-Fest an einem anderen Tag als Saudi-Arabien, wo die Feierlichkeiten bereits einen Tag zuvor stattfanden.
Der Film „Oray“ erzählt eine Geschichte unter Muslimen in Deutschland. Im Interview spricht Regisseur Mehmet Akif Büyükatalay – über Zugehörigkeit, Zwänge und die Kölner Silvesternacht.
In wenigen Tagen beginnt für gläubige Muslime der Fastenmonat Ramadan. Das Fasten ist eine von fünf Säulen des Islams, neben dem Glaubensbekenntnis, dem Gebet, der Almosenabgabe und der Pilgerfahrt nach Mekka.
Radikale Bewegungen rechtfertigen ihre Ideologien, indem sie historische Ereignisse umdeuten. Im Falle des Christchurch-Anschlags bediente sich der Attentäter auch einer europäischen Seeschlacht, die über 400 Jahre zurückliegt.
Der Papst besucht Marokko und die christliche Minderheit,die durch Studenten und Migranten wächst. Er will den moderaten Islam des Königs stärken. Das kommt dem Königshaus gelegen.
Utøya und Christchurch zeigen: Für islamophobe Rechtsradikale bietet der serbische Ultranationalismus eine wichtige Ergänzung ihres Hasspanoramas.
Nach den Terroranschlägen in Christchurch schlägt das Bistum Limburg einen Besuch der nächsten Moschee vor. Die Frankfurter Gemeinden haben Erfahrung mit nicht-muslimischen Gästen des Freitagsgebets.
Selbst die CSU sieht den „Modellversuch“ zum „Islamunterricht“ in Bayern als Erfolg. Deshalb soll das Programm nun fortgesetzt werden. Im Namen soll sich jedoch demnächst ein stärkerer Wertebezug widerspiegeln.
Während Christen, Muslime und Juden eigene Foren in der Partei haben, ist für Atheisten kein Platz. Sie dürfen auch nicht als „Sozialdemokraten“ auftreten.
Moscheen sollen künftig von Sicherheitskräften bewacht werden – das fordert der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Aiman Mazyek. Vor allem ostdeutsche Moscheen seien gefährdet.
Anja Glaser will ihre Bachelorarbeit über Muslime in der Nazi-Propaganda schreiben. Auf den Uni-Alltag hat sie einen besonderen Blick. Ihr Studium der Religionswissenschaft betrachtet sie als zweites Leben.
Morgenland, Abendland, dazwischen das Theater auf der Suche: Performer Markus Schäfer und Markus Wenzel zeigen im Frankfurter Künstlerhaus das Stück „Zwischen den Säulen“.
Bei einem Angriff auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch sind 49 Menschen ermordet worden. Der mutmaßliche Haupttäter stammt aus Australien und wird als „extremistischer, rechtsgerichteter, gewalttätiger Terrorist“ bezeichnet.
Die Tat von Christchurch ist kein Verbrechen in einem fernen Land, das nichts mit uns zu tun hat: In allen westlichen Gesellschaften gedeiht die Islamfeindlichkeit. Das hat auch viel mit Stimmungsmache von Politikern zu tun.
Die muslimische Gemeinde in Neuseeland ist nach dem Terroranschlag in Christchurch entsetzt. Weil man sich in dem Land stets sicher gefühlt habe, sei man von der Gewalt vollkommen überrascht worden.
Nicht nur in autoritären Regimen, auch im Westen steht die Grundlage der Aufklärung, die Meinungsfreiheit, unter Beschuss. Allenthalben setzen sich Konformismus und Herdendenken durch. Ein Gastbeitrag.
Muslime werden von Wissenschaftlern intensiv beobachtet. Beteiligt sind die unterschiedlichsten Disziplinen. Werden Voraussetzungen und Ergebnisse ausreichend kritisch reflektiert?
Das Gefängnis in Condé-sur-Sarthe gilt als eines der sichersten in Frankreich. Dennoch kam ein inhaftierter Islamist an ein Messer und verletzte damit zwei Wachleute – er konnte festgenommen werden, seine Lebensgefährtin stirbt.