„Gruppe S“ soll Anschläge auf Moscheen geplant haben
Nach Angaben eines Verdächtigen wollte die Gruppe Moscheen anzünden, um Muslime zum Verlassen Deutschlands zu bewegen. Auch über Attacken mit Schusswaffen sei gesprochen worden.
Nach Angaben eines Verdächtigen wollte die Gruppe Moscheen anzünden, um Muslime zum Verlassen Deutschlands zu bewegen. Auch über Attacken mit Schusswaffen sei gesprochen worden.
Nach dem Terrorakt von Hanau wird die Frage laut, ob die AfD eine Mitschuld an den Toten trägt. Wie viel Hass steckt wirklich in der Partei?
Die Islam-Debatte wird begleitet von dem Ringen, Freiheit und Autorität in Übereinstimmung zu bringen. Ein Plädoyer für eine versöhnte Verschiedenheit.
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour ruft nach dem Attentat von Hanau zu Zurückhaltung und Solidarität auf. Er fordert eine Plattform muslimischer Demokraten in Deutschland.
Früher profilierte sich die CDU mit migrationskritischen Positionen. Das hat inzwischen die AfD übernommen. Die Partei profitiert von den Ängsten, die sie selbst schürt.
Nach dem offensichtlich rassistischen Anschlag von Hanau haben die Muslime in Deutschland mehr Schutz und Anerkennung angemahnt. Islamfeindlichkeit müsse klar als Problem benannt und ihr entgegengetreten werden, verlangten der Zentralrat sowie der Koordinationsrat der Muslime in Berlin.
Niedertracht und zoologische Vergleiche: Was Alexander Gaulands Redenschreiber Michael Klonovsky spontan alles zum rassistischen Attentat von Hanau einfällt.
Da nimmt jemand kein Blatt vor den Mund: Ruud Koopmans hat ein neues Buch über den Islam geschrieben. Doch anstatt sich seinen unbequemen Fragen zu stellen, suchen seine Gesprächspartner Cem Özdemir und Naika Foroutan den Konsens.
Ein anspruchsvolles Buch zu einem Thema, an dem man nicht mehr vorbeikommt.
Frankreichs Präsident besucht eine islamistische Hochburg: Er wolle nicht akzeptieren, dass die Werte und Gesetze der Republik im Namen des politischen Islams abgelehnt werden – und stellt einen Plan im Kampf gegen Separatismus vor.
Ein internes chinesisches Regierungsdokument zeigt, dass schon ein falscher Mausklick ausreicht, um in Xinjiang im Umerziehungslager zu landen. Auch wer zu viele Kinder hat, macht sich verdächtig.
Österreich will auch mit der neuen türkis-grünen Regierung den bisherigen Weg in Migrationsfragen verfolgen. Integrationsministerin Susanne Raab spricht im Interview über gelungene Integration und den Kampf gegen den politischen Islam.
Eine Schülerin wird mit dem Tod bedroht, weil sie auf den Islam schimpfte. In Frankreich meinen einige: Das habe sie halt davon. Es ist ungeheuerlich, dass französische Politiker so lange brauchten, um zu widersprechen.
Eine französische Schülerin hat nach heftiger Kritik am Islam Morddrohungen erhalten. Präsident Macron fordert nun den Schutz der Jugendlichen. Religionen dürfen kritisiert werden, sagt er.
Bischof Bertram Meier hat sich für mehr muslimische Kandidaten bei der CSU ausgesprochen. Anderenfalls könnte sich eine muslimische Partei etablieren.
Mindestens 370 Menschen sollen in den vergangenen Monaten von ADF-Milizen getötet worden sein. Im Kampf gegen Islamisten ruft Kongo nun die Nachbarländer zu Hilfe – das könnte gefährlich sein.
Es sind die bisher längsten Proteste unter Ministerpräsident Modi: Seit Wochen treibt das neue Staatsbürgerschaftsgesetz in Indien Menschen auf die Straße. Auch viele ältere Frauen demonstrieren – aus Solidarität mit ihren Kindern.
Eine französische Schülerin kritisiert den Islam. Danach erhält sie Morddrohungen, muss „untertauchen“. Und ganz Frankreich diskutiert darüber, wie viel Religionskritik sein darf – und in welchem Tonfall.
Entsteht in den Banlieues von Paris, Marseille oder Lyon gerade ein islamisches Gegenuniversum, in dem demokratische Werte nachrangig sind? Ja, sagt Islamforscher Bernard Rougier – und rüttelt damit an Tabus der französischen Gesellschaft.
Thilo Sarrazin soll ausgeschlossen werden, will aber unbedingt bleiben. Der SPD steht noch eine jahrelange juristische Auseinandersetzung bevor.
Seit Jahren versucht die SPD, den wegen seiner Haltung zum Islam in die Kritik geratenen Thilo Sarrazin auszuschließen. Nun hat das Landesschiedsgericht der Berliner Partei dem Ausschluss zugestimmt. Sarrazin will Berufung einlegen.
In Kamerun gibt es bis heute mehr als 150 örtliche Herrscher. Einer der bedeutendsten ist Sultan Ibrahim Mbombo Njoya. Obwohl er sich dem Zentralstaat unterordnet, ist er bei seinem Volk populär. Ein Besuch.
Die Vorbehalte sind groß. Über den Islam muss man diskutieren. Ein Buch will dazu beitragen
Beim letzten Geleit für General Soleimani ringen Revolutionsführer Ali Chamenei und andere Hardliner des Regimes mit ihren Emotionen. Im Islam dauert die Trauerzeit vierzig Tage. Danach könnte es gefährlich werden.
Der Mann, der am Freitag einen Menschen bei Paris umgebracht hat, soll vorher „Allahu akbar“ gerufen haben. Er sei vor zwei Jahren zum Islam konvertiert, berichtet die Staatsanwaltschaft.
Südlich von Paris hat ein Mann mehrere Personen mit einem Messer attackiert. Mindestens ein Opfer starb, zwei weitere wurden in ein Krankenhaus gebracht. Laut Ermittlerkreisen soll der Mann unter „psychischen Störungen“ leiden.
In Osnabrück sollen künftig mit staatlicher Förderung Imame ausgebildet werden – eine Kampfansage an große Islamverbände wie Ditib. Diese wollen keinesfalls die Kontrolle über die Ausbildung der Imame verlieren.
Schiitische Muslime von Bagdad bis Basra begehren gegen Iran auf. Die Demonstranten kämpfen für einen modernen Nationalstaat ohne iranische Bevormundung. Der Weg dahin wird schwierig sein.
Muhammad Shahrour war eine mächtige Stimme der neuen islamischen Linken und Liberalen gegen die erstarkte islamistische Bewegung. Jetzt ist er in Abu Dhabi gestorben.
Richtig gestaltet kann ein gemeinsames schulisches Fest in einer christlichen Kirche ein wichtiger Akt der Kulturvermittlung sein – und ein Zeichen der Anerkennung anderer Glaubensgemeinschaften. Wie gelingt der Spagat?
Das Jüdische Museum Berlin war zum Forum der Israel-Boykottbewegung BDS mutiert – mit dubiosen Querverbindungen. Die neue Direktorin Hetty Berg muss es erst wieder zum Jüdischen Museum machen.
In Brand gesteckte Fahrzeuge, ein von der Polizei gestürmter Campus, Dutzende Verletzte: Der Widerstand gegen das Staatsbürgergesetz wächst. Haben sich Ministerpräsident Narendra Modi und sein Innenminister Amit Shah verkalkuliert?
Der frühere Fußball-Nationalspieler wirft Muslimen vor, chinesische Menschenrechtsverletzungen gegen Uiguren schweigend hinzunehmen. Sein Verein, der FC Arsenal, distanziert sich von den Äußerungen.
Ein neues Gesetz zur Staatsbürgerschaft bringt Indiens Regierung in Bedrängnis. Für viele wird die Einbürgerung leichter, nur für die Muslime nicht. Kritiker werfen Neu-Delhi religiöse Diskriminierung vor.
Ein Schwimmbad ausschließlich für Muslime zu eröffnen, stößt in Frankfurt sowohl auf Zustimmung als auch auf Empörung. Denn die Debatte berührt grundlegende Fragen des Zusammenlebens in einer multikulturellen Gesellschaft.
Weltreligionen sind ursprünglich nicht dazu da, dass sie Frieden stiften. Religiös geprägte Gewalt wird auch künftig in keinem Fall auszuschließen sein. Ein Gastbeitrag.