Hadsch mit nur 1000 Pilgern hat begonnen
Jedes Jahr kommen normalerweise mehr als 2,5 Millionen Muslime nach Saudi-Arabien, um dem überlieferten Weg des Propheten Mohammed zu folgen. Wegen der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr alles anders.
Jedes Jahr kommen normalerweise mehr als 2,5 Millionen Muslime nach Saudi-Arabien, um dem überlieferten Weg des Propheten Mohammed zu folgen. Wegen der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr alles anders.
Hunderte Muslime versammeln sich mit dem türkischen Präsidenten zum Freitagsgebet in der Hagia Sophia. Aus Protest läuten in Griechenland und Zypern die Glocken vieler orthodoxer Kirchen.
Österreichs Integrationsministerin richtet eine Beobachtungsstelle für den politischen Islam ein. Die soll berichten, wenn extremistisches Gedankengut ins Land kommt. Einigen geht das zu weit. Anderen nicht weit genug.
Am ersten Tag des Prozesses gegen den Attentäter von Halle offenbart der Angeklagte Stephan B. seine rassistische, aber auch kindliche Weltauffassung. Es kommt zu merkwürdigen Szenen.
In Indonesien werden die Fundamentalisten immer mächtiger. Darunter leiden besonders die Frauen. Nun wird ein „Ehrenmord“ zum Testfall dafür, wie das Land mit der zunehmenden Gewalt im Namen des Islams umgeht.
China nennt Umerziehungslager für Muslime „Ausbildungszentren“. Der Uigure Omir Bekali gilt als einer der ersten Zeugen, die über die Haft in Xinjiang sprechen – und berichtet von acht Monaten Folter.
Die Entwicklung des Islamismus zur politischen Religion hat viele Quellen: Antimodernismus, Antikolonialismus, Antifeminismus. Doch die islamische Moderne lässt sich nicht kleinkriegen. Ein Gastbeitrag.
Im Westen Afrikas versinken die Staaten in einem Strudel der Gewalt. Islamischer Staat, Al Qaida und ethnische Milizen kämpfen gegeneinander – in den Städten eskalieren Proteste.
Alles dreht sich um den Koran. Bei der Suche nach einer liberalen Interpretation kommen zuweilen etwas eigenartige Konstrukte heraus.
Das Massaker von Srebrenica gilt als das größte Massaker in Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Film darüber erregt in Bosnien die Gemüter – obwohl ihn noch kaum jemand gesehen hat.
Achthundert Jahre aus der Vogelperspektive: Brian A. Catlos erzählt die Geschichte von Al-Andalus im Stil einer Streaming-Serie und dekonstruiert die Mythen der Reconquista und ihrer Feinde.
Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach die zum Islam konvertierte Deutsche schuldig, gemeinsam mit ihrem Mann einen Bombenanschlag geplant und vorbereitet zu haben. Das Paar war im Juni 2018 festgenommen worden.
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, entschließt sich Riad zu einem in der modernen Geschichte des Landes einzigartigen Schritt. Wer auf die Hadsch darf, muss anschließend in Quarantäne.
Der Soziologe Ruud Koopmans zeichnet in seinem jüngsten Buch ein ernüchterndes Bild des globalen Islams. Ein Gespräch über die Ursachen.
Der Beschuldigte soll im Internet einen Anschlag mit vielen Toten angekündigt haben. Bezug nahm er dabei auf den rechtsextremistischen Attentäter von Christchurch.
Das Staatsoberhaupt Irans hat wieder einmal erklärt, es wünsche sich „die Eliminierung des zionistischen Regimes“. Doch woher kommt dieser Auslöschungs-Antisemitismus? Der Historiker Matthias Küntzel beleuchtet in seinem Buch „Nazis und der Nahe Osten“ bisher wenig beachtete Aspekte.
Zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan haben Hunderte Muslime in Wetzlar öffentlich gebetet. Und zwar auf dem Parkplatz des örtlichen Ikea-Marktes.
An diesem Wochenende feiern die Muslime das Ende des Ramadans. Vieles ist anders als sonst.
Salafisten behaupten, sie seien im Besitz der absoluten Wahrheit. Das sehen viele Muslime anders.
Yahya Hassan, dänischer Dichter palästinensischer Herkunft, wurde gefeiert. Und hatte zugleich das Talent, sich alle Welt zum Feind zu machen. Jetzt wurde er beerdigt. Sein früher Tod wirft weiterhin Fragen auf.
Italien streitet über das Schicksal einer von somalischen Islamisten entführten Entwicklungshelferin. In der Presse, vor allem aber im Internet wird sie angefeindet – weil sie zum Islam übergetreten ist.
Christen, Juden und Muslime nehmen Einschränkungen hin, weil sie aus Nächstenliebe und zum Schutz des Lebens geschehen. Dafür gebührt ihnen Dank. Ein Gastbeitrag des Bundesinnenministers.
Ramadan ohne gemeinsames Fastenbrechen - für viele Muslime unvorstellbar. Doch auf Grund der Corona-Beschränkungen ist das nicht möglich.:Eine Moscheegemeinde in Wuppertal biete deshalb einen ganz besonderen Service an.
Die Zweifel an den Islamverbänden waren zuletzt eher gewachsen. Im Kampf gegen Corona zeigen sie sich nun wild entschlossen und legen ein detailliertes Konzept für den Moscheebesuch vor.
Für rund 1,6 Milliarden Muslime beginnt der Fastenmonat Ramadan. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie bleiben in vielen Ländern der Welt Moscheen geschlossen und öffentliches Fastenbrechen ist verboten.
An diesem Freitag beginnt für Muslime der Fastenmonat Ramadan. Er wird anders begangen als jemals zuvor. Denn in der Corona-Zeit gelten strenge Regeln.
Vertreter von Religionsgemeinschaften und Kirchen haben sich mit Bund und Ländern darauf geeinigt, öffentliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen frühestens Anfang Mai zu feiern. Der sächsische Ministerpräsident geht einen anderen Weg.
Das „social distancing“ wegen der Corona-Pandemie macht vor keiner Religion halt. Ein Zurück zum Status quo ante dürfte es kaum geben – vor allem nicht für die Kirchen hierzulande.
Eine Umfrage an der Universität Frankfurt zeigt, dass vor allem Frauen Islamische Theologie oder Religionspädagogik studieren. Derzeit fehlt es aber vielen Studierenden an Vorbildern und Mentoren.
Der Islam wird in der Gemeinschaft gelebt. Doch nun werden Gebete abgesagt und Moscheen geschlossen. Wie gehen Gemeinden in Deutschland mit dem religiösen Leben in Zeiten der Corona-Pandemie um?
Religionsführer haben jetzt eine besondere Verantwortung. Viel hängt von ihrer Bereitschaft ab, die Gläubigen dazu aufzurufen, sich an die Regeln zur Eindämmung von Covid-19 zu halten.
In der Labour Party kämpfen Transgender gegen Frauenrechtler. Es geht um die Frage, wessen Anliegen wichtiger sind. Dabei droht die innerparteiliche Meinungsfreiheit unter die Räder zu geraten.
Seit 2017 konnte die Zahl der Angriffe auf Muslime nicht gesenkt werden. Im Jahr 2019 wurden einem Bericht zufolge 871 Übergriffe gezählt. Nach den Taten in Halle und Hanau hat die Polizei ihr Vorgehen verschärft.
Der Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch hat Neuseeland verändert. Wie geht die muslimische Gemeinde mit ihrem Trauma um? Was fühlen jene, die damals Angehörige verloren haben? Ein Ortsbesuch.
Der Islam trägt mittlerweile erheblich zur Veränderung der Rolle von Religion in Deutschland bei: Auf die zunehmende Sichtbarkeit muslimischer Symbole reagiert das Gemeinwesen mit deren Ausschluss aus immer weiteren Bereichen von Staat und Gesellschaft. Doch was ist damit gewonnen?
In Jordanien und dem Libanon Craftbeer zu brauen, ist eine echte Herausforderung. Doch zunehmend entdecken Muslime den Gerstensaft für sich. Interview mit dem Bierreisenden Sebastian Sauer.