Das schwierige Erbe des unabhängigen Indiens
Vor 75 Jahren entließ Großbritannien Indien und Pakistan in die Unabhängigkeit. Es gab Unterschiede zu den Dekolonisierungsprozessen anderer Mächte. Und doch gab es große Schwierigkeiten.
Vor 75 Jahren entließ Großbritannien Indien und Pakistan in die Unabhängigkeit. Es gab Unterschiede zu den Dekolonisierungsprozessen anderer Mächte. Und doch gab es große Schwierigkeiten.
Eine Gewalt- und Flüchtlingswelle hat vor 75 Jahren die Unabhängigkeit von Indien und Pakistan überschattet – die Nachwehen beschäftigen die Länder bis heute.
Lange stand Aiman al-Zawahiri im Schatten von Osama Bin Laden. Doch er war der Mann, der dem islamistischen Terror in den neunziger Jahren seine neue Strategie gab – und so die Welt das Fürchten lehrte.
Scharfkantige Urteile: Caroline Fourest holt aus zu einem Plädoyer für den französischen Laizismus
Omar Youssef Souleimane hat in seinem Roman „Der letzte Syrer“ ein Panorama des Bürgerkriegs in seinem Heimatland gezeichnet. Ein Gespräch über die polarisierte Gesellschaft Syriens und die Notwendigkeit der Gewalt gegen Assad.
Am 25. Juli entscheiden die Tunesier, ob das Land eine neue Verfassung erhält. Der Entwurf von Präsident Kais Saied setzt den Rahmen für ein autoritäres Politikmodell und die Abkehr von der parlamentarischen Demokratie.
Er wollte den Islam modernisieren und die Moderne islamisieren: Gudrun Krämer legt eine exzellente Biographie des Begründers der Muslimbruderschaft Hasan al-Banna vor.
Baden-Württemberg wollte beim islamischen Religionsunterricht Neuland betreten. Jetzt kommt das Modell an seine Grenzen.
Debatten über Transgender finden überall statt. Im Judentum und im Islam sind sie durch Widersprüche gekennzeichnet.
Der Sunnitische Rat verschleppt die Lehrerlaubnis für zwei islamische Reformtheologen in Baden-Württemberg. Eine Öffnung des Islam wird so ein Wunschtraum bleiben.
Unter Ministerpräsident Modi haben die Brandstifter Oberwasser. Nun werden sie ihm gefährlich. Denn sie belasten die Wirtschaftsbeziehungen Indiens.
Eine Sprecherin der indischen Regierungspartei fällt durch Mohammed-Äußerungen auf. Die wachsende Islamfeindlichkeit in Indien wird außenpolitisch zum Problem.
An ihren Urlaub haben Reisende oft unterschiedliche Erwartungen. Die besonderen Bedürfnisse frommer Muslime nimmt Halalbooking.com ins Visier – und damit einen schnell wachsenden Milliardenmarkt.
Die Goethe-Universität Frankfurt und die Universität Tel Aviv arbeiten künftig enger zusammen. Die Wissenschaftler wollen das Verhältnis von Judentum, Islam und Christentum beleuchten – und Konflikten um Religion entgegenwirken.
Im Auftrag des Moscheeverbands DITIB haben Frankfurter Forscher junge Muslime nach ihren Überzeugungen gefragt. Manche Antworten stimmen zuversichtlich, andere sind für Nichtgläubige irritierend.
2022 ist ein besonderes Jahr: Nur alle 33 Jahre fallen Ramadan, Pessach und Ostern auf den gleichen Tag. Vor allem in der Heiligen Stadt der drei monotheistischen Religionen bringt das allerhand in Wallung.
Zum Ende des Ramadans lobt der Bundespräsident die Hilfsbereitschaft von Muslimen bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine. Er bedankt sich auch dafür, dass sie „die strengen Regeln“ zur Pandemiebekämpfung mitgetragen haben.
Radikale Hindus wollen Kopftücher in Schulen verbieten und bezeichnen den Islam als „Krebs“. Der Partei des indischen Ministerpräsidenten Modi hilft das.
In Indien werden immer mehr Christen und Muslime „illegaler Bekehrungen“ und des „Liebes-Dschihad“ beschuldigt. Hindu-Extremisten randalieren in Kirchen. Manch einer fürchtet um sein Leben.
Husamuddin Meyer betreut muslimische Jugendliche, die im Gefängnis inhaftiert sind. Er betet mit ihnen, bespricht ihre Probleme. Und er will verhindern, dass sie in die Fänge von Islamisten geraten.
Éric Zemmour schnitt bei der französischen Präsidentenwahl deutlich schlechter ab als seine rechte Konkurrentin Marine Le Pen. Doch mit seiner Kulturkampf-Rhetorik erhielt er gerade in der Oberschicht Zuspruch.
Nächstes Jahr beendet Muhamed Memedi seine Ausbildung am Islamkolleg in Osnabrück. Als Imam wird er in Deutschland aber wohl nie seinen Lebensunterhalt verdienen können.
Als er 22 Jahre alt und Hippie war, las Jakob Sachs im Koran und trat zum Islam über. Doch seine spirituelle Reise sollte damit erst beginnen. Eine Suche nach spirituellen Antworten.
Nicht erst der Ukrainekrieg traf den Westen unvorbereitet. Seit der Jahrtausendwende ist seine geopolitische Agenda von Illusionen geprägt. Ein Gastbeitrag.
Juden und Muslime in der Ukraine bekunden besonders deutlich ihre Loyalität zum Staat. Aber auch in der moskautreuen orthodoxen Kirche brodelt es: Gläubige nehmen es nicht hin, dass das russisch-orthodoxe Patriarchat Putin unterstützt.
Von guten und bösen Achsen: Gilles Kepel analysiert die Umwälzungen in Nordafrika und im Nahen Osten. Allerdings spielt auch Frankreich bei seinen Überlegungen eine wichtige Rolle.
Erst sympathisiert er mit den Attentätern vom 11. September, dann kämpft er gegen Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen. Über den langen Weg zum Bundesverdienstkreuz.
Muslimische Mode ist ein Trendthema der Branche. Die Frankfurter Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter warnt davor, dass die neue Begeisterung für das Kopftuch den konservativen Islam stärken wird.
Die Staatsbildung in Afghanistan ist nicht gescheitert. Im Gegenteil: Die Taliban haben ihre eigene Staatlichkeit ausgebildet, wie die Großstädter und die lokalen Kriegsherren vor ihnen. Der Westen hat seine Chance in diesem Spiel nicht erkannt. Ein Gastbeitrag.
Umweltschutz ist auch im Islam ein Thema. Ein Forscher hat Nachhaltigkeits-Ideen für Moscheegemeinden zusammengetragen.
75 Jahre nach der Teilung des indischen Subkontinents sind die Wunden nicht verheilt: Eine erstarkte Identitätspolitik treibt Hindus und Muslime weiter auseinander.
Simpel ist heutzutage gar nichts mehr zwischen Gott und Mensch. Was das Nachdenken, Zweifeln und Glauben für Navid Kermani und Martin Mosebach nur um so schöner macht.
In seinem neuen Buch schildert Navid Kermani die allabendlichen Gespräche mit seiner Tochter. Es geht darum, was für ihn als gläubigen Muslim Gott bedeutet.
Nachdem der Privatsender M6 in seinem Magazin „Zone Interdit“ eine Reportage über den radikalen Islam in der Stadt Roubaix sendete, hagelte es Morddrohungen. Doch die französische Öffentlichkeit scheint der notwendigen Debatte müde zu sein.
Für Christen und Muslime wird die Situation in Indien immer härter. Hinduextremisten randalieren in Kirchen, stören Gottesdienste. Strafen müssen die Täter kaum fürchten.
Der Islamofaschismus in der Türkei hat eine neue Zielscheibe: die Sängerin Sezen Aksu. Präsident Erdogan hetzt persönlich gegen sie.