Alles halb so wild?
Turbulente Woche für die französische Publizistik: Nach der Strafanzeige von Chems-eddine Hafiz gegen Michel Houellebecq wegen dessen Äußerungen über Muslime lenken beide Seiten ein. Aber es sind noch Fragen offen.
Turbulente Woche für die französische Publizistik: Nach der Strafanzeige von Chems-eddine Hafiz gegen Michel Houellebecq wegen dessen Äußerungen über Muslime lenken beide Seiten ein. Aber es sind noch Fragen offen.
Die Redaktion der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ wurde von Islamisten fast ausgelöscht. In einer Sonderausgabe erinnert sie daran und blickt auf die Gegenwart: das Mullah-Regime in Iran.
In einem Interview hatte der französische Schriftsteller Michel Houellebecq zum Widerstand gegen die Islamisierung seines Landes aufgerufen. Dafür ist er jetzt angezeigt worden: vom wichtigsten Vertreter des Islams in Frankreich.
Welche Berufe wählen Absolventen der islamischen Theologie oder Religionspädagogik? Forscher aus Frankfurt, Gießen und Mainz haben nachgefragt.
In Iran ist der Kampf um die Nachfolge des 83 Jahre alten Ajatollahs Ali Khamenei entbrannt. Möglich, dass ihn einer seiner Söhne beerbt – wie zu Zeiten des Schahs.
Gegen Antichrist und Satanismus: Die religiöse Kriegspropaganda in Russland beschwört die Apokalypse und die Nähe zum Islam. Ein Gastbeitrag.
Erhobene Zeigefinger, Armbinden mit Herz und Palästinafahnen: Als Marokko gegen Frankreich spielt, gibt es Redebedarf in der Frankfurter Shishabar „1001 Nacht“.
An der Islamkonferenz gibt es Kritik, weil Bundesinnenministerin Faeser dort keine Fragen des Islamismus behandelt. Das will sie den Sicherheitsbehörden überlassen. Sie hat dafür gute Gründe.
Die Innenministerin setzt auf deutschsprachige Imame und will Islamfeindlichkeit bekämpfen. In ihrer Rede zur Eröffnung der Konferenz weist sie Kritik an deren Inhalten zurück.
Heute beginnt wieder einmal die Deutsche Islamkonferenz in Berlin. Sie offenbart die gefährliche Doppelmoral und Streitangst der deutschen Innenpolitik. Ein Debattenbeitrag von Ahmad Mansour.
Die Islam-Konferenz will Muslimfeindlichkeit thematisieren und „direkte Impulse für ein besseres Miteinander von Muslimen und Nichtmuslimen“ setzen – sehr gut. Aber warum fällt kein Wort zum Thema Islamismus? Ein Gastbeitrag.
In Kanada beginnt die Weltnaturkonferenz. Die USA fänden die Lieferung deutscher Kampfpanzer an die Ukraine offenbar okay. Und im Feldmann-Prozess sollen die Plädoyers gehalten werden. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland
Am Mittwoch will Innenministerin Nancy Faeser die fünfte Phase der Deutschen Islam-Konferenz eröffnen. Der Vorsitzende des Islamrats findet, man müsse noch einmal grundsätzlich über das Format nachdenken.
Immer mehr Muslime werden in Hessen beerdigt. Friedhöfe, Kommunen und Bestatter stellen sich darauf ein.
G-20-Gastgeber Indonesien erlebt eine schleichende Islamisierung. Viele Mädchen müssen ihre Haare bedecken. Eine Frauenband aber hat das Kopftuch zu ihrem Markenzeichen gemacht.
Wie viel Dezibel dürfen es denn maximal sein? Ist die kontroverse Debatte um Lautstärke und Öffentlichkeit womöglich nur eine Ablenkung von den zentralen Fragen muslimischer Integration?
In Köln hat am Freitag der Muezzin zum Gebet in der Zentralmoschee in Ehrenfeld gerufen. Nicht alle finden das gut.
Die Moscheegemeinde in Köln-Ehrenfeld will Muslimen eine freie Glaubensausübung ermöglichen. Kritiker betonen jedoch die enge Verbindung zu Ankara und befürchten eine „Machtdemonstration des politischen Islams“.
Homophobie ist in muslimischen Milieus verbreitet. Hat sie aber wirklich eine religiöse Begründung? Und wie steht der Islam zur Transsexualität? Beides klärt eine Konferenz in Frankfurt.
Homosexuelle und Transsexuelle werden immer öfter angegriffen. In der Statistik gehen die Taten unter – weil sie oft nicht der politisch motivierten Kriminalität zugeordnet werden.
Ein monolithischer Block, der Furcht einflößt? Oder doch letztlich etwas Positives? Die Deutungen über den Islam veränderten sich im Laufe der Zeit.
Die iranische Führung ist alarmiert: Hacker senden subversive Botschaften über das Staatsfernsehen. Und konservative Händler schließen sich protestierenden Studentinnen an.
Sind Muslime besonders queerfeindlich? Welche Gründe kann das haben und was lässt sich dagegen unternehmen? Bei der Konferenz „Queer im Islam“ wurde über das Verhältnis zwischen Sexualität und Religion debattiert.
Eine Studie zeigt, dass nicht wenige Befragte ohne Migrationshintergrund Muslime für Fanatiker halten – und Muslime selbst etwas häufiger antisemitische Haltungen haben.
Die Proteste nach dem Tod der jungen Mahsa Amini nähern sich einer kritischen Masse. Aber das Regime ist weder zu Reformen noch zu Kompromissen bereit.
Die Hidschra Muhammads von Mekka nach Medina vor 1400 Jahren hat den entstehenden Islam theologisch und politisch beeinflusst. Nach Muhammads Tod brachen die innerreligiösen Spannungen wieder auf.
Die arabischen Autokraten würden es der Bundesregierung danken: Was die Schließung des Portals Qantara.de für arabische Intellektuelle bedeuten würde.
Sankt Nikolaus und die Araber: Das Dommuseum Hildesheim zeigt mit „Islam in Europa. 1000 – 1250“ die überraschend vielen Kulturverflechtungen in der Zeit der Kreuzzüge. Die Objekte sind an Pracht kaum zu überbieten.
Seit Jahren warnen Verfassungsschützer vor der Ausbreitung des Politischen Islams. Doch Innenministerin Nancy Faeser löst den Expertenkreis Politischer Islamismus auf. Damit bedient sie die Agenda des türkischen Präsidenten Erdogan.
Die Bundesregierung plant, Zuschüsse zu Qantara.de, einer Seite, die den Austausch mit muslimisch geprägten Ländern pflegt, zu streichen. Islamwissenschaftler und Nahost-Korrespondenten protestieren.
Es war eine der größten Vertreibungen der Geschichte. Die Teilung des indischen Subkontinents im Jahr 1947 wirkt bis heute nach. Menschen erfuhren, was es heißt, Heimat zu verlieren.
Nach einem Jahr wird die Arbeit des Gremiums, das sich zum Beispiel mit Islamismus an Schulen beschäftigt, nicht verlängert. Beteiligte Wissenschaftler sind enttäuscht. Am Geld könne es nicht liegen.
Trotz aufflammender Debatten über die Meinungsfreiheit in religiösen Fragen: Die Vorstellung vom Clash of Civilisations hat sich in einer Welt hybrider Identitäten nicht bewahrheitet.
Die Taliban tyrannisieren weiter afghanische Frauen, und um die Ortskräfte kümmert sich niemand mehr. Tausende IS-Mitglieder spuken in Syrien und Irak herum. Haben wir den Islamismus vergessen?
Über den Inhalt von Salman Rushdies Roman „Die satanischen Verse“ wusste in den Teheraner Führungszirkeln niemand etwas. Doch kam das Buch den Ajatollahs wie gerufen, um mit Nachdruck auf die Weltbühne zurückzukehren. Ein Gastbeitrag.