Das kriminelle Netz
Gefälschte Ausweise, Drogen, Waffen: Im Internet kann man alles ganz offen kaufen - „Underground Economy Foren“ machen es möglich. Für die Kriminellen bedeuten die Geschäfte: minimales Risiko bei maximalem Gewinn.
Gefälschte Ausweise, Drogen, Waffen: Im Internet kann man alles ganz offen kaufen - „Underground Economy Foren“ machen es möglich. Für die Kriminellen bedeuten die Geschäfte: minimales Risiko bei maximalem Gewinn.
Der Handel mit digitalen Spionagewerkzeugen blüht: Nicht nur Iran oder Turkmenistan, auch Österreich plant den Einsatz. Und der Staatstrojaner ist wieder in aller Munde.
Eigentlich findet Angela Merkel die Themen auf der Cebit spannend. Aber dieses Jahr ist sie mit ihren Gedanken woanders.
Die Digitalen Vordenker in Austin denken darüber nach, wie Hasskommentare aus dem Internet verschwinden können. Unsere Beobachtungen vom Digitalfestival SXSW.
Zwei Männer sind in Leverkusen und dem bayrischen Günzburg festgenommen worden. Ihnen wird schwerer sexueller Missbrauch vorgeworfen. Die betroffenen Kinder sind mit den mutmaßlichen Tätern verwandt.
Drogen, Waffen, Falschgeld – die Geschäfte im Darknet wachsen. Bei einer Razzia haben Polizisten nun neun Verdächtige in Gewahrsam genommen.
Wie sicher sind Bürger vor staatlichen Eingriffen auf ihre Computer und Handys? Der neue Bundestrojaner und der Fall Apple und FBI lassen Fragen offen, die seit Edward Snowdens Enthüllungen immer lauter gestellt werden.
Ein Würzburger Anwalt hatte gegen vier Facebook-Manager Anzeige erstattet, weil das Netzwerk zu wenig gegen Hasskommentare unternahm. Die Ermittlungen gegen drei von ihnen wurden eingestellt. Aber jetzt gibt es eine Anzeige gegen Mark Zuckerberg.
Ein aggressiver Trojaner befällt Computer in Deutschland. Der „Locky“ genannte Virus wird durch E-Mails verbreitet, die als Rechnungen getarnt sind. Gängige Antivirus-Programme erkennen ihn derzeit noch nicht.
Eine Abzockmethode ist zurück: Betrüger geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus und locken ihre Opfer per Anruf in eine Falle. Das kann teuer werden. FAZ.NET hat einen Fall dokumentiert.
Heiko Maas hat wichtige Neuigkeiten: Facebook hält sich bei Hasskommentaren künftig an deutsches Recht. Das scheint eine Sensation zu sein. Würde es der Minister sonst eigens verkünden?
Der Justizminister drängt darauf, Hasskommentare im Internet schneller zu löschen. Die Regel könne aber nicht immer eingehalten werden, sagt Facebook.
Das größte soziale Netzwerk der Welt will mehr tun gegen Hasskommentare auf seinen Seiten. Dafür holt es nun Rat von einer Einrichtung in Berlin.
Facebook hat ein Problem: Die Flut der dort verbreiteten Hassbotschaften steigt weiter. Was unternimmt der Konzern dagegen? Nicht viel. Nun setzt ein Anwalt die Truppe Mark Zuckerbergs unter Druck.
Der ehemalige Wiesbadener Kommunalpolitiker Michael Göttenauer sitzt wieder in Untersuchungshaft. Im Januar war er wegen des Verdachts der Kinderpornographie verhaftet worden, Ende Juli kam er nach einem Geständnis gegen Auflagen frei.
Die europäischen Justizminister wollen die Europäische Union zu einem Vorgehen gegen Hasskommentare im Internet bewegen. Sie sollen nicht nur gelöscht, sondern die Verfasser auch strafrechtlich verfolgt werden.
Wie viele Jugendliche werden Opfer von Cybermobbing? Die Zahlen einer Studie von Vodafone und dem Umfrageinstitut YouGov sind erschreckend. Und viele, die gemobbt werden, schämen sich, darüber zu sprechen.
Die Online-Kriminalität wächst rasant. Inzwischen verursacht sie Schäden im dreistelligen Milliardenbereich. Die Deutsche Telekom hat nun enthüllt, wie sie dagegen vorgeht.
Hacker haben hunderte Anwendungen mit Schadsoftware in den App-Store von Apple geschleust. Das Unternehmen bestätigte den Bericht einer Sicherheitsfirma. Es ist der erste große erfolgreiche Angriff auf den App-Store.
Amerikanische Behörden ermitteln gegen Hacker und Börsenhändler, die mit Insiderwissen mehr als 100 Millionen Dollar erbeutet haben sollen. Ermittlungsunterlagen zeigen, wie perfide die Beschuldigten vorgegangen sein sollen.
Es ist eine neue Dimension der Cyberkriminalität: Hacker sollen gemeinsam mit Aktienhändlern jahrelang Betriebsgeheimnisse von Großkonzernen gestohlen haben - um in großem Stil Insiderhandel zu betreiben. Zunutze machten sie sich offenbar eine Schwäche des globalen Finanzsystems.
Unter einem neuen Dach bündelt Google alle seine Tochterfirmen: Die Geschäfte mit Drohnen, Löffeln, synthetischer Haut oder selbstfahrenden Autos können damit unabhängiger gesteuert werden.
Eva Ionesco wurde in den Siebzigern von ihrer Mutter als Lolita vermarktet. Nun erzählt Simon Liberati, Ionescos Ehemann, diese Geschichte in einem Roman – und die Mutter will dessen Auslieferung verbieten lassen.
Viele haben einfach Angst: Weil Eltern nicht wollen, dass ihre Kinder Opfer von Cybermobbing oder Ähnlichem werden, nutzen sie Filterprogramme, folgen dem Nachwuchs in sozialen Medien oder durchsuchen gar die Geräte. Und was sagen die Kinder dazu?
Big Data – ein Segen für die deutsche Wirtschaft? In einer äußerst seltsamen Rede der Bundeskanzlerin werden die Probleme des Datenmissbrauchs einfach weggemerkelt.
Der Absender lautet Angela Merkel, der Inhalt ist ein gefährlicher Trojaner: Die Bundestags-Hacker haben ihre Schadsoftware offenbar mit manipulierten E-Mails verbreitet. Zuvor hatten sie die Kontrolle über einen von Merkels Computern erlangt.
Kriminalität im Internet hat enorme Zuwachsraten. Polizei und Justiz müssen sich sputen. Die hessische Generalstaatsanwaltschaft hat seit fünf Jahren eine Spezialeinheit.
Er soll Kinder sexuell missbraucht und seine Taten dokumentiert haben: Das Bundeskriminalamt fahndet öffentlich nach einem Mann. Denn obwohl Fotos von ihm vorliegen, war eine Identifizierung bislang nicht möglich.
Kennen Sie die ganz besondere Spezies der „Hacktivisten“? Sie sind zahlreich, die meisten aber bleiben unerkannt. Was bewirken sie? In Berlin geht man dem Phänomen auf den Grund.
Michael Göttenauer von der Piratenpartei hat sein Mandat niedergelegt. Ermittlungsverfahren wegen Kinderpornographie kosten den Wiesbadener Kommunalpolitiker sein Amt. Er ist nicht zum ersten Mal aufgefallen.
In Deutschland soll eine Bundesbehörde die Bürger vor Gefahren durch Hackerangriffe schützen. Tatsächlich aber reichen die Befugnisse der Beamten dafür kaum aus.
Um sich vor Cyberkriminalität zu schützen, sind ganzheitliche Sicherheits- strategien gefragt, die vor dem Angriff ansetzen: an den Software-Sicherheits- lücken. Sonja Tietz, Regional Director DACH beim Sicherheitsanbieter Secunia, erklärt, welche Rolle dabei modernes Schwachstellen- und Patch-Management spielen.
Wie können Täter und Schäden bei Angriffen im Internet besser aufgedeckt werden? Das Bundesforschungsministerium will in den nächsten fünf Jahren 180 Millionen Euro in Projekte zum Thema IT-Sicherheit investieren.
Vier von zehn Unternehmen waren 2014 von Internet-Angriffen betroffen – Finanzdienstleister stehen im Fokus der Kriminellen.
Der Staat droht den Kampf gegen die Kinderpornographie zu verlieren – das zeigt der beinahe aussichtslose Einsatz der Ermittler. Der Gesetzgeber könnte schnell etwas dagegen unternehmen. Tut er aber nicht.
Beim Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern sind deutsche Ermittler überfordert. Der dramatische Flut an kinderpornographischem Material im Internet und vor allem im „Darknet“ ist die Justiz kaum noch gewachsen.