Der vermeintliche Hardliner
Der Kardinal kehrt heim. Rainer Maria Woelki ist am Samstag als neuer Erzbischof von Köln eingeführt worden. Dort werden sich viele wundern. Berlin hat den Rheinländer verändert.
Der Kardinal kehrt heim. Rainer Maria Woelki ist am Samstag als neuer Erzbischof von Köln eingeführt worden. Dort werden sich viele wundern. Berlin hat den Rheinländer verändert.
Das Kölner Domradio ist vielleicht die wichtigste Hinterlassenschaft des emeritierten Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner. Hier zeigen Katholiken, wie lebendig Kirche sein kann. Ein Redaktionsbesuch.
Da er den Lottoschein daheim nicht einlösen konnte, spendete ein Tourist aus Berlin seinen Gewinn dem Kölner Dom. Es ist nicht das erste Mal, dass der Dom vom Lotto profitiert – ohne das Glücksspiel wäre die Kathedrale vielleicht bis heute nicht fertig.
Rainer Maria Kardinal Woelki wird Erzbischof von Köln. Der Dreiervorschlag des Domkapitels wurde in Rom übergangen. Der Vatikan erstellte eine neue Liste.
Gizeh, Pompeji, Köln: Als Neuzugang auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes steht das Kloster Corvey im westfälischen Höxter in prominenter Gesellschaft. Doch der Ehrentitel hat seine Schattenseite, auch in Europa.
Das Kölner Erzbistum hat erstmals sein Immobilienvermögen berechnet - und kommt auf 612 Millionen Euro. 80 Prozent davon bringen aber so gut wie keine Erträge.
Tebartz-van Elst kommt nicht nach Münster und ist dennoch allgegenwärtig. Alle Namen und Nachrichten stehen bis auf weiteres im Bann der Frage, wie Papst Franziskus in der Causa Tebartz entscheiden wird.
Nach 25 Jahren hat sich Joachim Kardinal Meisner vom Amt des Erzbischofs von Köln zurückgezogen. Bei seiner Verabschiedung im Kölner Dom bezeichnete ihn die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als streitbaren Geist.
Kardinal Meisner ist am Sonntag in Köln verabschiedet worden. Auf der Gästeliste stand auch der beurlaubte Limburger Bischof Tebartz-van Elst, doch er ist nicht erschienen.
In Köln endet eine Ära. Nach 25 Jahren an der Spitze des größten deutschen Erzbistums hat Joachim Kardinal Meisner auf sein Amt verzichtet.
Der Kölner „Express“ wusste im Voraus von der Nackt-Aktion einer Aktivistin im Kölner Dom und berichtete später ausführlich. Dagegen wollte der Dompropst klagen. Nun lässt er es.
Der Femen-Auftritt im Kölner Dom war genau mit dem „Express“ abgestimmt. Nun prüft das Erzbistum Köln Rechtsmittel gegen das Boulevardblatt - die Geschichte einer Inszenierung.
Man muss heute jederzeit damit rechnen, dass sich Frauen ihre Kleider vom Leib reißen und „Fuck society!“ brüllen.
Eine Mitglied der Gruppe Femen nutzte die Weihnachtsmesse im Kölner Dom zu einem barbusigen Auftritt. Der zelebrierende Kardinal Meisner blieb unbeeindruckt.
Die Lehre der katholischen Kirche über Ehe und Familie wird auch von engagierten Katholiken als „welt- und beziehungsfremd“ angesehen. Das ist das Ergebnis tausender Antworten im Erzbistum Köln auf einen Fragebogen des Vatikans.
Die Windkraft gilt vielen als Zukunftstechnologie. Doch die gutgemeinte ökologische Energiegewinnung vernichtet Kulturlandschaften und stärkt unfreiwillig die Kohlekraftwerke.
Das Vermögen der Kirchen ist schwer zu erfassen - der Kölner Dom ist 1 Euro wert. In der CDU gibt es weiter Widerstand gegen den einheitlichen Mindestlohn.
Die katholischen Bistümer versuchen, die Diskussion über ihr Vermögen mit einer Transparenzoffensive zu beenden. Das wird nicht gelingen: Die bisherigen Angaben sind unzureichend.
Mehr als 30 Millionen Euro hat Bischof Tebartz-van Elst bislang für seine Residenz ausgegeben. Der Fall zeigt, wie reich die durch Steuergeld versorgte Kirche in Deutschland ist.
Experimente mit Sand, Knoblauchsaft und Heu: Die Kölner Galerie Boisserée feiert 175-jähriges Bestehen. Ein Schwerpunkt des Traditionshauses liegt auf der Druckgraphik - von Henri Matisse bis Peter Doig.
Viele Millionen Touristen zieht der Kölner Dom Jahr für Jahr an. Die gotische Kathedrale ist die Attraktion mit den meisten Besuchern in Deutschland.
KÖLN, 22. Juli (dpa). Beim größten Kraneinsatz in der Geschichte des Kölner Doms ist aus gut 100 Metern Höhe ein Baugerüst vom Nordturm herabgelassen worden.
Andere Länder, andere Vorlieben: Was in internationalen Reiseführern über Frankfurt steht, verrät zuweilen mehr über die Touristen als über die Stadt.
Ein Gespräch mit dem Reggae-Musiker Gentleman über Frauen, Ayurveda-Kuren, Jamaika und seine Ungeduld.
Erwachsene schicken ihren Nachwuchs zum Coach. Ist das die Folge gesellschaftlicher Optimierungszwänge oder eine wirkliche Hilfe für Kinder, die unter seelischen Beschwerden leiden?
Jetzt wankt das Wahrzeichen Kölns: Eine neue U-Bahnhaltestelle lässt den Kölner Dom vibrieren. Der Dompropst fürchtet die Bedrohung aus dem Untergrund.
Der Berliner Flughafen braucht ein paar Jahre länger als geplant. Aber das ist nichts Neues. Der Kölner Dom, Versailles, selbst ein simpler Leuchtturm - sie alle blieben weit hinter ihrem Zeitplan. Am Ende findet sich trotzdem irgendeine Verwendung. Und sei’s als Freizeitpark.
Eine Scheidung bot bislang wenig Anlass zur Freude. Nun aber wird auch sie noch zum Event – mit Feten und Fotos.
Die Digitalisierung des Buchmarktes betrifft alle - die Händler, die Verlage, die Autoren. Einige merken es schon. Andere glauben es noch nicht.
Wer in die historischen Gewölbe des Kölner Doms hinabsteigt, kann einen Schatz bewundern: Reliquien, edelsteinenbesetzte Kreuze, Bischofsinsignien und liturgische Gewänder mit Goldstickereien. Doch auch von zu Hause lassen sich die Kostbarkeiten besichtigen – im interaktiven Rundgang auf FAZ.NET.
Die große Litanei in der Documenta-Halle: Thomas Bayrle lässt Motoren Rosenkränze beten. Ja, er ist ein Mann des Gewebes. Sein Maschinenpark stiftet eine andere Ordnung.
Die Freiheit hat es schwer: Lieber schwärmen die Deutschen von Gleichheit und Gerechtigkeit. Mit Joachim Gauck könnte nun alles anders werden. Ein Essay.
Damit hatte Reinhold Schweppe nicht rechnen können. Als der neue Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl am 7.
Das Museum Schloss Moyland verfährt in seiner einer Ausstellung der Werke von Joseph Beuys nach der richtigen Maxime: Weniger ist mehr.
Warum schon wieder eine Personaldebatte, an deren Ende alle in der FDP schlechter dastehen als davor? Außenminister Westerwelle hat sich unmöglich gemacht, seine Parteifreunde haben scharf auf ihn geschossen.
Berlin. Es ist Mittwochabend, die letzte Abendsonne bescheint die Kieswege, die gestutzten Bäume, die Fontäne vor dem Schlosshotel. Fern im Dunst sieht man den Kölner Dom. Die Abgeordneten der FDP-Fraktion stehen festlich gekleidet auf dem Balkon der Beletage und nippen Sekt mit Minzesirup.