Per Mausklick aus der Depression
Die Digitalisierung schreitet weiter voran und revolutioniert immer neue Gebiete. Psychotherapeuten könnten künftig von Online-Programmen ersetzt werden – oder etwa doch nicht?
Die Digitalisierung schreitet weiter voran und revolutioniert immer neue Gebiete. Psychotherapeuten könnten künftig von Online-Programmen ersetzt werden – oder etwa doch nicht?
Der Kopf hämmert, das Denken ist wie gelähmt. Speiübel, immer wieder. Inzwischen gibt es so viele Migräne-Mythen wie Heiler. Dennoch: Es gibt neuen Grund zur Hoffnung.
Panzer geht es gut. Seine Firma läuft, seine Ehe ist glücklich, die Söhne sein Stolz. Da fällt ihm nicht auf, dass er an Burnout leidet. Als er Hilfe sucht, ist es fast zu spät.
In New York gibt es in diesen Tagen keinen Aufruhr und kaum Proteste. Die Menschen haben die Wahlergebnisse längst hingenommen.
Sie ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt. Doch sie hat auch eine dunkle Seite: Depressionen, Alkohol, Angstattacken. Davon erzählt Adele in einem entwaffnend ehrlichen Interview.
Ein Dorf im Osten. Die Menschen hier haben keine Arbeit. Deshalb suchen sie Beschäftigung. Mit Angeln, Äpfeln, Alkohol. Und vielleicht mit dem rechten Denken? Drei Tage in der harten Ex-DDR-Realität.
Der Schriftsteller Thomas Melle erzählt in „Die Welt im Rücken“ von seiner manisch-depressiven Erkrankung. Er gewährt damit eindringliche Einblicke in die Innensicht einer bipolaren Identität.
Auch Mediziner werden krank. Besonders häufig sind Depressionen. Aber nur die wenigsten gestehen sich das ein.
Dilma Rousseff ist des Amtes enthoben, ihr wirtschaftliches Erbe verheerend. Bis zum Schluss sah sie sich als Opfer eines Putsches und zeigte die Eigenschaften, mit denen sie sich von Beginn an isoliert hatte. Ein Kommentar.
Viele Herzkranken, deren Psyche leidet, bekommen Pillen. Geholfen wird ihnen so kaum. Persönliche Betreuung dagegen wirkt erstaunlich gut.
Der Täter von München hat an Depressionen gelitten. Ein Fachmann warnt davor, die falschen Schlüsse daraus zu ziehen.
Brasiliens Fußball steckt nach dem 1:7 gegen Deutschland in tiefer Depression. Nun soll Neymar das Team zu Olympia-Gold führen. Doch auch in seinem scheinbar perfekten Profi-Leben gibt es einen dunklen Schatten.
Die hilflosen Helfer: Bei einer häuslichen Betreuung scheint das Risiko für eine Depression deutlich erhöht zu sein. Die allgemeine Gesundheit wird durch die Belastung aber nicht beeinträchtigt.
Ernüchterung bei der Behandlung von Depression: Ob die gängigen Arzneien bei Jugendlichen wirken, bleibt trotz Dutzender Studien weiter unklar.
Das Land ist zerstritten und verunsichert. Nur noch der Fußball scheint Frankreich aus dem Würgegriff der Geschichte befreien und zur Vernunft bringen zu können. Es darf aber keine Eigentore geben.
Ich habe eine gute Freundin durch einen Suizid verloren. Bis heute frage ich mich, was hätte ich tun sollen, und wie ich mit dem Verlust umgehen soll. Eine Spurensuche.
Es gibt nichts deprimierenderes als deprimierende Bücher über Depressionen. Alexander Wendt beschreibt seine Krankheit mal lakonisch, mal ironisch. Das erleichtert den Zugang zum Thema ungemein.
Menschen, die selbst mal psychisch krank waren, können akut Kranke in manchen Situationen besser unterstützen als Ärzte. Stefanie Böttger zumindest versucht es.
Mit dem Bestseller „Eat, Pray, Love“ hat Elizabeth Gilbert viele Leserinnen berührt. Jetzt will sie ihnen Mut machen, in sich die magische Macht der Kreativität zu finden. Eine Begegnung.
Ein neuer Bewegungsparcours an der Klinik Hohe Mark in Oberursel wurde auf seine Wirkung untersucht: Von sportlicher Betätigung profitieren besonders Patienten mit Depressionen.
Nach der Tat des Germanwings-Piloten im März befürchteten Psychiater, dass psychisch Kranke künftig stärker stigmatisiert werden könnten. Jetzt wurden mehrere hundert Deutsche nach ihren Vorurteilen befragt - mit überraschendem Ergebnis.
Gene, vorgeburtliches Erleben und die Erfahrungen mit Bindungen und Stress in der frühen Kindheit prägen das Gehirn - und bestimmen, ob jemand psychisch krank wird.
Weibliche Sexualität soll und darf heute ausgelebt werden. Wenn es mal hapert, könnten bald Pillen helfen. Aber die alte Frage bleibt: Was will eine Frau wirklich?
Ertappt und gedemütigt: Christopher Gaffney analysierte in Rio die Folgen der Fußball-WM. Im Interview spricht er über die brasilianische Depression – die sich auch auf Olympia auswirken kann.
Erkranken Menschen an einer Depression, dauert es oft lange, bis sie zum Arzt gehen. Psychiater Andreas Reif spricht darüber, was Unternehmer und Kollegen tun können, falls ein Mitarbeiter in eine Depression gerät.
Depression ist eine schwere Krankheit. Aber auch eine, die man zu Geld machen kann. Das zeigt der Streit, den gerade zwei Frauen auf Twitter führen.
Depressionen und Diabetes scheinen das Risiko für eine Alzheimer-Demenz erheblich zu steigern. Aber welche Rolle spielt zusätzlich der Lebensstil? Forciert er die Abwärtsspirale?
Der Psychologe Bernhard Kulzer erklärt, wie Zucker und seelische Probleme aufeinander wirken – und was zu tun ist.
In dem folgenden Text spricht ein junger Mann über schwere Depressionen. Es sind seine. Und die des Unglückspiloten Andreas Lubitz. Ein Plädoyer für mehr Verständnis.
Von Hilfen bei Essatacken, leistungsfähigeren Akkus und von schnelleren 3D-Druckern, überflüssigen Ultraschalluntersuchungen sowie vom Klimaphänomen El Niño und von Suizidgedanken bei Depressionen berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Bis heute gibt es keine Klarheit über den psychischen Zustand von Andreas Lubitz. Selbst die erfahrensten Therapeuten können auf die Frage nach der Zurechnungsfähigkeit des Germanwings-Kopiloten keine Antwort geben. Und damit lässt sich auch die Frage nach der Schuld nicht beantworten.
Hätte die Lufthansa die Behörden von Andreas Lubitz’ früherer Depression unterrichten müssen? Neue Erkenntnisse erhöhen den Druck auf die Airline.
Die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa wusste während der Ausbildung von Andreas Lubitz von einer „abgeklungenen schweren Episode.“ Derweil berichten Medien von einem Video aus dem Innern des abgestürzten Airbus.
Frank Plasbergs Gäste liefern Erhellendes zum Germanwings-Absturz: Piloten vertrauen sich Flugmedizinern nicht an. Auch mit mehr Kontrollen wäre die Tat nicht vorherzusehen gewesen.
In das Gehirn des Unglückspiloten können wir nicht sehen. Psychische Leiden machen jedenfalls keinen zum Massenmörder. Zur Trauer und Wut gehört deshalb ein Appell: die Kranken nicht stigmatisieren!
Hätte man die Absichten des Kopiloten vorher erkennen können? Der Mannheimer Psychiater Harald Dreßing ist skeptisch. Dennoch seien Psycho-Checks für Piloten sinnvoll.